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Bild: D. Krauss/BG ETEM
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Hautkrebsrisiko steigt

Schäden durch UV-Strahlung

03.10.2023

Die Hautschäden, die durch die UV-Strahlung der Sonne verursacht werden, werden häufig unterschätzt.

Die Hautschäden, die durch die UV-Strahlung der Sonne verursacht werden, werden häufig unterschätzt. Zu viel Sonnenlicht führt nicht nur zu einem Sonnenbrand, es erhöht auch das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Im Sommer kann bei hellen Hauttypen bereits nach wenigen Minuten bei Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit ein Sonnenbrand entstehen. Der Eigenschutz bei Menschen mit dunklem Hauttyp ist zwar höher, aber auch diese können innerhalb einer Stunde einen Sonnenbrand bekommen.Des Weiteren kann die UV-Strahlung Erbgutschäden der Haut verursachen. Ein Teil dieser Schäden kann zwar durch den körpereigenen Reparaturmechanismus wieder behoben werden, wenn aber die Haut regelmäßig über einen längeren Zeitraum der UV-Strahlung ausgesetzt wird, erhöht sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Hautkrebs kann sich auch noch nach Jahrzehnten aus geschädigten Zellen entwickeln.Es gibt zwei Formen von Hautkrebs: Den weißen und den schwarzen Hautkrebs. Die Hautpartien, die vom weißen Hautkrebs betroffen sind, können jucken, bluten oder fühlen sich rau wie Schmirgelpapier an. Er tritt zumeist an Körperstellen auf, die regelmäßig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind wie Hände, Nacken-, oder Kopfbereich. Der schwarze Hautkrebs äußert sich zumeist als unregelmäßiger, dunkler oder schwarzer Fleck, vergleichbar mit einem Muttermal oder einem Knoten.Wenn Arbeitnehmende an mehr als 50 Arbeitstagen zwischen Mai und September täglich für länger als eine Stunde intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, muss diesen vom Arbeitgebenden eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung angeboten werden. Des Weiteren ist in die richtige Anwendung von Hautschutz zu unterweisen.