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Elektrotechnik | Energietechnik/-Anwendungen

Spannungsfall bei mittelspannungsseitigem Anschluss

ep10/2003, 1 Seite

Ein Kunde hat einen eigenen Trafo, der an ein 20-kV-Netz angeschlossen ist. Auf der Unterspannungsseite stehen 400 V/ 577,4 A zur Verfügung. Es ist eine Mittelspannungszählung installiert. Unmittelbar hinter den Trafo-Abgangsklemmen (etwa 4 m Kabellänge) ist ein Leistungsschalter installiert. Dahinter befinden sich drei Abgänge, jeweils absicherbar mit NH-Sicherungen. Einer dieser Abgänge ist noch frei. Daran soll ein bereits verlegtes Erdkabel angeschlossen werden, welches einen Neubau versorgen soll. Bei dem zu erwartenden Strom und der Länge des Kabels beträgt der Spannungsfall bis zur Hauptverteilung des Neubaus schon fast 4 %, bis zum Ende einiger Verbraucher teilweise bis zu 7 % (beim Einsatz „üblicher“ Querschnitte). Wie ist für diesen Fall (eigener Trafo) der maximal zulässige Spannungsfall definiert oder muss ich hier einen zulässigen Spannungsfall von 4 % vom Trafo bis zum Verbrauchsmittel ansetzen? Die Konsequenz wäre dann die Erhöhung des Kabelquerschnitts.


   

Autor
  • H. Senkbeil
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