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Fachplanung | Elektrotechnik

Fachplanung

ep5/2014, 1 Seite

Normungs-Roadmap "Smart Home + Building"; ZVEI-Merkblatt zum Fernzugriff auf BMZ; Software zur Berechnung von koaxialen Netzen; Sicherheitsexpo in München


Branche Aktuell 382 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 5 Fachplanung Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“ Normen und Standards bilden auch für die Vernetzung von Ge räten und Systemen mit Hilfe von IT- und TK-Technologien die Basis für technische Integration und unterstüt zen die Entwick lung. Mit der kürzlich vorgestellten Deutschen Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“ hat die Deutsche Kommission Elektro technik Elektronik Informations technik (DKE) im DIN und VDE die Normung in die sem Bereich nun einen Schritt vorangebracht. Sie gibt einen Überblick über gültige sowie über noch zu entwickelnde Normen und Standards. Eine wichtige Aufgabe besteht für Normer jetzt in der Festlegung von Ebenen für Funktion, Infor mation, Kommunikation sowie auch für Komponenten. Hierzu wird emp fohlen, die Unterneh men und die vielen Smart-Home-Initiativen mit ihren umfangreichen Erfahrun gen auch intensiv in den Normungs prozess einzubinden. Außerdem ist eine Mitarbeit auf nationaler und internatio naler Ebene erfor derlich. Für die Zukunft zeichnet sich ab, dass unter dem Stichwort „Smart Cities“ die bisher eigen ständigen Normungsaktivitäten „AAL“, „E-Energy/Smart Grids“, „Elektromobilität“ und „Smart Home“ vernetzt zusammenge führt werden. Frei zu beziehen ist die Roadmap mit dem Untertitel „Status, Trends und Perspektiven der Smart Home + Building Normung“ u. a. auf der Website des DKE. ZVEI-Merkblatt zum Fernzugriff auf BMZ Der ZVEI-Arbeitskreis „App“ hat ein neues Merkblatt mit dem Titel „Interaktion mobiler Endgeräte mit Brandmelderzentralen über IP-Netze“ vorgestellt. Dieses be schreibt empfohlene Sicherheits anforderungen für den Fernzugriff auf Brandmelderzentralen (BMZ). Es entstand in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicher heit in der Informationstechnik (BSI). Ausgehend von den Zu gangsebenen der EN54-2 werden drei Interaktionskategorien für den Fernzugriff unterschieden. Hierfür sind spezifische Zugangs-und Absicherungsregelungen zu implementieren. Der Arbeitskreis nimmt damit zu einer immer wichtiger werdenden Thematik Stellung. Einerseits gibt es explizite Kundenwünsche nach Fernzugriffsmöglichkeiten und andererseits geht es hier um Techniken, die dem höchsten Schutzziel dienen und damit einer besonderen Sicherungspflicht unterliegen. Im Mittelpunkt der Sicherheitsbe trachtung steht die Applikation für den Fernzugriff (AFFZ). Da diese AFFZ sicherheitskritische Funktionen steuert, sind hohe Anforderungen zu stellen. Neben technischen sollten also auch organisatorische Maßnahmen, wie z. B. eine Risikobeurteilung, bewertet werden. Jedoch geht die Verantwortung für Kommunikationsabsicherung über die Empfehlungen des Merk blatts hinaus. Sie liegt gemein sam bei den Herstellern der Brandmelderzentrale, der AFFZ sowie bei Planern, Errichtern und Betreibern des Gesamtsystems. Software zur Berechnung von koaxialen Netzen Die Software Network Designer von K&M Soft wurde konzipiert, um die Hausinstallationen (Netzebene 4) für TV-Kabelnetze zu entwerfen. Sie ermöglicht dem Anwender, seine TV-Installationen möglichst einfach zu erfassen, zu berechnen sowie auch die not wendigen Installationspapiere zu produzieren. Grafisch wird zuerst die Netzwerktopologie am Bildschirm erfasst. Auf der Funktionsleiste können die wichtigsten Befehle direkt an gewählt werden. Sind diese Vorgaben und die Frequenz der Anlage eingegeben, erledigt das Programm den Rest. Es wählt alle Bauteile automatisch aus, berechnet die Dämpfungen und gibt bei jeder Steckdose die Effektivpegel an. Dem Programm stehen über hundert der gängigsten Steckdosen, Verteiler, Abzweiger, Verstärker und Koaxialkabel zur Verfügung. Zusätzliche Verstärker können vom Anwender erfasst und nicht benötigte Bauteile von der Berechnung ausgeschlossen werden. Darüber hinaus lassen sich auch Bauteil-Bibliotheken verschiedener Hersteller laden und bei Verwendung der Enterprise-Version können zusätzliche Bauteile definiert werden. Die Berechnung optimiert das Netz so, dass die Dämpfungsverluste möglichst gering sind und alle Richtlinien eingehalten werden. Natürlich lassen sich die Ergebnisse sowohl auf der Festplatte sichern als auch schriftlich festhalten: Network Designer druckt wahlweise Installationsanzeige (Schaltschema), Eingabeprotokoll, Messprotokoll und Stückliste aus. Systemvoraussetzungen: Windows 2003, Windows XP, Windows Vista (32/64), Windows 2008 (32/64), Windows 7 (32/64) Quelle: K&M Soft Veranstaltungs-Tipp: 11. Sicherheits Expo und begleitende Tagungen in München Am 2. und 3. Juli 2014 präsentieren in München 140 Aussteller ihre Neuheiten in der Halle 4.0 des MOC. Thematische Schwerpunkte der Messe sind u. a. technische Entwicklungen in folgenden Sicherheitstechnik-Bereichen: · Nahfeldkommunikation (NFC), RFID, Biometrie, Identity-Management; · Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Brandschutz sowie · Freilandsicherung, Leitstellen und Mobilfunk. In zwei für Messebesucher kostenfreien Foren informieren 25 Referenten über neue Anwendungen und branchenspezifische Themen. Tagungen. Im Rahmen der Sicherheits Expo finden außerdem die 7. Tür+Tor-Tagung mit dem Leitthema „Sicherheitstechnik für kraftbetätigte Türen und Tore sowie Feuerschutzabschlüsse“ und eine Brand schutz-Tagung mit Vorträgen zu wichtigen baulichen, anlagentechnischen, verfahrenstechnischen und auch organisatorischen Fragen bezüglich des Brandschutzes statt. Bei beiden Tagung erhalten Teinehmer Weiterbildungspunkte vom VDSI (Verband Deutscher Sicherheits ingenieure e. V.). Weitere Informationen unter: www.sicherheitsexpo.de

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