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Licht- und Beleuchtungstechnik | Veranstaltung | Elektrotechnik

Symposium vom 23.-24.1.2003 -Innovative Lichttechnik in Gebäuden

ep4/2003, 1 Seite

Unter diesem Motto fand das 9. Symposium traditionell im Kloster Banz, Bad Staffelstein statt. Schwerpunkte der Tagung waren die Entwicklungen auf dem Gebiet der LED-Lichtquellen und bei Lenksystemen für die Tageslichtnutzung.


Branche aktuell Bayrischer Lichttreff Veranstalter. Das Symposium wurde vom OTTI Energie-Kolleg (Ostbayrisches Technologie-Transfer-Institut e. V. Regensburg) veranstaltet. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit den sieben Mitgliedsorganisationen: · Architektenkammer Baden-Württemberg, · Bayrische Architektenkammer, · Bund Deutscher Architekten (BDA), · Deutsche Lichttechnische Gesellschaft (LiTG), · Schweizer Licht Gesellschaft (SLG), · Lichttechnische Gesellschaft Österreich (LTG) und · Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg. Entwicklung. Wenn auch das Tagungsmotto der Symposien unverändert geblieben ist, so hat sich der fachliche Inhalt zwischen dem ersten Lichtsymposium 1994 und der diesjährigen Veranstaltung stark verändert. Während anfangs Themen der Beleuchtung mit künstlichem Licht in einer vollkonditionierten Arbeitswelt im Vor-dergrund standen, wird in der Tagung 2003 der Erkenntnis vorrangig Rechnung getragen, dass die Tageslichtbeleuchtung ein wichtiger Faktor zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist. Fakten. Die Tagung wurde von 181 Teilnehmern besucht. Diese informierten sich in 35 Fachvorträgen, davon 12 Posterbeiträge, und einer von 12 Firmen ausgerichteten Fachausstellung über den neuesten Stand der lichttechnischen Entwicklungen sowie über Tageslichtnutzung und deren Integration in die Gebäudekonditionen. Dabei bestand die Gelegenheit, Betriebsergebnisse und -erfahrungen realisierter Anlagen auszutauschen. Schwerpunkte LED. Ein Tagungsschwerpunkt waren die Entwicklungen auf dem Gebiet der LED-Lichtquellen. Es gibt mittlerweile Produkte, deren Lichtausbeute diejenige der Glühlampen deutlich übersteigen. Tageslichtnutzung. Weitere Themen waren die Computersimulation und -berechnung von unterschiedlichen Tageslichtverhältnissen, intelligente Sonnenschutz- und Tageslichtlenksysteme und Steuersysteme für die künstliche Beleuchtung in Abhängigkeit des Tageslichteinfalls. Das aus wirtschaftlicher Sicht entscheidende Argument für die Installation einer Beleuchtungsanlage mit optimaler Tageslichtnutzung ist die mögliche Einsparung elektrischer Energie. Dieser Effekt ist inzwischen vielfach nachgewiesen worden, beispielsweise in Bürogebäuden. Bei einem vorgegebenen Tageslichtquotienten von 2 % kann die Energieeinsparung für die Beleuchtung durch Konstantlichtregelung 60 % betragen. Das hat nach Ausführungen von Prof. Dr. H. Kaase (TU Berlin, fachlicher Gesamtleiter des Symposiums) schon zu einer Verringerung des Energieanteils für Beleuchtungszwecke von 11 auf 9 % geführt. Praxislösungen. Am zweiten Tag stellten Planer, Architekten und Betreiber beispielhaft ausgeführte Projekte mit innovativer Beleuchtungstechnik vor. Sie berichteten über Erfahrungen, die sie bei der Planung, Ausführung und Nutzung gemacht haben, z. B. bei zukunftsfähigen Bürogebäuden mit strahlungs- und lichttechnisch optimierten Fassaden. Ausblick Bis heute fehlen bindende Anforderungen und Hinweise bezüglich der Tageslichtnutzung im beleuchtungstechnischen Regelwerk. Hier besteht im Interesse der innovativen Lichttechnik noch dringender Handlungsbedarf. R. Baer Symposium vom 23. bis 24. Januar 2003 Innovative Lichttechnik in Gebäuden Unter diesem Motto fand das 9. Symposium traditionell im Kloster Banz, Bad Staffelstein statt. Schwerpunkte der Tagung waren die Entwicklungen auf dem Gebiet der LED-Lichtquellen und bei Lenksystemen für die Tageslichtnutzung. Anzeige

Autor
  • R. Baer
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