Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Jablotron 100 – Gefahrenmeldeanlage und mehr
Modular erweiterbar, vielseitig einsetzbar und übersichtlich zu bedienen.
Es stehen drei Grundgeräte zur Verfügung, die sich vor allem in der realisierbaren Anlagengröße und der zur Verfügung stehenden Kommunikationsmöglichkeiten unterscheiden (Tabelle 1). Alle Varianten sind mit Anschlüssen für busbasierte Komponenten ausgerüstet, können aber mittels eines zusätzlichen Funkmoduls auch funkbasierte Komponenten einbinden. Weitere von den Grundmodellen abgeleitete Varianten verfügen über Kommunikationsmodule für eine Anbindung an zwei bis drei G-GSM-Netze (schnellere Datenübertragung) oder das Festnetz. Ein Alarm kann auf bis zu vier Alarmempfangsstellen/Notrufleitstellen aufgeschaltet werden. Dabei werden die branchenüblichen Protokolle unterstützt.
Steuergeräte
Seitens des Nutzers erfolgt der Zugriff auf eine Anlage über Bedienteile, Taster, Fernbedienungen sowie RFID-Transponder. Dabei kommt den Bedienteilen eine besondere Bedeutung zu. Die Bedienteile bieten dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zum System per RFID-Lesegerät und Tastatur (Tabelle 2). Die Anlagenbedienung wird durch oberhalb angeordnete Bediensegmente außerordentlich vereinfacht. Über die Taster dieser Bediensegmente können die verschiedenen Sicherungsbereiche scharf geschaltet werden. Farbige Anzeigen (grün, gelb, rot) informieren über den aktuellen Zustand.
Die Bediensegmente können aber auch zur Aktivierung programmierbarer Ausgänge oder als Panik-/Notrufknopf genutzt werden. Der Komfort funkbasierter Anlagen lässt sich durch verschiedene Fernbedienungen (2-/4-Tasten) erhöhen (Tabelle 3). Der Schlüsselanhänger kann nicht nur zur Scharf-/Unscharfschaltung genutzt werden, sondern ermöglicht durch das gleichzeitige Drücken beider Tasten das Auslösen eines Notrufes. Fernbedienungen lassen sich aber auch zur Aktivierung programmierbarer Ausgänge (etwa zur Toröffnung) nutzen. Dafür gibt es mit dem Fahrzeugsender sogar eine ganz spezielle Version. Im weitesten Sinne gehören auch der am Arm zu tragende Alarmknopf und die Funktürklingel zu den Fernbedienungen. Als Panik-/Notrufknopf kann aber auch ein Wandtaster dienen.
Detektoren
Die zur Verfügung stehenden Detektoren (Tabelle 4) ermöglichen das
- Feststellen und dokumentieren (Kamera) von Bewegungen innerhalb des zu schützenden Objektes und an dessen Grenze,
- Erkennen unbefugter Zutritte (Einbrüche) und
- Wahrnehmen sonstiger Gefahren (Wasser, Rauch usw.).
Diese Vielfalt der Anforderungen wird anhand der angebotenen Geräte deutlich. Diverse Bewegungsmelder und deren Kombinationen mit einer Kamera, einem Glasbruchmelder oder einem Mikrowellen-Sensor, erlauben eine sichere Feststellung von Bewegungen bei einem weitgehenden Ausschluss von Fehlalarmen. Der Perimetersicherung – also der Sicherung der Grundstücks- bzw. Wohnraumgrenzen gegen unbefugten Zutritt – dienen Tür-/Fensterkontakte, Glasbruchmelder, Lichtschranken sowie Erschütterungs- und Neigungssensoren. Weiterhin gehören Melder für Umweltgefahren wie Brand-, Rauch- und Temperaturmelder sowie Wasser-, Gas- und CO-Melder zum Sortiment.
Sirenen
Zur akustischen Alarmanzeige gibt es mehrere systemeigene Innen- als auch Außensirenen. Die Innensirenen können auch zu Anzeigezwecken genutzt werden. Eine Einbindung von Fremdfabrikaten ist über programmierbare Ausgänge möglich.




