Brand- und Explosionsschutz
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Elektrotechnik
Brandmeldeperipherie
ep9/2009, 2 Seiten
Board-Unit) kommuniziert das Fahrzeug mit der Ladestation. Für den Abrechnungsprozess wird der Halter automatisch identifiziert. Außerdem werden die preisgünstigsten Ladezeiten angezeigt. Gedacht ist auch, bei zukünftiger Verfügbarkeit, eine Rückspeisung von im Fahrzeug gespeicherter Energie ins Versorgungsnetz. Dies „vehicle-to-grid“- System soll die Möglichkeit schaffen, elektrische Energie in großem Maßstab zu speichern. So könnte in der Nacht preisgünstig gespeicherter Fahrzeugstrom, der nicht verbraucht wurde, tagsüber ins Netz eingestellt werden. In Deutschland arbeiten nahezu alle namhaften Autohersteller an der Entwicklung eines mit Strom betriebenen Autos. Ob Audi, BMW, Mercedes, VW oder Ford, um nur einige zu nennen, sie alle betreiben Modelle im Versuchsbetrieb. Deren Alltagstauglichkeit hängt besonders von den Komponenten Motor, Getriebe und Akkumulatoren ab. Ihre Reichweite ist entwicklungsbedingt auf den städtischen Kurzverkehr begrenzt. Im Gegensatz dazu sind die Stromerzeuger und Gerätehersteller mit ihren „Zapfstellen“ schon etwas weiter - erste Konzepte für Stromtankstellen und Ladekabel wurden auf der Hannovermesse gezeigt (Bild , und ) -, sie können ein flächendeckendes Netz bei ausreichender Anschlusskapazität in den Ballungsräumen bieten. Fazit Obwohl bereits seit Jahren das Aufladen von Elektrofahrzeugen an privaten Stromzapfstellen bekannt ist, hat erst die Automobilkrise das Thema in den Blickpunkt öffentlichen Interesses gerückt. 2009 stehen wir noch ganz am Anfang dieser Entwicklung. Ob die „Stromtankstelle“ ein Erfolg wird, hängt im Wesentlichen von den Autoherstellern ab, ob es ihnen gelingt, leistungsfähigere Batterien und Antriebskonzepte für den Alltagsbetrieb anzubieten. Doch auch dem Elektrohandwerk bietet sich ein zukunftsträchtiges neues Betätigungsfeld, wenn frühzeitig Nachwuchsfachkräfte ausgebildet werden, die Inspektionen und Wartungen von Elektrofahrzeugen beherrschen. H. J. Krolkiewicz Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 9 728 AUS DER PRAXIS Brandmeldeperipherie Das Ingenieurbüro für die Anwendung der Mikroelektronik in der Sicherheitstechnik (IFAM) aus Erfurt stellt mit seinen Produkten weitreichende Erweiterungen der Brandmeldetechnik unabhängig vom Hersteller bereit. Dazu gehören unter anderem die Anschaltung von Fremdsystemen über das Standardprotokoll ESPA 4.4.4, die Vernetzung von Anwendungen der Feuerwehr-Peripherie über das redundante System 3000 sowie das Visualisierungsprogramm PCFAT. Erste Konzepte zu Stromtankstellen wurden auch auf der Hannovermesse gezeigt Foto: Rittal Diese Energiesäule ist modular aufgebaut und eignet sich für das „Betanken“ von bis zu vier Elektrofahrzeugen Sie verfügt über Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter sowie Statusanzeigen, Überwachungs- und Steuerungsfunktionen. Foto: Walther-Werke Über die grundsätzlichen Eckpunkte für den Ladeanschluss haben sich europäische Energieversorgungsunternehmen und Automobilhersteller geeinigt Foto: Mennekes Erweiterungen der Brandmeldetechnik Der anlagentechnische Brandschutz besitzt einen hohen Stellenwert in der Gebäudesicherheit. Moderne Brandmelderzentralen (BMZ) liefern genaueste Daten, um Rückschlüsse auf die Herkunft und den Verlauf eines Brandes zu ziehen. Umfangreiche Auswertemöglichkeiten stehen Feuerwehr und technischem Personal zur Verfügung. Diese umfassenden Informationen beeinflussen entscheidend die Qualität des Handelns. So kann seit geraumer Zeit die Anschaltung von Fremdsystemen über das Standardprotokoll ESPA 4.4.4 genutzt werden (Bild ). Baugruppen der Feuerwehr-Peripherie ermöglichen diese Kopplung, auch wenn die BMZ nicht über eine Schnittstelle dieses Protokoll zur Verfügung stellen kann. Mit diesem Standard ist es möglich, Informationen der BMZ an Personenruf- oder TK-Anlagen weiterzuleiten, um zusätzliche Maßnahmen der Brandverhütung, Branderkennung und mögliche Rettungs- oder Evakuierungs- Anschaltung von Fremdsystemen über das Standardprotokoll ESPA 4.4.4 Brandmelderzentrale (BMZ) Datenkonverter (Protokollwandler) Rufsystem, TK-Anlage, Alarmserver etc. serielle Schnittstelle zur BMZ serielles ESPA 4.4.4 Interface Die Anschaltung eines Protokoll-Druckers ist neu im System 3000 Das System ist als redundantes Ringbussystem für die Vernetzung von mehreren BMZ bis 16 FAT und dahinter geschalteten seriellen FBF ausgeführt. maßnahmen durchzuführen. Neben Baugruppen zur Leitungsverlängerung und galvanischen Trennung ist unabhängig von der Anschaltvariante auch ein ESPA-Test-Tool Lieferbestandteil. Vernetzung über Peripherie Für umfangreiche Anwendungen rund um die Feuerwehr-Peripherie ist das System 3000 verfügbar. Das Leistungsspektrum geht weit über die konventionelle und redundante Anschaltung von Feuerwehr-Anzeigetableaus (FAT) und Feuerwehrbedienfeldern (FBF) hinaus. So können die BMZ unterschiedlicher Hersteller über diese Peripherie nach DIN und VdS für die Feuerwehr vernetzt werden. Neben der Reduzierung von ÜE-Informationen (ÜE: Übertragungseinrichtung), Anschaltvielfalt wie LWL oder WLAN, Kopplung mit Lageplantableaus und Fremdsystemen, Digitalfunkanbindung und vielem mehr sind natürlich auch alle geforderten Leistungsmerkmale nach DIN 14661 und 14662 vorhanden. Neu im System 3000 ist zudem eine Protokoll-Drucker-Anschaltung (Bild ). Dieser kann sich an einem beliebigen Ort im System befinden. Visualisierung Das Visualisierungsprogramm PCFAT, eine PC-Software zur Visualisierung des Feuerwehr-Anzeigetableaus, ist ebenso in das System 3000 integrierbar. Diese Anwendung erlaubt eine identische Abbildung und Funktionsweise des FAT auf einem Bildschirm (Bild ). So erhalten ständig besetzte Stellen, Leitstellen oder technische Stützpunkte, die nicht über das nach DIN 14661 übliche FAT verfügen, alle relevanten Informationen aus der BMZ. Alarme, Störungen und Abschaltungen können mittels Mausklick oder Tastatur abgefragt werden. Eine übersichtliche Historie-Funktion ermöglicht eine Nachweisführung aller Ereignisse. 729 Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 9 Visualisierung des Feuerwehr-Anzeigetableaus mit der Software PCFAT Quelle: IFAM Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich bei: IFAM Gmb H Erfurt Parsevalstraße 2 99092 Erfurt Tel.: 0361/65911-0 Fax: 0361/6462139 www.ifam-erfurt.de ifam@ifam-erfurt.de Veranstaltungshinweis Am 08.10.2009 findet das Feuerwehr-Symposium in Erfurt statt. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Erfurt und weiteren Partnern gestaltet IFAM einen interessanten Tag mit abwechslungsreichen Beiträgen. Das Thema für diese Fachtagung lautet: „Gefahrenschutz in Anlagen mit gefährlichen Stoffen“. Jetzt bestellen! Brandmeldeanlagen professionell planen Firma/Name, Vorname Branche/Position z. Hd. Telefon Fax E-Mail Straße, Nr. Postfach Land/PLZ/Ort Datum Unterschrift ep0909 Ich bestelle zur Lieferung gegen Rechnung zzgl. Versandspesen zu den mir bekannten Geschäftsbedingungen beim huss-shop HUSS-MEDIEN Gmb H 10400 Berlin KUNDEN-NR. (siehe Adressaufkleber oder letzte Warenrechnung) Expl. Bestell-Nr. Titel /Stück 7341-1611 Projekt 2095 pro Einzellizenz 490,00 7341-1613 Projekt 2095 pro Demoversion (Vollversion mit eingeschränkten Funktionen) kostenfrei Alle Preise zzgl. MwSt. Ja, ich möchte zukünftig per E-Mail über aktuelle Angebote informiert werden. Preisänderungen und Liefermöglichkeiten vorbehalten 10 % Preisvorteil für ep-Abonnenten. ep PLUS-Abonnenten erhalten 20 % Preisvorteil. 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