
Belektro 2014: Leuchtende Beispiele studentischer Kreativität
Alte LCD-Bildschirme, leere Kaffeekapseln aus Aluminium, ausrangierte Fahrrad-Speichen und Pedalen, Wegwerf-Gemüsekisten, Wärmdecken aus Erste-Hilfe-Kästen jenseits des Verfallsdatums, Aluspäne, Glas- und Korkreste – alles Ausgangsmaterialien, aus denen neue Leuchten entstehen sollen.
Alte LCD-Bildschirme, leere Kaffeekapseln aus Aluminium, ausrangierte Fahrrad-Speichen und Pedalen, Wegwerf-Gemüsekisten, Wärmdecken aus Erste-Hilfe-Kästen jenseits des Verfallsdatums, Aluspäne, Glas- und Korkreste – alles Ausgangsmaterialien, aus denen neue Leuchten entstehen sollen.
Der Ideenwettbewerb für Studierende zur Berliner Elektrofachmesse Belektro ist anspruchsvoll, denn neben der Verwendung von Recycling-Material geht es darum, zukunftsweisende Lichttechnik und ein Nachnutzungskonzept zu integrieren.
16 Studierende aus vier deutschen Universitäten und Hochschulen haben diese Herausforderung angenommen. Elf Entwürfe, darunter vier Gemeinschaftsarbeiten, zum Thema "Upcycling – Litter to Light" wurden eingereicht. Jetzt steht der Bau der Funktionsmodelle an.
Inzwischen sind es vier Wettbewerbe für Studierende, die die Messe Berlin GmbH zusammen mit der Zeitschrift Licht als fachlichem und ideellem Träger veranstaltet hat. Das diesjährige Thema greift einen gesellschaftlichen Trend auf, denn Wiederverwerten, Weiternutzen und Veredeln ist jetzt in vielen Bereichen angesagt. Dies gilt bereits für Mode, Möbel, Hausrat und vielleicht bald auch für Leuchten.
In der Finalrunde überzeugen müssen Studierende der Hochschule der Künste Bremen, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin und der Hochschule Wismar (Lighting Design + Produktdesign). Am 26. September 2014 werden sie ihre Funktionsmodelle vor der Jury präsentieren.
