Brand- und Explosionsschutz
|
Elektrotechnik
Brand- und Rauchschutz dank automatischer Türen
ep2/2005, 1 Seite
Sicherheit für Kunden Brandschutztüren sollen definierte Gebäudeabschnitte im Brandfall abriegeln und eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die meist schweren Türen behindern jedoch den freien Durchgang, so dass in der alltäglichen Praxis häufig Keile unter die Tür gesteckt werden, um eine permanente Öffnung zu erreichen. Im Brandfall kann die Brandschutztür dann ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Wirksamer Schutz vor Rauch und Feuer Automatische Brandschutztüranlagen bieten einen wirksamen Schutz vor Rauch und Feuer. Im Alltag bieten sie optimalen Komfort für den barrierefreien Durchgang für Kunden und Personal. Gleichzeitig erfüllen die automatischen Drehflügeltürantriebe die Anforderungen an Feststellanlagen gemäß den Richtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik. Im Normalbetrieb löst ein eingebauter Sensor oder Taster ein Signal aus, sobald sich eine Person der Tür nähert, und öffnet die ein- oder zweiflügelige Tür mit Motorkraft. Gleichzeitig wird eine Schließfeder gespannt, die nach einer einstellbaren „Offen-Zeit“ die Tür wieder mechanisch schließt. Im Ernstfall wird die Offenstellung über den Impuls eines Rauchmelders gelöst, so dass die Tür funktionsgerecht schließt und den Brandabschnitt absichert. Sie kann zusätzlich durch ein Gebäudesystem wie Rauchmeldezentralen ausgelöst werden. Zur Sicherung des einwandfreien Ablaufs müssen alle Komponenten aufeinander abgestimmt und zugelassen sein. Rauchschutztüren. Neben dem Brand gilt es aber, vordringlich die Rauchausbreitung zu verhindern, da 90 Prozent der Opfer durch den Rauch das Leben verlieren. So schreiben die Landesbauordnungen (LBO) bei innenliegenden Treppenräumen vor, dass die Verbindung zu notwendigen Fluren mit selbstschließenden Rauchschutztüren auszuführen sind. Hier helfen automatische Rauchschutzschiebetüren oder auch kombinierte Brand- und Rauchschutzdrehflügeltüren, dass sich die giftigen Rauchgase nicht im gesamten Gebäude ausbreiten. Sicherheitsstandards Generell unterliegen Brand- und Rauchschutztüren strengsten Qualitätskriterien, die u. a. in den Normen DIN 4102 Teil 5 (Feuerschutzabschlüsse) und DIN 18095 (Rauchschutzabschlüsse) festgelegt sind. Die im Fachverband Türautomation (FTA) vereinten Hersteller bieten hier intelligente Produkte zur Ergänzung vorhandener Türen, die die nationalen und europäischen Standards, Richtlinien und Gesetze erfüllen. Diese Produkte verfügen grundsätzlich über eine allg. bauaufsichtliche Zulassung als Feststellanlage. Der FTA ist in Sicherheitsfragen eine neutrale Anlaufstelle und vermittelt auch Sachverständige. Informationen unter: www.fta-online.de Brand- und Rauchschutz dank automatischer Türen In Geschäften oder Ladenpassagen, d. h., wo viele Menschen an einem Ort zusammentreffen, ist Sicherheit besonders wichtig. In der Regel wird auf die Qualität der Ladeneinrichtung großer Wert gelegt, auf die Brandschutzauflagen nicht immer. Automatische Brandschutztüren bietet neben Komfort einen wirksamen Schutz vor Feuer und Rauch. Foto: Fachverband Türautomation AUS DER PRAXIS
Downloads
Laden Sie diesen Artikel herunterTop Fachartikel
In den letzten 7 Tagen:
Sie haben eine Fachfrage?
