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Prüfungsfragen

Fachtest

luk12/2010, 2 Seiten

Steuerungstechnik


Sie erhalten den Auftrag, in einer Tischlerwerkstatt die Steuerungsanlage einer Warmluftanlage mit Heizung und Lüfter zu montieren. Zu diesem Zweck müssen Sie auch das Schütz und den Motorschutz auswählen sowie den vorschriftsmäßigen Einsatz des Motors überprüfen. Zu Verfügung stehen Ihnen das Leistungsschild des Motors und der Stromlaufplan des Steuerstromkreises. a) Wie müssen die Wicklungen des Motors geschaltet werden? Ermitteln Sie außerdem den Einstellwert des Stromes für das Motorschutzrelais. b) Wählen Sie die Bemessungsgrößen und die Gebrauchskategorie des Schützes Q3 aus. c) Überprüfen Sie den Schutzgrad des vorhandenen Lüftermotors. d) Um nach der Erst- die Funktionsprüfung der Anlage durchführen zu können, müssen Sie als Voraussetzung den Steuerungsablauf analysieren. Erarbeiten Sie diesen an Hand des Stromlaufplanes. Sie haben im Laborunterricht für die Steuerungsaufgabe einer zeitverzögerten Folgesteuerung von zwei Motoren die Programmierung nach dem vorgegebenen FBS (FUP) vorgenommen. Bei der Funktionsprüfung stellen Sie allerdings fest, dass die Steuerungsanlage nicht funktionstüchtig ist. a) Führen Sie zunächst mit Hilfe des vorgegebenen Programms eine Funktionsanalyse durch, um die Fehlerortung systematisch durchführen zu können. b) Beim Betätigen des Tastschalters S1 stellen Sie fest, dass die Anlage nicht einschaltbar ist. Welche Programmierfehler können vorliegen? Zur Steuerung einer Förderbandanlage werden zwei Förderbänder jeweils durch einen Motor angetrieben. Die vorhandene Steuerungsanlage sollen Sie durch zusätzliche Betriebsmittel ergänzen, um den Steuerungsablauf zu verändern. Der Motorschutz ist zunächst nicht zu berücksichtigen. a) Das Förderband I soll erst durch S1 abschaltbar sein, wenn das Band II über S4 außer Betrieb gesetzt wurde. Ergänzen Sie das vorgegebene Programm. Beachten Sie die Zuordnungsliste. Die Aufgaben dienen der Vorbereitung auf die Gesellenprüfung. Sie festigen den Lehrstoff während der Ausbildung und unterstützen die Erarbeitung der Lernfelder 1-8. Lösungsvorschläge finden Sie auf Seite 16. Fachtest Steuerungstechnik P r ü f u n g L e r n f e l d e r 1 - 8 14 LERNEN KÖNNEN 12/10 Betriebsmittel Adresse Kommentar S1 I1 Band I AUS S2 I2 Band I EIN S3 I3 Band II AUS S4 I4 Band II EIN Q1 Q1 Schütz Motor I Q2 Q2 Schütz Motor II NW 1 I2 Q1/Band 1 NW 2 NW 3 Q2/Band 2 NW 4 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 Programmergänzung Förderbandanlage/Folgesteuerung Programmanalyse, Fehlerortung, zeitverzögerte Folgesteuerung Schaltungs- und Funktionsanalyse Warmluftanlage/Folgesteuerung S0/Anlage AUS B002 B001 B003 B004 F1/Motorschutz F2/Motorschutz M B006/1 B007/R B006 B005 Q1 Schütz Q1/ Motor M1 B008/Trg S1/Anlage EIN B008 20:00s+ Q B007 Schütz Q2/ Motor M2 B006/3 Trg 3~ Mot Typ Nr. Y/ 400 V/230V 6,8/12 A 3 kW cos 0,85 2815 /min 50 Hz Is.Kl. E IP 44 DIN VDE 0530 S3 Q1 10 s Heizung E1 Lüftermotor M1 b) Zusätzlich soll aus Sicherheitsgründen beidseitig der Förderbänder jeweils eine Reißleine (S5, S6, S7, S8) montiert werden. Ergänzen Sie den KOP c) Im Gefahrenfall muss die Anlage über die NOT-AUS-Schalter unverzögert abgeschaltet werden. Das alleinige Abschalten über das SPS-Programm ist dabei nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1) nicht zulässig. Wie wird schaltungstechnisch das Stillsetzen der Anlage im Notfall realisiert, um die wesentlichen Forderungen der genannten Norm zu erfüllen? Eine Kohlebeschickungsanlage besteht aus drei Förderbändern und der Schlagmühle. Um Stauungen des Fördergutes zu vermeiden, ist eine bestimmte Schaltfolge der Antriebsmotoren zu gewährleisten. Folgender Schaltungs- und Funktionsablauf ist zunächst für die Motoren M1, M2 (Linkslauf) und M3 zu berücksichtigen: · Ausschalten der Anlage mit S0. · Zwangläufiges Einschalten der Bänder und der Schlagmühle in der Reihenfolge M1, M2 und M3 (Einschaltfolge). · Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge (Ausschaltfolge). Entwerfen Sie unter Berücksichtigung der Zuordnungsliste das Teilprogramm für die Steuerung der Motoren M1 (Q1), M2 (Q2) und M3 (Q3). Der Motorschutz wird zunächst nicht berücksichtigt. Erarbeiten Sie den Kontaktplan unter Verwendung von RS-Speichern. P r ü f u n g L e r n f e l d e r 1 - 8 LERNEN KÖNNEN 12/10 Betriebs- Adresse Kommentar mittel S0 I0.0 Tastschalter (Ö), Anlage AUS S1 I0.1 Tastschalter (Ö), Q1 (Band 1) AUS S2 I0.2 Tastschalter (S), Q1 (Band 1 Linkslauf) EIN S3 I0.3 Tastschalter (Ö) Q2 (Band 2) AUS S4 I0.4 Tastschalter (S), Q2 Band 2 (Linkslauf) EIN S5 I0.5 Tastschalter (Ö), Q3 (Schlagmühle) AUS S6 I0.6 Tastschalter (S) Q3 (Schlagmühle) EIN Q1 Q0.1 Motorschütz Band 1 Q2 Q0.2 Motorschütz Band 2 (Linkslauf) Q3 Q0.3 Motorschütz Schlagmühle Schlagmühle S5 AUS S6 EIN Q3/M3 Q2/M2 Förderband 2 Förderband 1 Q1/M1 S1 AUS S2 EIN Förderband 3 Q4/M4 S7 AUS S8 EIN S3 AUS S4 EIN 1 2 3 4 5 6 7 8 Programmentwicklung Kohlebeschickungsanlage, Ein-/Ausschaltfolge Wiso

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