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ep9/2009, 1 Seite
Park der Ideen 2009 Unter dem Motto „Park der Ideen“ veranstaltete die DEHA-Gruppe Ende Juni 2009 erstmals dieses Event im Europapark Rust für die insgesamt 1000 Teilnehmer - Kunden aus dem Tecselect-Vermarktungsprogramm. Der Direktor des bfe Oldenburg, Thorsten Janßen (Bild), ermutigte bei der Eröffnung des Kongresses in seiner Ansprache die Gäste aus den Elektrohandwerksbetrieben, Veränderungen der Branche bewusst wahrzunehmen und aktiv den Zug der Zukunft zu besteigen. In den insgesamt 15 Vorträgen wurden insbesondere solche aktuellen Themen angesprochen wie beispielsweise: · Wachstumsmarkt erneuerbare Energien (Stiebel Eltron) · Smart Metering (Hager) · Energiesparlampen (Osram) · Energieeinsparungen/Energieeffizienz (Rittal), aber auch · Work-Life-Balance, Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben (Busch-Jäger). Die 40 Lieferanten der Großhandelsgruppe präsentierten zudem ihre Produkte und Lösungen parallel auf den Messeständen. Auch „Minijobber“ sind anzumelden Wer einen Arbeitnehmer auf Minijob-Basis beschäftigt, muss diesen zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Sehr häufig gibt es das Missverständnis, dass der Beitrag zur Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See auch die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung enthält. Das ist jedoch nur beim so genannten Haushaltsscheckverfahren der Fall, mit dem die Sozialversicherungsbeiträge für Haushaltshilfen in privaten Haushalten überwiesen werden, die bis zu 400 Euro im Monat verdienen. Alle anderen geringfügig Beschäftigten müssen der BG oder der zuständigen Unfallkasse direkt gemeldet werden. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Haftung des Arbeitgebers für Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten. Bei einem Unfall trägt sie daher die Kosten für die Heilbehandlung und Rehabilitation. Bleibt die Erwerbsfähigkeit in Folge des Unfalls dauerhaft gemindert, zahlt die Unfallversicherung eine Rente. Neu: Industrieelektriker Seit dem 1. August bietet die Elektroindustrie eine zweijährige Ausbildung zum Industrieelektriker an. Die neue Ausbildungsordnung wurde auf maßgebliche Initiative des Verbandes der bayerischen Metall- und Elektroindustrie und unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - im Auftrag der Bundesregierung sowie in Zusammenarbeit mit Sachverständigen der Branche erarbeitet. Zusätzlich zu den Elektroberufen mit einer 3,5-jährigen Ausbildung können so Fachkräfte in zwei Jahren speziell für Aufgaben in der Produktion qualifiziert werden. Die Ausbildungszeit zum Industrieelektriker kann abhängig von der gewählten Fachrichtung und bei gemeinsamem Interesse von Ausbildungsbetrieb und Auszubildendem angerechnet werden, sodass die Ausbildung dann in den Elektroberufen mit 3,5-jähriger Ausbildung fortgesetzt werden kann. Fachrichtungen. Es wird in den Fachrichtungen Betriebstechnik und Geräte und Systeme ausgebildet. Industrieelektriker bearbeiten, montieren und verbinden mechanische Komponenten und elektrische Betriebsmittel. Dabei messen und analysieren sie elektrische Funktionen und Systeme, beurteilen die Sicherheit von elektrischen Anlagen und installieren und konfigurieren IT-Systeme. Industrieelektriker sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften. Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik installieren zudem elektrische Systeme und Anlagen und führen Wartungsarbeiten durch. Berufliche Tätigkeitsfelder liegen hier in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, im Anlagenbau sowie bei Energieversorgungsunternehmen. In der Fachrichtung Geräte und Systeme stellen Industrieelektriker dagegen überwiegend elektronische Komponenten sowie Geräte und Systeme nach Kundenanforderungen her und nehmen diese in Betrieb. Sie arbeiten insbesondere in der Produktion der Elektroindustrie sowie der Informations- und Kommunikationstechnik. Weitere Informationen erhält man dazu unter: www.bibb.de/berufe. Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 9 682 BETRIEBSFÜHRUNG KURZ INFORMIERT Foto: DEHA TERMINE Fachtagung - Tag der Berufsausbilder Sachsen Termin/Ort: 8. Oktober 2009 von 9 bis 17 Uhr Elektro- und Technologiezentrum e. V. (EBZ) in Dresden Leitthemen Die praxisverbundenen Akteure der beruflichen Bildung in Sachsen diskutieren im „Jahr des Ausbilders“ zu den Themen · „Fachkräftebedarf der Wirtschaft - Karrierewege in der Berufsbildung“ und · „Transparenz von Bildungsgängen und Durchlässigkeit im Bildungssystem“. In drei Workshops werden verschiedene Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert. Der Workshop 2 rückt so beispielsweise kooperative Studiengänge als Verbindung von Berufsausbildung und Studium sowie berufsbegleitende Studiengänge ins Blickfeld. Hier kann man speziell am EBZ und in der Fachrichtung „Elektrotechnik“ aus aktuellen Erfahrungen berichten. Zahlreiche Praxisbeispiele und Informationen bietet auch der parallel dazu stattfindende „Infomarkt“, der erstmals am Nachmittag, vor allem für Schüler und Lehrer sowie andere Interessierte, geöffnet wird. Informationen und Anmeldung Ansprechpartner Frau Meuselbach, Telefon: 0351 8506-300 E-Mail: info@ebz.de - www.ebz.de PSA-Seminar (kostenfrei) Veranstalter: diemietwaesche.de Termin: 13. Oktober 2009, 10 bis 16 Uhr Ort: Wäscherei-Mietwäscherei Heim in Berlin, Ollenhauer Str. 66, 13403 Berlin Themen Vorträge rund um den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit, die rechtlichen Anforderungen und die Aufbereitung von Schutzkleidung - so z. B. gibt Hendrik Beier, Leiter Zertifizierungsstelle Schutzkleidung im Sächsischen Textilforschungsinstitut (stfi), einen Überblick zu den geltenden Normen. Eine Betriebsbesichtigung rundet den Tag ab. Informationen: hs@diemietwaesche.de Telefon: 030 4989090 Anmeldung: heim@diemietwaesche.de Teilnehmer: diemietwaesche.de-Kunden und an Schutzkleidung beruflich Interessierte
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