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Veranstaltung | Elektrotechnik

Preisverleihung ELMAR 2008 - E-Handwerk ausgezeichnet

ep1/2009, 1 Seite

Das Highlight beim „Markenforum“ der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ war die Auszeichnung von fünf Handwerksbetrieben. Sie taten sich durch Markenidentität, -kommunikation sowie -innovation hervor. Eine besondere Chance bei der Ausschreibung des Preises hatte der Nachwuchs.


Erstmals verliehen Fünf Elektro-Handwerksbetriebe, die sich durch markenbewusstes Handeln in besonderer Weise profiliert haben, wurden mit dem ELMAR ausgezeichnet. Dieser „Markenpreis der Elektrobranche“ war Anfang 2008 von der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“, einem Zusammenschluss von 20 namhaften deutschen Markenherstellern von Elektroinstallationsmaterial, erstmals ausgeschrieben worden. So stand denn auch die Preisverleihung im Mittelpunkt des „Markenforums der Elektrobranche“, zu dem die Initiative zahlreiche Gäste aus Industrie, Handel und Handwerk sowie von Verbänden und Institutionen ins „Palais im Zoo“ nach Frankfurt am Main geladen hatte. Die Schirmherrschaft über den Markenpreis und die Preisverleihung hatte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos übernommen. Was einen Handwerksbetrieb zur Marke macht Vergeben wurde der„ELMAR“ in den beiden Kategorien „Markenidentität und Markenkommunikation“ sowie „Markeninnovation“. Eine besondere Chance hatte der Nachwuchs: Elektrohandwerksbetriebe, die nicht länger als drei Jahre auf dem Markt agieren, konnten sich um den „ELMAR Newcomer“ bewerben. Dieser Förderpreis ist mit 10000 Euro dotiert und soll dazu beitragen, Neugründungen oder die erfolgreiche Weiterführung von Betrieben des Elektrohandwerks zu unterstützen. Eingeladen zur Teilnahme an der Ausschreibung des Markenpreises waren alle Elektrohandwerksbetriebe in Deutschland, die sich in besonderer Weise für das Thema Marke engagieren. „Wer sich für den ,ELMAR` bewirbt, bekennt sich klar zu Markenwerten und setzt diese auch in seiner täglichen Arbeit um“, sagt Hans A. Thiel, Sprecher des Beirates der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ Preiswürdig sein konnten zum Beispiel ein gut gestalteter Firmenauftritt, die konsequente Kundenakquise oder auch Aktivitäten in den Bereichen Weiterbildung und Nachwuchsförderung. Thiel: „All das, was einen Handwerksbetrieb zur Marke macht.“ 101 Betriebe des Elektrohandwerks hatten ihre Bewerbung für den „ELMAR 2008“ eingereicht. Bewertung und Auswahl der Preisträger erfolgten in einem mehrstufigen Vergabeverfahren, aus dem schließlich 14 nominierte Betriebe hervorgingen. Diese Betriebe wurden zu einem Gespräch mit der fünfköpfigen ehrenamtlich tätigen Fachjury, bestehend aus Fachleuten der Elektrobranche und Markenexperten, nach Frankfurt eingeladen. Mitglieder dieser Jury waren: Prof. Dr. Torsten Tomczak, Ordinarius für Betriebswirtschaft und Marketing an der Universität St. Gallen, Schweiz (Vorsitzender); Jon Christoph Berndt, Inhaber der Unternehmensberatung „brandamazing“, München; Christof Bonn, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes des Elektro-Großhandels, VEG, Bonn; Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro-und Informationstechnischen Handwerke, ZVEH und Dr. Reinhard Christian Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele & Cie. KG und Vorstand des Markenverbandes, vertreten durch Werner Scholz, Geschäftsführer des Fachverbandes Elektro-Haushaltskleingeräte im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie, ZVEI, Frankfurt. Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 1 19 Preisverleihung des ELMAR 2008, Frankfurt am Main E-Handwerk ausgezeichnet Das Highlight beim „Markenforum“ der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ war die Auszeichnung von fünf Handwerksbetrieben. Sie taten sich durch Markenidentität, -kommunikation sowie -innovation hervor. Eine besondere Chance bei der Ausschreibung des Preises hatte der Nachwuchs. BRANCHE AKTUELL Ausgezeichnet Das Elektrofachgeschäft Theodor Schmidt aus Schmallenberg gewann in der Kategorie - Markenidentität und Markenkommunikation, Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern. In seiner Laudatio erklärte Jurymitglied Jon Christoph Berndt, das Elektrofachgeschäft verstehe sich selbst als starke Marke und sei ein Unternehmen, das den Kunden umfangreiche Beratung, individuelle Lösungen, design- und markenbewusste Ideen sowie fachkundige Beratung biete. Ein Unternehmen mit einem Ladengeschäft, das mit viel Liebe zum Detail und großer Überzeugung und Hingabe geführt werde. Elektro Roth, Homburg überzeugte die Jury durch hohe Professionalität und die besondere Weise, mit der es dem Unternehmen gelinge, die persönlichen Werte umzusetzen. Die Mitarbeiter seien sympathische und kompetente Botschafter des Unternehmens, so Torsten Tomczak. Einen anerkannten Markennamen innerhalb kurzer Zeit hat sich Elektrotechnik Kaya in der Region Kirchhundem geschaffen, so Jon Christoph Berndt. Das in der Kategorie Markeninnovation ausgezeichnete Unternehmen habe eine starke Affinität zu neuen Technologien und trete mit engagierten Mitarbeitern auf. Ein Unternehmen mit vielen markenbewussten Ideen und klaren Zielen, führte Berndt weiter aus. Ein Unternehmen mit neuen, frischen Ideen und einer bewussten regionalen Ausrichtung, so Christof Bonn, ist Zeller Elektrotechnik. Das 1982 gegründete Esslinger Unternehmen habe durch eine Kooperation ein Netzwerk mit einer selten geführten Kommunikation und einem integrierten Marketing geschaffen, erklärte die Jury. Zeller Elektrotechnik erhielt den Preis in der Kategorie Markeninnovation, Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern. Der ELMAR Newcomer ging an ESKA Elektro-System Service Steve Körner aus Klingenthal. Ingolf Jakobi betonte in seiner Festrede, Inhaber Steve Körner sei ein außerordentlich engagierter und innovativer Jungunternehmer. Sein Unternehmen verfolge konkret formulierte Zielen und habe einen klar definierten, markenorientierten Auftritt. Ein Unternehmen mit einer ausgefeilten, absolut überzeugenden und authentischen Unternehmensphilosophie, resümierte der ZVEH-Hauptgeschäftsführer. Gewinner und Jury am Abend der Preisverleihung Foto: Constantin Meyer, Köln

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