Licht- und Beleuchtungstechnik
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Elektrotechnik
14. Otti-Symposium Licht und Architektur - Technik und Gestaltung ganzheitlich betrachtet
ep5/2009, 1 Seite
Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 5 356 Sensor+Test, Intersolar Sensorik in Nürnberg, Solartechnik in München In den kommenden Tagen öffnen gleich zwei große Messen ihre Pforten: Vom 26. bis zum 28. Mai 2009 trifft sich die Messtechnik-Branche auf der Sensor+Test in Nürnberg. Fast zeitgleich - vom 27. bis 29. Mai 2009 - findet in München die Intersolar statt. In ihrem Fokus stehen Photovoltaik, Solarthermie und das solare Bauen. Vom Mikro-Sensor bis zur komplexen Prüfstrecke „Trotz der angespannten allgemeinen Wirtschaftslage sind die zur Verfügung stehenden Hallenflächen nahezu ausgebucht“, betont Holger Bödeker, Geschäftsführer der AMA Service Gmb H, die für die Sensor+Test verantwortlich zeichnet. Die Veranstalter gehen davon aus, dass das Vorjahresergebnis von etwa 550 Ausstellern wieder erreicht wird. Erneut begleitet ein umfangreiches Kongressprogramm die Messe: Der Sensor-Kongress deckt zahlreiche Themen von der Sensor-Entwicklung über Anwendungen bis hin zu Elektronik und Kommunikation ab. Schwerpunkte des Opto-Kongresses bilden die Interferometrie sowie Faser-Sensoren. Anwendungen optischer Methoden zum Beispiel in der Qualitätssicherung werden ebenfalls angesprochen. Im Programm des IRS2-Kongresses dreht sich alles um Infrarotsensoren, Pyrometrie und Spektroskopie sowie Anwendungen in der Gassensorik. Darüber hinaus finden weitere renommierte Tagungen statt, so beispielsweise das VDI/VDE-Expertenforum 2009 (Bauwerks-und Anlagenmonitoring im Dienst von Sicherheit und Umweltschutz), die PTB-Konferenz der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und die fms-Sondersession der Forschungsgesellschaft für Messtechnik, Sensorik und Medizintechnik. Auch auf den Ausstellerforen stehen zahlreiche interessante Vorträge sowie Podiumsdiskussionen auf der Tagesordnung. Die im vergangenen Jahr erstmals veranstaltete Job Tea-Time - ein spezialisierter Stellenmarkt für den Sensorik- und Messtechnikbereich - wird diesmal noch weiter ausgebaut. Internationaler Treffpunkt der Solarbranche Die Intersolar ist schon seit Jahren internationaler Treffpunkt der Solarbranche. Für 2009 werden neue Rekorde erwartet: Die Zahl der Aussteller steigt auf rund 1300, belegt sind neun Hallen und das Freigelände. Auch hier bietet neben der Ausstellung eine Vielzahl an Foren, Workshops und Konferenzen die Gelegenheit, sich umfassend über aktuelle Trends und Marktentwicklungen zu informieren. So vermittelt der Workshop Thermische Solaranlagen Wissenswertes über Funktionsweise, Auslegung, Planung und Stand der Technik auf diesem Gebiet. Das Fachforum PV-Anlagen mit dem Untertitel „Erträge, Erfahrungen, Versicherungen, Steuern, Recht“ thematisiert betriebswirtschaftliche Aspekte der Photovoltaik. Ebenso bereichern die European Solar Thermal Conference (Estec), das PV Industry Forum und die SMET Advanced PV Technology Conference das Begleitprogramm der Intersolar. Die Konferenz Solar Gigawatts for North America gilt als wichtiges Symposium für den Ausbau von transatlantischen Geschäftsbeziehungen. Arbeitgeber und Arbeitsuchende kommen im Job- und Karriere-Forum zusammen. Umweltverträglichkeit und Energiesparen als Klammer Das Symposium besuchten über 100 Teilnehmer. Sie kamen weitgehend von Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen und aus den Kreisen der Architekten, Lichtplaner, Projektsteuerer, der Glas-, Sonnenschutz- und Jalousie-Industrie, der Lampen- und Leuchtenhersteller sowie der Elektroindustrie und Bauträgergesellschaften. Die Symposiumreihe widmet sich besonders der gleichberechtigten Behandlung von Technik und Gestaltung im Sinne einer ganzheitlichen Gebäudequalität. Architekten und Planer der Beleuchtung harmonisieren nicht immer, aber vielleicht wirken in Zukunft die Forderungen der Umweltverträglichkeit und Energieverbrauchsreduzierung als Klammer für das Anliegen beider Planungs- und Gestaltungsgremien. In der Architektur ist es vor allem die Gebäudehülle und die Fassade, um Klima und Tageslicht über Steuerungssysteme optimal aufeinander abzustimmen und Benutzerfreundlichkeit bei geringem Energieeinsatz zu erzielen. Bei der Beleuchtungsplanung gilt es, Beleuchtungssysteme zu schaffen, die den normativen Anforderungen und gesetzlichen Energievorgaben gerecht werden und trotzdem dem Beleuchtungsdesign und der -qualität genügen. In den Fachvorträgen stellten die Referenten zum einen Forschungsergebnisse zu diesen Komplexen vor und teilten zum anderen Anwendungserfahrungen mit. So wurden z. B. Berechnungsprogramme zur Verbesserung der Tageslicht-Beleuchtungssituation und Ermittlung der Energieeinsparungen mittels Tageslichtlenklamellen präsentiert (betrifft Tageslicht) und die Bewertung der Effizienz und Qualität bei Einsatz von Lichtsteuerungen in Beleuchtungsanlagen mittels eines Ergonomic Lighting Indicators (betrifft künstliche Beleuchtung) dargestellt. Die Veranstaltung machte aber auch deutlich, dass die Beleuchtung nicht nur den Sehanforderungen gerecht werden, sondern auch den Anforderungen an die Gesundheit und das Wohlgefühl des Menschen bei langer Arbeitszeit im Innenraum Genüge tun muss. Ingesamt sollte das Symposium dazu dienen, die teilweise unterschiedlichen Auffassungen und Ansätze von Architekten und Lichtplanern aufzuzeigen und gegenseitiges Verständnis zu erzielen - und vor allem versuchen, die Zusammenarbeit zu verbessern. Viele Gespräche haben dazu stattgefunden, hoffentlich stellen sich auch Erfolge ein. Die nächste Otti-Tagung zum Thema „Licht und Architektur“ ist für den 3. und 4. Februar 2011 vorgesehen. R. Baer 14. Otti-Symposium Licht und Architektur Technik und Gestaltung ganzheitlich betrachtet „Tageslicht, Kunstlicht, Energie“, hieß das Motto des 14. Otti-Symposiums Licht und Architektur, das Mitte Februar in Kloster Banz stattfand. Ein Fokus waren die teilweise unterschiedlichen Auffassungen und Ansätze von Architekten und Planern. Tagungsort Kloster Banz in Bad Staffelstein BRANCHE AKTUELL WEB-TIPP www.sensor-test.com www.intersolar.de
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- R. Baer
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