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Kurz informiert

ep5/2013, 1 Seite

Eltefa 2013 - Start für Fisemo; E-Masters honoriert die besten Auszubildenden; Neue Studie: E-Transporter E-Co-Motion


346 Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 5 BETRIEBSFÜHRUNG KURZ INFORMIERT eltefa 2013 - Start für FISemo Mit der flächendeckenden Einführung der Elektromobilität sollen in Deutschland bis zum Jahr 2020 weit über 1,2 Millionen Ladepunkte entstehen - 80 % davon in privaten Haushalten. Zum Aufbau sicherer Elektro-Infrastrukturen werden qualifizierte Elektrofachkräfte benötigt. Im Rahmen eines aus Landesmitteln finanzierten Projekts erarbeiteten das Elektro-Technologie-Zentrum (etz) Stuttgart und der Fachverband für Elektro- und Informationstechnik (FEIT) Baden-Württemberg gemeinsam einen Lehrgang zur „Fachkraft für Infrastruktur und Systeme der Elektromobilität (FISemo)“. Seit 2012 bietet das etz zudem Seminare zur fachgerechten Planung, Installation sowie Wartung von Ladeinfrastruktursystemen an. Kaum ein Kunde macht sich über die elektrischen Anforderungen hinter der Elektrotankstelle Gedanken, wenn die Batterie beispielsweise in einer einstündigen Schnellladung am Home-Charger auflädt. Eine fehlerhafte Infrastruktur könnte hier unnötig zu Gefahren führen. Doch die ausgebildeten Spezialisten des etz wissen nun genau, wie eine sichere Ladeinfrastruktur aufgebaut und überprüft wird. In Baden-Württemberg gingen kürzlich die ersten Spezialisten Gruppenbild: Landesinnungsmeister Thomas Bürkle (re.) und Jörg Veit vom etz (2.v.li.) überreichten einigen der ersten 38 erfolgreichen FISemo-Absolventen ihr Zertifikat Foto: etz Stuttgart für Ladestromversorgung von Elektromobilen an den Start. Anlässlich der 17. Fachmesse eltefa in Stuttgart erhielten die ersten 38 erfolgreichen Absolventen (Bild ) dieser Qualifizierung das begehrte Zertifikat. Die Unternehmen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Einführung der Elektromobilität. Sie haben sich durch ihre Fortbildung eine günstige Ausgangsposition am Markt verschafft; denn für ihre Kunden sind sie Ansprechpartner Nr. 1, wenn es um den Aufbau einer sicheren „Elektrotankstelle“ geht. e-masters honoriert die besten Auszubildenden Nach zwei Jahren erfolgreicher Nachwuchsförderung ruft die Kooperation e-masters ihre Mitgliedsbetriebe zurzeit wieder auf, die besten Azubis zu melden. Am Meldeschluss, dem 27. Mai 2013 werden die 15 besten Zeugnisse ermittelt. Die Ausbildungsbetriebe der ausgewählten Teilnehmer werden bis Ende Mai informiert. In diesem Jahr finden sogar zwei Prämierungsaktionen für die jungen Elektriker mit den besten Zeugnisnoten statt: Vom 27. bis zum 29. Juni geht es nach Frankreich. „Gemeinsam mit e-masters fahren die Lehrlinge im Frühsommer nach Saarbrücken. Besichtigt werden u. a. die Werke des Industriepartners Hager in Blieskastel und Obernai (Frankreich) sowie die Europastadt Straßburg.“ Im Herbst fahren die Azubis nach München. „Dort werden das Augsburger Werk des Lichtpartners Osram und die Allianz-Arena besichtigt“, das berichtet Geschäftsführer Jens Gorr. Neben attraktiven Workshops erwartet den Elektriker-Nachwuchs ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit viel Spaß. Während der beiden ereignisreichen Azubi-Touren werden die Teilnehmer von Mitarbeitern der e-masters-Kooperation begleitet - vgl. auch www.e-masters.de. Neue Studie: E-Transporter e-Co-Motion VW arbeitet intensiv an einem batterie-elektrisch angetriebenen Transporter. Nach dem Forschungsfahrzeug „eT“ wurde jetzt die Studie „Konzept e-Co-Motion“ vorgestellt. Die Studie verkörpert die künftige Design-Richtung der VW-Transporter wie auch den neuesten Stand der elektrischen Antriebstechnik (Bild , Tafel ) mit dem Ziel: maximaler Raum auf minimaler Verkehrsfläche. Mit einem Laderaum von 4,6 m3 liegt das Konzeptfahrzeug zwischen Caddy und T5. Durch Heckantrieb beträgt der Wendekreis nur 8,9 m. Optional können drei verschiedene Batteriegrößen geordert werden - je nach gewünschter Reichweite von 100, 150 oder 200 km. Die Antriebskomponenten - Lithium-Ionen-Batterie, E-Motor und einstufiges Planetengetriebe - sind unterflur angeordnet. Auf Radnabenmotoren wurde aus Kostengründen verzichtet. Das Heizungssystem für den Fahrerplatz ist mit Wärmepumpe und Infrarot-Strahlern besonders energie-effizient ausgelegt. Noch vor der nächsten IAA will VW entscheiden, welches Konzept in die Serienfertigung geht. Neben dem Konzeptfahrzeug absolviert eine Flotte von vierzig elektrisch umgerüsteten Caddy-Maxi einen umfangreichen Alltagstest. In einem weiteren Entwicklungsschritt startete VW im März d. J. im Werk Braunschweig eine eigene Batteriefertigung. Zunächst sollen dort 11000 Lithium-Ionen-Batterien pro Jahr hergestellt werden. Ein Konzept, das ggf. bald in Serie geht Tafel Technische Daten - „Konzept e-Co-Motion“ Karosseriestruktur modularer Aufbau, selbsttragend, Kunststoffbeplankung Länge/Breite/Höhe mm 4550/1900/1960 Laderaum m3 4,6 Zuladung kg 800 Antrieb Heckantrieb, E-Motor über 1-Gang-Planetengetriebe Leistung Dauer/Spitze kW 50/85 kW Batterie Lithium-Ionen, flüssigkeitsgekühlt, unterflur Batteriekapazität kW 20/30/40 - optional Reichweite km 100/150/200 - optional Höchstgeschwindigkeit km/h 120 Heizsystem Vorkonditionierung, Wärmepumpe, infrarot Foto: Sachse

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