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Elektrotechnik
Eltec 2005
ep9/2005, 1 Seite
Stecken und Kuppeln Steckdosenkombinationen. Eine weitere Gehäusegröße bei Steckdosenkombinationen (Bild ) stellte ABL Sursum vor. Die Kombinationen der Baureihe B 45/Z 45 werden sowohl als tragbare, als auch fest montierte Variante mit verschiedenen, auch kundenindividuellen, Bestückungen angeboten. Einpoliger Steckverbinder. Der so genannte Single-Pole-Konnektor SP4 (Bild ) von ISV schützt durch eine Verriegelung vor einem versehentlichen Trennen und ist dosenseitig mit einem Pilotstromkreis ausgestattet. Durch zwei Ringkontakte bewirkt dieser, dass der Hauptstromkreis erst zugeschaltet wird, wenn der Pilotstromkreis geschlossen ist. Eine Mechanik wie auch farbige Markierungen beugen einem Verwechseln der Phasen vor. Die Schutzart IP66/IP67 wird beim Stecken oder dem Schließen des Deckels ohne weitere Handgriffe erreicht. Der Steckverbinder ist je nach Kabelanschluss - 95 bis 400 mm2 - für Ströme bis 700 A bei AC 1000 V oder DC 1500 V konzipiert. Die einpoligen Steckverbinder eignen sich vor allem zum Einsatz an Prüfständen für beispielsweise Motoren, beim Einspeisen mit Notstromaggregaten, in der Eisen- und Stahlindustrie oder bei Veranstaltungen. Steckvorrichtung. Die Steckvorrichtungen vom Typ CEEplus (Bild ) von Mennekes können überall dort eingesetzt werden, wo parallel zur Übertragung von Leistungen auch Signale und Daten übermittelt werden müssen. Sie lassen sich beispielsweise in Heizkühlsystemen mit integrierter Temperaturüberwachung, Fördereinrichtungen und Pumpen mit Füllstandskontrolle oder Ladestationen für Elektroautos einsetzen. Der entscheidende Vorteil ist die Kompatibilität zu standardisierten CEE-Steckvorrichtungen. Die versilberten Zusatzkontakte zur Signal- und Datenübertragung sind auf der Innenseite des Steckerkragens angeordnet und in der Kupplung federnd gelagert. Die Zusatzkontakte sind mit Anschlussfahnen für Flachsteckhülsen 2,8 x 0,5 mm2 ausgerüstet - alternativ ist ein Lötanschluss möglich. Die Steckvorrichtungen werden in 16 A, 3-polig, 230 V sowie in 16 A, 5-polig, 400 V angeboten. Sensor-Aktor-Box mit Schnellverriegelung. Die passiven Verteilerboxen (Bild ) von Phoenix Contact sind jetzt mit einer Schnellverriegelung erhältlich. Die so genannte Speedcon erlaubt durch die spezielle Gestaltung des M12-Gewindes, den Stecker erst zu stecken und dann durch eine halbe Drehung in der Endlage zu fixieren. So lassen sich die Anschlusszeit reduzieren und die klassischen M12-Steckverbinder ohne Einschränkung verwenden. Für den Stammkabelanschluss stehen zwei Ausführungen zur Verfügung. Die Verteiler sind mit vorkonfektioniertem Stammkabel und mit steckbarem Schraubanschluss erhältlich. Wie beim klassischen M12-Anschluss, gibt es auch die neue Generation mit variablem Stammkabel. Die Verteiler werden wahlweise mit vier, sechs oder acht Steckplätzen, einfach- oder doppeltbelegten Varianten angeboten. Die Boxen ohne LED sind für die Übertragung von analogen Signalen und Betriebsspannungen von bis zu 120 V geeignet. Für den Anschluß an die Sensoren oder Aktoren sind die passenden Verbindungskabel erhältlich. Steckdosenleiste. Die Steckdosenleiste Powerline medica (Bild ) von Popp wurde speziell für den Einsatz in medizinisch-technischen Bereichen entwickelt und nach DIN EN 60601-1-1(VDE 0750 T1-1) geprüft. Eine Schutzhaube mit Verriegelung ermöglicht das formschlüssige Fixieren eines breiten Spektrums von Steckertypen. Zusätzlich kann mit Hilfe von Stellschrauben oder Fixierblechen der Abstand zum jeweiligen Steckertyp so eingestellt werden, dass ein unabsichtliches Ziehen des Steckers ausgeschlossen wird. Ein Rastbolzen lässt die Öffnung der Schutzhaube nur mit Hilfe eines Werkzeuges zu. Das Gehäuse aus Aluminium ist besonders robust und einfach zu reinigen. Die Steckdosen-Einsätze aus Polypropylen entsprechen der DIN 49440 und können zusammen oder auch einzeln 2-polig abgesichert werden. Optional erhältlich sind Gummi-Schutzdeckel, welche die einzelnen Steckdosen vor einem Verschmutzen schützen. Die Zuleitung ist sowohl in der Farbe Schwarz als auch Orange erhältlich. Anschlussdosen und Patchpanel. Die real.Cat.6-Anschlussdosen und -Patchpanel (Bild ) von Rutenbeck können systemunabhängig mit Komponenten anderer Hersteller kombiniert werden. Die aus der Normung bekannten Anforderungen für 10-Gbit-Ethernet werden für alle geforderten Messwerte erfüllt. Die Komponenten sind für „Power over Ethernet“ (PoE) und den Einsatz in Kanal-, Unterflur oder Sockelleisten geeignet. CEE-Baureihe. Eine neue CEE-Baureihe für 16 und 32 A stellte Walther vor. Bei dieser Baureihe ermöglichen Stecker und Kupplungen eine schnelle Montage. Sichtbares Erkennungsmerkmal ist die außenliegende Kabelverschraubung mit Zugentlastung und eingespritzter Abdichtung anstelle der bisherigen Kabel-Knickschutztülle. Es besteht weiterhin die Wahl zwischen schraubenlosem Anschluss und Schraubanschluss. Beim Zudrehen der Kabelverschraubung werden in einem Arbeitsgang die Zugentlastung und Abdichtung zum Kabel hergestellt. Die Gehäuseteile werden schraubenlos durch Zudrehen per Hand montiert und anschließend mit einem kleinen Schieber fixiert. Das Besondere beim Anschließen der schraubenlosen Variante mit Schneidklemmen ist, dass die isolierten Leiter in einen Verteilerring gelegt und beim Zudrehen der Gehäuseteile in die Schneidklemmen gepresst werden. Literatur [1] Messebericht Eltec. Elektropraktiker, Berlin 59(2005)8, S. 574 Elektropraktiker, Berlin 59 (2005) 9 650 BRANCHE AKTUELL Eltec 2005, Nürnberg Im Blickpunkt - Variationen der Anschlusstechnik Wie in [1] berichtet, ziehen die Aussteller und Veranstalter der Eltec 2005 eine überraschend positive Bilanz, so dass die Erwartungen übertroffen wurden. Auf ihrem Messerundgang sah sich die Redaktion bei Anschlusstechniken um. Steckdosenkombination Foto: ABL Sursum Einpoliger Steckverbinder Foto: ISV Steckvorrichtung Foto: Mennekes Schnellverriegelung Foto: Phoenix Contact Steckdosenleiste Foto: Popp Anschlussdose Foto: Rutenbeck
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