Licht- und Beleuchtungstechnik
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Elektrotechnik
Lightstyle 2001 - Lichtmesse mit Innovationen
ep6/2001, 1 Seite
9.692 internationale Fachbesucher aus 56 Ländern sorgten am Ende der Lightstyle, der internationalen Fachmesse für Wohnraumleuchten vom 22. bis 25. April 2001 in Frankfurt am Main, für zufriedene Gesichter. Mit der Lightstyle war dekoratives Licht weltweit zum ersten Mal auf einer eigenständigen Messe zu sehen, losgelöst von Möbeln, Textilien oder Wohnaccessoires. 300 Aussteller aus 22 Ländern präsentierten auf rund 31.500 Quadratmetern Wohn- und Repräsentativleuchten für Haus und Garten sowie fachhandelsbezogenes Leuchtenzubehör, wie beispielsweise Lampenschirme und Glas. Die Lightstyle ist eine reine Ordermesse für den internationalen Fachhandel, der für das trendorientierte dekorative Licht eine jährliche Orderplattform benötigt. 38 Prozent der Besucher kamen aus dem Einzelfachhandel. Aus dem Großhandel kam mehr als ein Fünftel der Besucher, weitere sieben Prozent aus dem Elektrofachhandwerk. Sieben Prozent der internationalen Fachbesucher waren Architekten, Planer und Einrichtungsberater. Bei den Interessenschwerpunkten der Besucher lagen die Wohnraum- und Repräsentativleuchten mit 60 Prozent an der Spitze, gefolgt von Leuchtensystemen mit 50 Prozent, Außenleuchten mit 40 Prozent und Zubehör für Wohnraumleuchten mit 30 Prozent (mit Mehrfachnennungen). Sowohl Aussteller als auch Besucher hoben die großzügige und stimmungsvolle Atmosphäre der Veranstaltung hervor: Insbesondere die Trendschau stieß auf einhellige Begeisterung. Auf 750 Quadratmetern hatte der niederländische Trend- und Wohnmodespezialist Gunnar Frank Leuchten gezielt eingesetzt und so phantasievolle Lichtwelten voller Inspiration geschaffen. Großes Interesse der Besucher fand auch die Wanderausstellung mit den Preisträgern des EU-Wettbewerbes „Lights of the Future“. Ziel dieses Europäischen Wettbewerbes ist es, die Nachfrage nach Wohnraumleuchten mit den innovativen, energie-effizienten Kompakt-Leuchtstofflampen mit Stiftsockel (CFL) zu stimulieren. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr erneut ausgelobt und die Preisverleihung erfolgt im nächsten Jahr auf der Light + Building. Die Preisträger werden wieder in einer eigenen Ausstellung vorgestellt. Im nächsten Jahr findet die Lightstyle parallel zur Light + Building vom 14. bis 18. April 2002 statt. Im Folgejahr, vom 27. bis 30. April 2003, wird die Lightstyle dann wieder allein auf dem Frankfurter Messegelände veranstaltet. Neuheiten Neben Wohnraumleuchten wurden vor allem auch Außenleuchten sowie technisches Licht ausgestellt. Als Begründung hierfür war bei den Ausstellern zu hören, dass man ja bei einer Neuauflage einer Messe nicht genau wisse, welches Publikum die Ausstellung besucht. Daher wurden neben Wohnraumleuchten auch andere Produktlinien gezeigt, soweit diese zum Sortiment gehörten. So präsentierte die Fa. Martin Müller Leuchten Außenleuchten, die über einen neuartigen Micro-Bewegungsmelder und Dämmerungs-Sensor verfügen. Dieser wird unauffällig in die Leuchte integriert und bringt im Vergleich zu herkömmlichen Kombileuchten einen deutlichen Zuwachs in Richtung Ästhetik und Gestaltungsfreiheit. Der Bewegungsmelder ist ein Infrarotsensor. Der Melder hat einen Durchmesser von nur 12 mm und ist mit einem Dämmerungssensor mit 2 mm Durchmesser kombinert. Bei den Leuchten des Herstellers sind die beiden Sensoren in einen kleinen drehbaren Knopf integriert. Dieser ist in einem Bereich bis 90° in jede Richtung verstellbar (Bild ). Für den Einsatz in Außenleuchten besonders wichtig: Der Doppelsensor ist vollständig vergossen, so dass keine Probleme mit eindringender Feuchtigkeit auftreten können. Hausnummerleuchten, die mit LED beleuchtet werden, stellte die Fa. Lampex aus (Bild ). Die Beleuchtung wird durch 6 LED erzeugt, welche spritzwassergeschützt in einem eloxierten Aluminiumprofil untergebracht sind. Das eigentliche Schild besteht aus Plexiglas, in das die Hausnummer, Rahmen sowie Zeichenfolge eingefräst werden. Bisher wird die Leuchte über eine Kleinspannung versorgt, die über einen Trafo dem Netz entnommen wird. Man ist jedoch dabei, auch eine solarzellenbetriebene Leuchte zu bauen. Für den nachträglichen Einbau von Downlights stellte die Fa. nmc Profile aus hochdichtem Polyurethan vor (Bild ). Die Profile werden einfach auf Wand und Decke geklebt. In Tests wurde ein Flammpunkt von 180 °C ermittelt. Da in dem Profil mit Schenkelmaßen von 150 mm noch genügend Platz ist und auch die Tragkraft der Verklebung dies aushält, eignen sich die Profile mit der Bezeichnung „Arstyl“ auch für eine nachträgliche Leitungsverlegung, z. B. für Steckdosenkreise oder Busleitungen bei einer Renovierung. Die Fa. nmc vertreibt die Profile bisher über den Malergroßhandel, will aber ihr Angebot auch im Elektrogroßhandel plazieren. So bleibt Elektroinstallateuren vorerst nur der direkte Weg zum Hersteller, wenn er diese Profile einsetzen will. R. Lüders Elektropraktiker, Berlin 55 (2001) 6 432 Branche aktuell Lightstyle 2001: Lichtmesse mit Innovationen Mit der ersten Lightstyle in Frankfurt/Main ging eine reine Wohnraumleuchten-Messe an den Start. Der gute Zuspruch von Fachbesucherseite belegt, dass die Veranstalter mit ihrem Messekonzept den Bedürfnissen des Marktes entsprechen konnten. Neben der reinen Produktausstellung fand auch das Rahmenprogramm ein gute Resonanz. X-Richtung Z-Richtung X-Richtung Y-Richtung Den kleinsten Bewegungsmelder der Welt hat die Fa. Martin Müller Leuchten in ihre Außenleuchten integriert Mit LED beleuchtete Hausnummernleuchte Mit dem Profil „Arstyl“ lassen sich Downlights einfach auch nachträglich einbauen
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Autor
- R. Lüders
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