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Ehrung des neuen Meister-Jahrgangs (Bild: S. Stickforth)
Veranstaltung

Handwerkskammer und IHK Berlin ehren neue Meisterinnen und Meister

05.12.2014

Insgesamt haben in Berlin in diesem Jahr 559 Meisterinnen und Meister ihre Meisterprüfung bestanden: 436 Handwerkerinnen und Handwerker aus 25 Handwerksberufen sowie 123 Absolventinnen und Absolventen aus elf Industrie- und Gewerbeberufen wurden geehrt. Davon erwarben 23 Handwerker ihren Meisterbrief als Elektrotechniker und 10 als geprüfte Industriemeister mit der Fachrichtung Elektronik.

Insgesamt haben in diesem Jahr 559 Meisterinnen und Meister ihre Meisterprüfung bestanden: 436 Handwerkerinnen und Handwerker aus 25 Handwerksberufen sowie 123 Absolventinnen und Absolventen aus elf Industrie- und Gewerbeberufen wurden geehrt. Davon erwarben 23 Handwerker ihren Meisterbrief als Elektrotechniker und 10 als geprüfte Industriemeister mit der Fachrichtung Elektronik.

Stellvertretend für ihre Kollegen wurden die besten Meisterinnen und Meister ausgezeichnet.

Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz und IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer betonten im Rahmen der Feierlichkeiten den hohen Stellenwert des Meisterbriefs für die berufliche Zukunft. Schwarz: "Die hohe Zahl der Jungmeisterinnen und Jungmeister beweist, dass der Meisterabschluss nach wie vor hoch im Kurs steht. Den Absolventinnen und Absolventen gilt mein größter Respekt, sie haben sehr anspruchsvolle Prüfungen gemeistert. Der Meisterbrief verbessert nicht nur die Arbeitsplatzchancen, er ist auch ein Türöffner – beispielsweise in die Selbstständigkeit."

IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer: "Durch den Strukturwandel in der Industrie und die technischen Entwicklungen haben sich die Anforderungen an die Meister rasant nach oben geschraubt. Dies bedeutet für sie einerseits eine immer größere Verantwortung, andererseits aber auch immer bessere Entwicklungschancen."

Meister in Zahlen

Der Meisterbrief ist nach wie vor attraktiv: Die Zahl der neuen Meisterinnen und Meister im Handwerk ist mit 436 Abschlüssen im Vergleich zum Jahr 2013 kräftig angestiegen (Vorjahr 408). Im IHK-Bereich stieg die Zahl der neuen Meisterinnen und Meister auf 123 (Vorjahr 98).

Viele der Neu-Meisterinnen und -meister im Handwerk wagen den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit – und das in immer kürzerer Zeit: Etliche der neuen Meisterinnen und Meister befinden sich gerade in der Vorbereitung zur Existenzgründung oder geben an, mittelfristig ein eigenes Unternehmen aufbauen zu wollen.

Ob selbstständig oder in Anstellung: Berlins neue Meisterinnen und Meister setzen sich beispielhaft für die Ausbildung ein. Zunehmend nutzen sie die Meisterausbildung auch als Aufstiegsmöglichkeit in einem Betrieb, um sich als Ausbilder um den Fachkräftenachwuchs zu kümmern.

Die meisten Handwerks-Meisterprüfungen (88) wurden bei den Kraftfahrzeugtechnikern abgelegt, auf den Plätzen zwei und drei liegen die Friseure (76) sowie die Installateure und Heizungsbauer (39). Im IHK-Bereich legten die meisten Absolventen die Prüfung zum Geprüften Industriemeister Fachrichtung Metall (40) ab.

Frauen in Handwerks-Meisterberufen haben in den vergangenen zwölf Monaten großen Ehrgeiz bewiesen: Insgesamt 111 Frauen legten die Meisterprüfung ab, das entspricht einem Anteil von mehr als 25 Prozent. Im IHK-Bereich gab es 18 Absolventinnen. Bei den Meisterinnen ganz vorn in der Beliebtheitsskala liegt nach wie vor das Friseurhandwerk: 60 Frauen legten in diesem Beruf erfolgreich ihre Meisterprüfung ab, mehr als in jedem anderen Meisterberuf.