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(Bild: Fraunhofer IPT)
Personen und Firmen

Unternehmen mit exzellenter Technologiefrüherkennung

28.07.2014

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat 3M Deutschland GmbH, Endress+Hauser AG, Enel S.p.A., Osram GmbH sowie Wittenstein AG ausgezeichnet.

Besonders gut schnitt z. B. Osram in der Kategorie "Ergebnisse" ab. So wurde beispielsweise die Dünnfilm-Technologie für LED hervorgehoben, die das Unternehmen bereits seit den 90er-Jahren einsetzt und die noch heute für Wettbewerbsvorteile bei Hochleistungs-LED sorgt. Auch das Thema "Adaptives Frontlicht für Automobile" hat Osram früher als viele andere erkannt und erforscht, wodurch beispielsweise die Entwicklung von Laserlicht-Systemen deutlich beschleunigt wurde.

3M bescheinigte die Jury besonders konsequent unterschiedliche Technologien miteinander zu verbinden und zu neuen Produkten zu entwickeln. Dabei gelingt es 3M, eine gute Balance zwischen Kennzahlen und Kreativität zu finden.

Gemeinsam mit einem Industriekonsortium untersuchte das Fraunhofer IPT 207 europäische Unternehmen. Ziel des europaweiten Benchmarkings war es, Erfolgsfaktoren in der Technologiefrüherkennung aus unterschiedlichen Industriebereichen zu ermitteln und gleichzeitig jene Unternehmen zu finden, die besonders effiziente Modelle bereits einsetzen.

Der Preisverleihung ging ein aufwendiger Auswahlprozess voraus: Zunächst wurden Führungskräfte ausgewählter europäischer Unternehmen schriftlich befragt. Wie läuft die Technologiefrüherkennung im Unternehmen ab? Wie wird sie organisiert? Welche Tools und Methoden kommen zum Einsatz? Ausführliche Interviews mit den aussichtsreichsten Kandidaten führten zu detaillierten Fallstudien, aus denen das Jury-Konsortium die fünf besten Unternehmen auswählte. In anschließenden Gesprächen bei den Firmen vor Ort wurden die Ergebnisse noch einmal verifiziert. Am Ende stand fest, welche Unternehmen auf besonders erfolgreiche Technologiefrüherkennungs-Mechanismen setzen und sich zu Recht als "Successful-Practice"-Unternehmen bezeichnen dürfen.

Im Konsortium wirkten folgende Firmen mit: Adam Opel AG, Audi AG, BASF SE, BMW Group, Busch-Jäger Elektro GmbH, C. & E. Fein GmbH, Claas KGaA mbH, Daimler AG, Husqvarna Group, Klöckner Pentaplast GmbH, Roche Diagnostics GmbH, Robert Bosch GmbH, Rosen Group, Saurer Germany GmbH & Co. KG und SKF GmbH mit. Professor Günther Schuh, Direktor des Fraunhofer IPT und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen, leitete das Projekt.