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Professor Peter Würfel (Foto:Lydia Albrecht, KIT)
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Prof. Peter Würfel gewinnt Bequerel-Preis

07.09.2018

Peter Würfel erhält den Becquerel-Preis der Europäischen Kommission. Der Karlsruher Physiker hat sich maßgeblich um die Theorie der Photovoltaik verdient gemacht – Solarzellenforschung am KIT reicht von innovativen Materialien bis hin zum Lichtmanagement.

Peter Würfel, Professor im Ruhestand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), erhält den Becquerel-Preis 2018. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Europäische Kommission die herausragenden Beiträge des Physikers zur Theorie der Photovoltaik. Peter Würfel erarbeitete grundlegende Erkenntnisse zur Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie und stellte sie in seinem weithin anerkannten Buch „Physik der Solarzellen“ anschaulich dar. Damit gilt er als einer der Pioniere der umfassenden Photovoltaikforschung am KIT. Der Becquerel-Preis wird am 24. September 2018 bei der „European Photovoltaic Solar Energy Conference“ in Brüssel überreicht. Benannt ist die Auszeichnung nach Alexandre Edmond Becquerel (1820 bis 1891), der schon 1839 erstmals photovoltaische Prozesse beobachtete. Die Europäische Kommission verleiht den Becquerel-Preis für herausragende Verdienste um die Photovoltaik seit 1989, als sich jene Experimente des französischen Physikers zum 150. Mal jährten. Peter Würfel, Professor im Ruhestand am Institut für Angewandte Physik (APH) des KIT, hat grundlegend zum Verständnis der photovoltaischen Energieumwandlung beigetragen. Sein bekanntes Buch „Physik der Solarzellen“, stellt die Thermodynamik und Optoelektronik von Solarzellen ausführlich dar.