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Basisgerät: Brain-Cube (Quelle: Codeatelier/Homee)
Gebäudeautomation | Steuerungstechnik

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Homee – funkbasiertes und modulares Smarthome

26.08.2021

Das Angebot an funkbasierten Systemen ist im Smarthome-Bereich in den 
vergangenen Jahren geradezu explosionsartig gewachsen. Innovative Angebote, zu vergleichsweise moderaten Preisen, und eine wachsende Anzahl technisch 
interessierter Nutzer sorgen in diesem Marktsegment für geradezu sprunghaft steigende Umsätze.

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Aber eine solche Entwicklung verläuft nicht problemlos. Beim Einsatz funkbasierter Systeme bereitet die Vielfalt unterschiedlicher Funksysteme Planern, Installateuren und Endanwendern immer wieder aufs Neue die „Qual der Wahl“. Auf die Frage nach dem auszuwählenden Funksystem gibt es keine allgemeingültige Antwort. Ausgehend von dieser Erkenntnis haben junge Ingenieure aus Stuttgart aus „der Not eine Tugend“ gemacht und mit Homee ein System entwickelt, das die Verwendung unterschiedlicher Funksysteme innerhalb einer Smarthome-Anlage ermöglicht. Im Unterschied zu vielen anderen Lösungsansätzen (bei denen ein Funksystem durch die Integration eines weiteren Funksystems aufgerüstet werden kann) ist hier die Nutzung unterschiedlicher Funktechnologien Teil des Konzeptes. Ein weiterer wichtiger Teil des Lösungskonzeptes ist der ganzheitliche Ansatz bezüglich Hard- und Software. Das Angebot des Start-ups Codeatelier richtet sich vorzugsweise an den technikbegeisterten Endanwender. Planer und Installateure sind aber sicher gut beraten, derartige Angebote bei eigenen Überlegungen nicht unberücksichtigt zu lassen. Homee ist ein Nachrüstangebot, eine Lösung für Mietwohnungen, kann aber sicher auch für überschaubare Aufgaben-stellungen im Bereich von Zweckbauten wie Büros, Arztpraxen usw. genutzt werden.

Gerätetechnik

Bezüglich der Gerätetechnik basiert Homee auf einem modularen Konzept. Die Technik ist in farbigen Würfeln (englisch Cube) untergebracht, die an der Ober- und Unterseite (Basisgerät nur Oberseite) über Kontakte verfügen. Die einzelnen Module werden durch ein Aufeinanderstapeln miteinander verbunden. Diese aufeinandergestapelten Module sind dann die Zentrale einer Smarthome-Anlage.

Basisgerät

Hauptbestandteil einer jeden Anlage ist das Brain-Cube genannte Basisgerät (Bild). Über dieses Modul erfolgt die Spannungsversorgung der anderen Module und die Verbindung zu Sensorik und Aktorik, die per WLAN kommuniziert.

Über diesen Weg kann auch per Smartphone oder Tablet auf das Basisgerät zum Zwecke der Programmierung und Bedienung zugegriffen werden. Die bei der Inbetriebnahme einer Anlage erstellten Verknüpfungen zwischen Sensorik und Aktorik sowie die vereinbarte Funktionalität, also das Programm der Smarthome-Anlage, werden im Basisgerät gespeichert.

Eine Verbindung zum heimischen WLAN ist nicht zwingend nötig und braucht daher nur hergestellt und eingerichtet werden, wenn etwa ein Fernzugriff oder die Sprachsteuerung ermöglicht werden sollen. Für eine LAN-Anbindung per Kabel steht ein spezieller Adapter zur Verfügung.

Zusatzmodule

Die mit dem Basisgerät mögliche Anbindung von WIFI-Komponenten kann durch Zusatzmodule erweitert werden. Aktuell stehen derartige Module für die im Smarthome-Bereich sehr weit verbreiteten Funktechnologien

  • Z-Wave,
  • Zigbee und
  • Enocean


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