Skip to main content 
Betriebsführung | Nutzfahrzeuge

Mobiles Arbeiten und Wohnen

ep4/2003, 1 Seite

Die Anzahl der Montageeinsätze nimmt auch für viele kleine Handwerksbetriebe stetig zu. Mobilität für das tägliche Arbeiten ist damit besonders wichtig und die rollende Werkstatt daher heute selbstverständlich. Die Möglichkeiten für das mobile Wohnen sind jedoch sehr beschränkt.


Montage wird zum Regelfall Auf deutschen Autobahnen kann man zu Wochenanfang und -ende beobachten, wie der Anteil von reisenden Handwerkern stetig zunimmt. Vor allem aus strukturschwachen Regionen bewegen sich Kleinbusse und Werkstattwagen in Richtung Westen. Der Verwaltungsaufwand für den einzelnen Handwerksbetrieb steigt damit erheblich. Seriöse Betriebe erstatten in der Regeln die Mehraufwendungen ihrer Mitarbeiter für Unterbringung und Verpflegung. Diese Kosten schmälern natürlich die Rentabilität der jeweiligen Baustelle und füllen die Kassen von Pensionen und privaten Zimmervermietern. So mancher Handwerksbetrieb hat hier schon überlegt, wie er diese Kosten senken kann. Die fahrende Werkstatt mit Schlafkabine wäre hier die ideale Lösung. Rollende Werkstatt als Komplettlösung Doch diese Angebote sucht man heute noch vergeblich. Die meisten Hersteller von Nutzfahrzeugen bieten zwar komplett ausgerüstete Werkstattwagen an. So rüstet Mercedes-Benz beispielsweise die Transporter Vito und Sprinter mit einem Werkstatt-Ausbau von Sortimo aus. Speziell fürs Elektrohandwerk (Bild )umfasst die Basisausstattung im „Vito“ auf der linken Seite einen Unterbau mit Klappe, zwei Muldenregale, ein Regal mit sechs Sichtkästen und eine Aufsatzwanne (1014 x 353 x 1110 mm). Auf der rechten Seite befindet sich ebenfalls ein Unterbau mit Klappe, darüber ein Schubladen- und Koffertresor plus Werkbank (1055 x 353 x 919 mm). Als Zusatzausrüstung für den Elektriker gibt es einen speziellen Unterbau mit Spannvorrichtung, in der auch der Werkzeugkasten mit der wertvollen Hiltibohrmaschine einen sicheren Platz findet. Darüber ist ein Kabelregal mit vier verstellbaren Trennblechen platziert, in dem die Kabelrollen griffbereit und sicher verstaut werden. Der größere „Sprinter“ hat mit einem Ladevolumen von 10,4 Kubikmetern wesentlich mehr -Platz für die Ausrüstung. Mit Hochdach bietet er bei einer Gesamthöhe von 2,57 Metern im Werkstatt-Abteil gute Stehhöhe. Hier erwarten den Elektriker in der Basisausstattung auf der linken Seite ein Unterbau mit Klappe, zwei Muldenregale mit vier Trennblechen und Antirutschmatte. Eine Kombination für Werkstatt und Schafen sucht man aber vergeblich. Werkstatt mit Caravan Die einzige wirkliche Alternative zu Pensionen und Privatquartieren bieten heute Caravans (Bild ). Diese können an den Werkstattwagen angehängt werden und bieten neben ausreichend Platz bemerkenswerten Komfort. Die meisten Hersteller haben Mietangebote und bieten auch gebrauchte Caravans an. Für den kleinen Handwerksbetrieb ist der Caravan die flexible und kostengünstige Alternative. Betriebsführung Elektropraktiker, Berlin 57 (2003) 4 268 Mobiles Arbeiten und Wohnen Die Anzahl der Montageeinsätze nimmt auch für viele kleine Handwerksbetriebe stetig zu. Mobilität für das tägliche Arbeiten ist damit besonders wichtig und die rollende Werkstatt daher heute selbstverständlich. Die Möglichkeiten für das mobile Wohnen sind jedoch sehr beschränkt. Mercedes Benz bietet für das Elektrohandwerk Vito und Sprinter mit eingebauter Sortimo-Werkstatt Für kleine Handwerksbetriebe sind Caravans eine sinnvolle Alternative zu Pensionen und privaten Zimmervermietern

Sie haben eine Fachfrage?