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Inf.- und Kommunikationstechnik | Aus- und Weiterbildung | Netzwerktechnik

Angriffe im Netz abwehren

Im Seminar IT-Sicherheit aktuelles Fachwissen erwerben
ep12/2016, 1 Seite

Jüngste Angriffe auf Firmennetze zeigen, wie groß mittlerweile die Gefahren für die Unternehmen aus dem Internet sind. Das nicht nur am PC, sondern ebenso über Smartphones, die dienstlich genutzt werden und Schadcodes im Intranet verbreiten können. Selbst renommierte Diensteanbieter, wie u. a. die deutsche Telekom oder Yahoo, und sogar der deutsche Bundestag sind vor Cyberattacken nicht gefeit und müssen ständig an ihrer IT-Sicherheit arbeiten.


Aus dem aktuellen Jahresbericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht hervor, dass die Anzahl der Schwachstellen und die Verwundbarkeit von IT-Systemen in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau liegen. Die Rede ist von 847 kritischen Schwachstellen in den 11 verbreitetsten Softwareprodukten, die in der BSI-Schwachstellenampel erfasst wurden. Besonders Cloud-Anbieter würden zu wenig in die Sicherheit investieren.

Unternehmensnetzwerke in ständiger Gefahr

Die Gefahrenlage ist vorhanden und verschärft sich zukünftig weiter, da immer mehr Geräte auf das Internet zugreifen (Bild):

  • PCs, Smartphones, Server, Router benötigen regelmäßige Updates

  • soziale Online-Dienste wie Facebook, Xing usw. fordern indirekt ständige Präsenz ihrer Mitglieder

  • Industriebetriebe wollen ihre Anlagen energetisch über IP erfassen und steuern

  • zur Administration, Konfiguration und Statusanzeige kommunizieren Webserver mit vielen Endgeräten wie Router/Switch, TK-Anlage, Smarthome-System usw.

Auch die VoIP-Technik birgt Risiken, die abzusichern sind. Da PCs und Telefongeräte die gleiche Sprache (TCP/IP) sprechen, ist Spionage vorbestimmt. Virtuelle LANs (VLAN) helfen an dieser Stelle.

Elkonet-Seminar

Die Elkonet-Partner haben daher das Seminar IT-Sicherheit entwickelt, um auf der Basis aktueller Anforderungen IT-Sicherheitskonzepte für Unternehmen zu realisieren.

Wichtige Kursinhalte

  • Grundlagen TCP, UDP und Diensteschicht

  • Sicherheitskonzepte, DMZ, Intranet/Extranet, VLAN, WLAN, Power-LAN, VPN, Fire-wall, Proxy usw.

  • Hardwarekonfiguration

  • Testen von Angriffsszenarien, Fehleranalyse/diagnose

  • Ausblick auf weitere Sicherheitstechniken, Backup-Systeme, USV und Systemkontrolle mithilfe von Checklisten.

Zielstellung. Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in die TCP- und UDP-Protokollierung und in verschiedene aktuelle Sicherheitskonzepte. Sie werden angeleitet, DMZ (Demilitarized Zone), Intranet sowie Extranet einzurichten, lernen unterschiedliche Firewalltechniken kennen und werden befähigt, entsprechende Hardware einschließlich von Paketfiltern zu konfigurieren. Zum Seminarstoff gehören ebenfalls der Einsatz von NAT und Port-Forwarding sowie von transparenten Proxies. Die Kursteilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, die Anforderungen an den nötigen Virenschutz zu ermitteln, zu planen und an Angriffsszenarien zu testen.

Zielgruppe. Fachkräfte, die mit dem Aufbau, dem Betrieb und der Administration von Netzwerken oder von Netzwerkservern betraut sind.

Voraussetzungen. Kenntnisse der Netzwerktechnik entsprechend der Elkonet-Seminare „Daten- und Netzwerktechnik“ sowie „Server-Administration“.

Das Seminar ist Bestandteil der Qualifikation zum „Experten (Elkonet) für Informationstechnik“. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Elkonet-Zertifikat. Weitere Informationen erteilen gern die Mitarbeiter der Bildungszentren (siehe TERMINE) – vgl. auch www.elkonet.de.

C. Strobel


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Angriffe aus dem Internet abwehren

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