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Sicherheitstechnik | Videoüberwachung

Perimetersicherung

Teil 1: Von der Grundstücksgrenze bis zum Objekt
ep4/2016, 2 Seiten

Die gängigste Methode, ein Objekt und die darin befindlichen Personen und Sachwerte zu sichern, ist der Schutz der Außenhaut des Objektes. Danach wird der Innenbereich mit entsprechenden Räumen oder Objekten (z. B. Tresor) gesichert. Doch das reicht heutzutage nicht mehr aus [1]. Die Betrachtung aller Sicherungsmaßnahmen muss bereits an der Grundstücksgrenze beginnen.


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Zur Perimetersicherung gehören zwei Blöcke. Die Mechanik, die in der Regel vom klassischen Errichter einer sicherheitstechnischen Lösung nicht montiert wird, und die elektronischen Sicherungssysteme.

Mechanik:

  • landschaftliche Gestaltung,

  • Mauer/Zaun,

  • Türen/Tore,

  • Schranken/Sperren,

  • Durchfahrtsschutz,

  • Barrieren.

Elektronik:

  • Meldeschleifen,

  • Mikrofonkabel,

  • Lichtwellenleiter,

  • Punktsensoren und div. andere Systeme.

Gerade der Bereich der Sicherungsmöglichkeiten am Perimeter ist äußerst vielfältig (Bild 3). Die Systeme haben ihre Vor- und Nachteile aber auch ihre Besonderheiten in Bezug auf rechtliche Zulässigkeit und Arbeitsschutz.

Bild 3: Zaundetektion System PeriNet Punktsensor

Freigelände

Begriffe. Vielfach wird der Begriff Perimeter für den gesamten Bereich von der Grenze bis zum Objekt verwendet. Tatsächlich beginnt jedoch das Freigelände hinter der visuellen Grenze oder an der juristischen Grenze (im Bild 1 alles innerhalb der roten Linie und zwischen den Gebäuden).

Abgrenzung. Zu unterscheiden sind Sicherungsmaßnahmen am Perimeter (also an der Mauer oder am Zaun) und Maßnahmen im Freigelände. Es gibt Überwachungssysteme, die für beide Bereiche gleichermaßen eingesetzt werden können. Am Markt gibt es aber auch Lösungen, die nur speziell für die Perimeter- bzw. für die Freigeländesicherung geeignet sind. Nicht nur die Sicherungsmaßnahmen am Perimeter, sondern insbesondere alle Maßnahmen im Freigelände sind grundsätzlich getrennt von einer eventuellen Einbruchmeldetechnik in einem Gebäude zu unterscheiden. Die externen Systeme dürfen zwar unter bestimmten Voraussetzungen an eine Einbruchmeldeanlage (EMA) angeschaltet werden (z. B. an eine technische Meldegruppe), eine Alarmauslösung darf aber nicht zu einem Einbruchalarm führen.

Elemente des Freigeländes

Beim Freigelände sind neben diversen mechanischen Maßnahmen die Bereiche der Detektion im Boden (und unmittelbar darüber) und über dem Boden (im Luftraum) zu unterscheiden. Während die Mechanik auch hier eher außen vor ist, sind die anderen beiden typische Bereiche eines Errichters für Sicherheitstechnik.

Mechanik:

  • landschaftliche Gestaltung,

  • Zwischen- und Bereichszäune,

  • Durchfahrtsschutz,

  • Barrieren.

Im Boden (u. a.):


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Literatur

Kraheck, A.; Zahn, S.: Grundlagen der Perimetersicherung; Mechanische und elektronische Sicherung von der Grundstücksgrenze bis zum Objekt. 1. Auflage, VDE-Verlag, 2016.n


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Autor
  • A. Kraheck
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