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(Foto: Rudolpho Duba/pixelio.de)
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Branchennews

Neue VDE-Studie im Auftrag des Verkehrsministeriums

20.09.2018

Züge auf nicht-elektrifizierten Schienenstrecken sind bislang ausschließlich mit kaum energieeffizienten und dafür umwelttechnisch gesehen umso dreckigeren Dieselantrieben unterwegs, zum Leidwesen der Umwelt.

Gerade für Nebenstrecken ist eine nachträgliche Elektrifizierung aus Kostengründen nicht absehbar. Die Kosten hierfür würden sich auf einen zweistelligen Milliarden Euro-Betrag belaufen. Im Auftrag des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erstellte der Technologieverband VDE die Studie „Batteriesysteme für Schienentriebzüge“, in der Batterietechnologien- und Lösungen hinsichtlich ihrer Eignung für Triebzüge gegenüber gestellt werden. In seinem Fazit stellt der VDE ein alternatives Batteriekonzept vor, das sich an den von der Automobilbranche vorgegebenen Innovationszyklen für Lithium-Ionen-Zellen orientiert und damit auch wesentliche Kostenvorteile bietet mit dem positiven Nebeneffekt einer höheren und zunehmenden Reichweite. Diesel gehörten auf´s Abstellgleis. Über die VDE-Studie „Batteriesysteme für Schienentriebzüge“ Die VDE-Studie „Batteriesysteme für Schienentriebzüge“ ist die erste einer Reihe von geplantenStudien finanziert vom Verkehrsministerium BMVI, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit den Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für Triebzüge mit alternativen Antrieben auseinandersetzen. Sie ist für 250 Euro im VDE-Shop erhältlich. Journalisten und VDE-Mitglieder erhalten Sie kostenlos.