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Steuerungstechnik | Elektrotechnik

Funktionale Sicherheit in Automation und Leittechnik

ep5/2007, 3 Seiten

Sicherheitstechnische Systeme (SIS) in der Prozessindustrie müssen numerischen Mindestanforderungen bezüglich der Ausfallwahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von Schutzzielen und Leistungsstufen entsprechen. Sie sind über Genehmigungsverfahren von staatlichen Behörden bzw. unabhängigen Institutionen zu prüfen und zu genehmigen.


Gefährdungs-und Risikoanalyse Sicherheitstechnische Systeme für die Prozessindustrie (SIS) können nach Schutzebenen gegliedert werden (Tafel ). Diese Systeme (Anlagen) müssen in Umsetzung der EU-Richtlinie 96/82/EU und durch die Störfallverordnung im Bundesimmissionsschutzgesetz (12 Blm Sch V) sowie nach DIN EN 61511 (VDE 0810) Teil 1 bis 3 [1] bzw. für Einrichtungen und Geräte nach DIN EN 61508 (VDE 803) Teil 1 bis 7 [2] erstmals numerischen Mindestanforderungen bezüglich der Ausfallwahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von Schutzzielen und Leistungsstufen entsprechen. Die europäischen Normen fordern daher die Durchführung einer Gefährdungs- und Risikoanalyse, um daraus die Spezifikation der notwendigen sicherheitstechnischen Systeme bestimmen zu können. Hierbei umfasst das SIS alle zur Ausführung der sicherheitstechnischen Funktion (SIF) erforderlichen Komponenten und Teilsysteme vom Sensor bis zum Aktor. Die Normen beschreiben allgemeine Lösungswege für alle Tätigkeiten während des Sicherheitslebenszyklus und definieren die Sicherheits-Integritätslevel (SIL) für Systeme, die aus elektrischen und/oder elektronischen und/oder programmierbar elektronischen Bauteilen bestehen, um die notwendigen Sicherheitsfunktionen in den vier Sicherheitsstufen (SIL 1 bis 4) auszuführen. In den meisten Anwendungsbeispielen wird die Sicherheit eines Prozesses durch eine Anzahl von Schutzsystemen erreicht, die auf vielerlei Technologien (chemische, mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische, elektronische, programmierbare elektronische Einrichtungen) basieren. Um diese Ziele zu erreichen fordert [1] speziell für die Prozessindustrie nach Tafel · die Durchführung einer Gefährdungs- und Risikobeurteilung, um die übergreifenden Sicherheitsanforderungen festzulegen, · die Zuordnung der Sicherheitsanforderungen zu den einzelnen sicherheitstechnischen Systemen, · einen Betrachtungsrahmen innerhalb des Sicherheitslebenszyklus, der alle sicherheitstechnischen Methoden, wie Planungs-und Nutzungsetappen (Konzeption, Entwurf, Ausführung, Betrieb, Instandhaltung in der Prozessindustrie) zur Erlangung funktionaler Sicherheit umfasst, · den Gebrauch bestimmter Tätigkeiten, wie die Anwendung eines Sicherheits-Managements gemäß DIN EN 60300-3-1 [3], und führt im Einzelnen auf, welche Methoden zur Erlangung der funktionalen Sicherheit angewendet werden können. Der Anwendungsbereich der Vorschriften betrifft Anlagen, Einrichtungen, Geräte und die Anwendungssoftware, die in ein System der Prozessindustrie eingesetzt werden. Dazu gehören auch Anlagen der Chemieindustrie, Raffinerien, Öl- und Gasförderung, Papierherstellung, konventionelle Stromerzeugung u. a. Sie legen weiterhin die Anforderungen an die Systemarchitektur und Hardwarekonfiguration sowie Anwendungssoftware und Systemintegration fest. Dies betrifft: · die Phasen und die Tätigkeiten des Sicherheitslebenszyklus nach Modell, die während der Planung und Erstellung der Anwendungssoftware festgelegt werden; dies schließt die Anwendung von Maßnahmen und Techniken ein, die Fehler in der Software vermeiden und Ausfälle beherrschen sollen · Umfang der Dokumentation für die bestätigte Software, die an den Errichter des SIS übergeben wird · Vorbereitung von Dokumentationen und Vorschriften für die Software, die der Anwender für den Betrieb und die Instandhaltung des SIS benötigt. DIN EN 61511 (VDE 0810) Desgleichen gibt DIN EN 61511 (VDE 0810) [1] an: · Festlegungen einer Reihe von Tätigkeiten, die notwendig sind, um die funktionalen Anforderungen und die erforderliche Sicherheitsintegrität für die SIS zu erreichen. · Durchführung einer Gefährdungs- und Risikoanalyse. Eine Übersicht über Methoden zur Risikominderung zeigt Tafel . · Definition der mittleren Ausfallwahrscheinlichkeit bei Anforderungsbetriebsart und die Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (PFD), den verschiedenen Sicherheits-Integritätslevel gemäß den Tafeln und sowie deren Maßnahmen bei Erreichung der geforderten Integritätslevel · Definition der höchsten bzw. niedrigsten Sicherheitslevel (SIL 4 bis SIL 1), welche eine sicherheitstechnische Funktion (SIF) erreichen kann, die nach diesen Normen ausgeführt wurde bzw. unterhalb dessen diese Normen nicht mehr gültig sind · Festlegungen über den notwendigen Rahmen von Integritätsleveln (SIL) im speziellen Anwendungsfall und Anforderungen für alle Teile des SIS von den Sensoren bis zu den Aktoren sowie der notwendigen Dokumentation, welche während des Sicherheitslebenszyklus benötigt wird. Spezielle Sicherheitsanforderungen Als spezielle Sicherheitsanforderungen an das konkrete SIS müssen in der Planungsphase Spezifikationen z. B. folgendermaßen festgelegt und beschrieben werden: · Beschreibung aller für die funktionelle Sicherheit notwendigen sicherheitstechnischen Funktionen (SIF) und eine Aufstellung derjenigen sicheren Prozesszustände, die - sofern sie gemeinsam auftreten - eine Gefährdung darstellen (z. B. bei Überlastung eines Notbehälters, mehrfache Notent- Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 5 429 Automatisierungstechnik FÜR DIE PRAXIS Funktionale Sicherheit in Automation und Leittechnik H. Kloust, Berlin Sicherheitstechnische Systeme (SIS) in der Prozessindustrie müssen numerischen Mindestanforderungen bezüglich der Ausfallwahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von Schutzzielen und Leistungsstufen entsprechen. Sie sind über Genehmigungsverfahren von staatlichen Behörden bzw. unabhängigen Institutionen zu prüfen und zu genehmigen. Autor Dipl.-Ing. Heinz Kloust, Ingenieurbüro für Normung, Zertifizierung und Planung von elektro- und leittechnischen Anlagen, Berlin Tafel Typische Methoden der Risikominderung in prozesstechnischen Anlagen nach DIN EN 61511 (VDE 0810-1):2005-05 Öffentliche Maßnahmen in Notfällen · Rundfunkinformationen im Notfall Anlagenbezogene Maßnahmen in Notfällen · Evakuierungsmaßnahmen Schadensbegrenzung · Mechanische Systeme · Sicherheitstechnische Regeleinrichtungen · Sicherheitstechnische Schadensbegrenzungseinrichtungen · Betriebliche Überwachung Schutz · Mechanische Systeme · Prozessalarme mit Bedienereingriff · Sicherheitstechnische Regeleinrichtungen · Sicherheitstechnische Schutzeinrichtungen Regelung und Überwachung · Betriebs- und Überwachungseinrichtungen (BPCS) · Überwachungseinrichtungen (Prozessalarme) EP0507-429-431 18.04.2007 14:48 Uhr Seite 429 spannung über eine Fackel) sowie die zu erwartenden Auslöser und Raten von Anforderungen sowie maximal zulässige Häufigkeit aktiver Fehler z. B. nach Tafel ; · Definition des sicheren Zustands für jede einzelne SIF und Anforderungen, um Fehler gemeinsamer Ursache herauszufinden und auszuschalten. Definition, wie gefahrbringende Kombinationen von Ausgangszuständen des SIS vermieden werden können, und Festlegung aller Maßnahmen, um im Fall eines bekannten Fehlers in der SIS den sicheren Zustand zu erreichen oder beizubehalten · Beschreibung der Betriebsarten und der normalen als auch anormalen Betriebszustände der Gesamtanlage und Anlagenteile sowie eine Aufstellung der SIS, die zum Betreiben der Anlage in jeder Betriebsart benötigt werden · Beschreibung der Ausfallarten und deren gewünschte Reaktion der SIS (z. B. Alarme, automatische Abschaltungen) sowie Angabe aller Schnittstellen zwischen dem SIS und anderen Systemen (einschließlich der Betriebseinrichtungen und der Bediener) · Sicherheits-Integritätslevel (SIL 1 bis 4) und die Betriebsart (auf Anforderung oder kontinuierlich) jeder Sicherheitsfunktion in Übereinstimmung mit Tafel bzw. . · Beschreibung der Messsignale und deren Grenzwerte · durch Signal-Ausgänge der SIS ausgelöste Maßnahmen im Prozess sowie Kriterien für eine erfolgreiche Arbeitsweise (z. B. auf Anforderung hinsichtlich des dichten Schließens von Stellventilen) · funktioneller Zusammenhang zwischen Signaleingängen und -ausgängen, einschließlich logischer Verknüpfungen, mathematischer Funktionen und erforderlicher Freigaben sowie Anforderungen für Über-Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 5 430 FÜR DIE PRAXIS Automatisierungstechnik Tafel Übersicht über den Sicherheitslebenszyklus eines SIS nach DIN EN 61511 (VDE 0810-1:2005-05) Phase des Sicherheits- Ziele Abschnitt der Eingaben Ergebnisse lebenszyklus oder Tätigkeit Anforderungen Lfd. Nr./Titel gem. Norm 1. Gefährdungs- und Festlegung von Gefährdungen und gefahr- 8 Verfahrenstech- Beschreibung der Risikobeurteilung bringenden Ereignissen durch den Prozess nischer Entwurf, Gefährdungen, der bzw. die zugehörigen Einrichtungen, der Auslegung, benötigten Sicherheits-Ereignisketten, die zu gefahrbringenden personelle funktionen und der Ereignissen führen können, des damit ver- Maßnahmen, jeweiligen Risikominderung bundenen verfahrenstechnischen Risikos, der Sicherheitsziele Anforderungen zur Risikominderung und der sicherheitstechnischen Funktionen, die zur notwendigen Risikominderung benötigt werden 2. Zuordnung der Zuordnung der Sicherheitsfunktionen zu den 9 Beschreibung Beschreibung der Sicherheitsfunktionen entsprechenden Schutzebenen und für jede der benötigten sicher- Zuordnung von Sicherheitszu den Schutzebenen sicherheitstechnische Funktion; heitstechnischen anforderungen Zuordnung des zugehörigen Sicherheits- Funktion einschl. der Integritätslevels (SIL) Anforderungen an die Sicherheitsintegrität 3. Spezifikation der Sicher- Festlegung der Anforderungen an jedes 10 Beschreibung der Anforderungen an das heitsanforderungen an SIS in Form der notwendigen sicherheitstech- Zuordnung der sicherheitstechnische das SIS nischen Funktionen und der zugehörigen Sicherheits- System und an die Sicherheits-Integritätslevel zur Erreichung anforderungen nach Software-Sicherheit der erforderlichen funktionalen Sicherheit Abschnitt 9 der Norm 4. Entwurf und Planung Entwurf eines SIS, das den Anforderungen 11 Sicherheitsan- Entwurf des SIS in Überdes SIS bezüglich der sicherheitstechnischen Funk- und forderungen an das einstimmung mit den tionen und der Sicherheitsintegrität genügt 12.4 SIS und an die Sicherheitsanforderungen; Software Planung des SIS-Integrationstests 5. SIS-Montage, Integration und Prüfung des SIS; 12.3 SIS-Entwurf; Voll funktionierendes, der Inbetriebnahme Validierung, dass das SIS mit seinen einzelnen 14 Planung des SIS- Planung entsprechendes und Validierung sicherheitstechnischen Funktionen und deren 15 Integrationstests; SIS Sicherheitsintegrität in jeder Hinsicht die SIS-Sicherheits- Ergebnisse der Integrationsgestellten Sicherheitsanforderungen erfüllt anforderungen; tests des SIS; Planung der Sicher- Ergebnisse der Montage-, heits-Validierung Inbetriebnahme- und der Validierungstätigkeiten 6. SIS-Betrieb und Sicherstellen, dass die funktionale Sicherheit 16 SIS-Anforderungen; Ergebnisse der Tätigkeiten Instandhaltung des SIS während des Betriebs und bei SIS-Auslegung, im Rahmen des SIS-Instandhaltungssarbeiten erhalten bleibt Planung für SIS- Betriebs und der Betrieb und Instand- Instandhaltung haltung 7. Modifikationen Durchführung von Korrekturen, 17 Revidierte SIS- Ergebnisse der SIS-am SIS Verbesserungen oder Anpassungen des SIS Sicherheits- Modifikationen so, dass der erforderliche Sicherheits-Integri- anforderungen tätslevel erreicht und erhalten wird 8. Außerbetriebnahme Durch geeignete Prüfung und Beachtung der 18 Sicherheitsanforde- Sicherheitstechnische Anlagenstruktur sicherstellen, dass nicht rungen und Anlagen- Funktion außer Betrieb betroffene Funktionen in Betrieb bleiben dokumentation („as built“) 9. SIS-Verifikation Prüfung und Bewertung der Ergebnisse 7 Phasenspezifische Ergebnisse der SIS-einer Phase auf Richtigkeit und Konsistenz 12.7 Planvorgaben zur Verifikation für jede bezüglich der Produkte und Normen, die als Verifikation des SIS Phase Vorgaben dieser Phase vorliegen 10. Beurteilung der Untersuchung und Bewertung der 5 Plan zur Beurteilung Ergebnis der Beurteilung funktionalen Sicherheit funktionalen Sicherheit des SIS der funktionalen der funktionalen Sicherheit des SIS Sicherheit des SIS des SIS EP0507-429-431 18.04.2007 14:48 Uhr Seite 430 Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 5 brückungen/Signalunterdrückungen/Umgänge einschließlich ihrer Aufhebung · Anforderungen zum Abfahren der Anlage im Handbetrieb, der Verwendung des Arbeits-oder Ruhestromprinzips bei Steuerungen sowie die erforderlichen Antwortzeiten für die SIS, um den Prozess in den sicheren Zustand zu bringen und zum Zurücksetzen des SIS nach Abschaltung der Anlage · Anforderungen zur Inbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme und deren Intervalle der SIS, der erreichbaren mittlere Reparaturzeit unter Berücksichtigung von Reisezeiten, Örtlichkeiten, Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Serviceverträgen, zulässige Umgebungsbedingungen. Desgleichen sind die Extremwerte aller Umgebungsbedingungen zu ermitteln, die im Betrieb des SIS auftreten können. Dabei sind zu berücksichtigen: Temperatur, Feuchtigkeit, Verschmutzung, Erdung, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Erschütterungen, Schwingungen, elektrostatische Entladungen, Ex-Zonen-Einteilung, Überschwemmung, Blitzschlag und andere zugehörige Faktoren. Beim Eintreten von größeren Schadensereignissen können darüber hinaus zusätzliche Anforderungen für alle Sicherheitsfunktionen notwendig werden (z. B. erforderliche Betriebszeit eines Ventils im Brandfall). Beispiele der Anwendung der Normen aus der Praxis sind im Teil 3 von DIN EN 61511 (VDE 0810) [1] aufgeführt, so z. B. zur Regelung von Druckbehältern mit Betrachtung der Eintrittshäufigkeit von gefährlichen Ereignissen, die zur Überschreitung der Sicherheitsgrenzwerte im Behälter führt und schädliche Stoffe häufig in die Umwelt abgeben kann. Eine Risikominderung zur Abwendung gefährlicher Ereignisse wird durch Einführung einer redundanten Schutzebene bzw. einer SIS-Sicherheitsfunktion (SIL2-Funktion) untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass durch die Einführung der SIL2-Funktion die Häufigkeit der Freisetzungen aufgrund von Überdruck im Druckbehälter verringert wurde. Eine weitere Möglichkeit zur Risikominimierung für Schutzeinrichtungen, z. B. in der chemischen Industrie oder der Kerntechnik - und wo ein rechnerischer Nachweis nicht oder nur schwer möglich ist, da keine gesicherte Daten über individuelle Ausfallraten vorliegen - ist ein Nachweis der sicherheitstechnischen Zuverlässigkeit nach NAMUR NE 93 [4]. Nach dieser in der Praxis erprobten Methode werden summarisch statistisch belastbare Aussagen für das abzudeckende Risiko der erforderlichen sicherheitsbezogenen Verfügbarkeit der sicherheitstechnischen Einrichtungen getroffen. Literatur [1] DIN EN 61511 (VDE 0810) Teil 1-3 Funktionale Sicherheit - Sicherheitstechnische Systeme für die Prozessindustrie. [2] DIN EN 61508 (VDE 0803) Teil 1-7 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/ elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme. [3] DIN EN 60300-3-1 Zuverlässigkeitsmanagement; Teil 3-1: Anwendungsleitfaden - Verfahren zur Analyse der Zuverlässigkeit - Leitfaden zur Methodik. [4] NAMUR NE 93 Nachweis der technischen Zuverlässigkeit von PLT-Schutzeinrichtungen. Tafel Sicherheits-Integritätslevel: Ausfallwahrscheinlichkeit bei Anforderung nach DIN EN 61511 (VDE 0810-1):2005-05 Anforderungsbetriebsart Sicherheits-Integritätslevel Zielwert für die mittlere Zielwert für die (SIL) Ausfallwahrscheinlichkeit Risikominderung (Ausfallgrenzwert) bei Anforderung 4 10-5 bis < 10-4 > 10000 bis 100000 3 10-4 bis < 10-3 > 1000 bis 10000 2 10-3 bis < 10-2 > 100 bis 1000 1 10-2 bis < 10-1 > 10 bis 100 Tafel Sicherheits-Integritätslevel: Häufigkeit gefahrbringender Ausfälle der sicherheitstechnischen Funktion nach DIN EN 61511-1 (VDE 0810-1) 2005-05 Betriebsart mit kontinuierlicher Anforderung SIL Zielwert für die Häufigkeit gefahrbringender Ausfälle der sicherheitstechnischen Funktion pro Stunde 4 10-9 bis < 10-8 3 10-8 bis < 10-7 2 10-7 bis < 10-6 1 10-6 bis < 10-5 Tafel Mindest-Hardware-Fehlertoleranz von Sensoren, Aktoren und nichtprogrammierbaren Logiksystemen nach DIN EN 61511-1 (VDE 0810-1): 2005-05 SIL Mindest-Hardware-Fehlertoleranz-Gruppe 1 0 2 1 3 2 4 Es gelten besondere Anforderungen; siehe IEC 61508 EP0507-429-431 18.04.2007 14:48 Uhr Seite 431

Autor
  • H. Kloust
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