
Normen und Vorschriften: Verwirrung um Spannungsfall [Teil 1]
DIN VDE 0100-520: Der Spannungsfall als Problemfall
In Ausgabe 10/2014 untersuchte ep Elektropraktiker Probleme bei der Berechnung des Spannungsfalls nach DIN VDE 0100-520 und stellte eine Methode zur korrekten Berechnung vor. Inzwischen nahm sich das zuständige Normenkomitee der Angelegenheit Spannungsfall an. Dazu hat der folgende Fachartikel von Stefan Fassbinder beigetragen.
ρ1 spezifischer elektrischer Widerstand der Leiter im ungestörten Betrieb bei der entsprechenden Temperatur: 1,25-mal der spezifische elektrische Widerstand bei 20° C, also 0,0225 Ωmm²/m für Kupfer und 0,036 Ωmm²/m für Aluminium;
L gerade Länge der Kabel- und Leitungsanlage in m;
S Querschnitt der Leiter, in mm2;
cosφ Leistungsfaktor; falls nicht bekannt, wird der Wert 0,8 (sinφ = 0,6) angenommen;
λ Blindwiderstand je Längeneinheit des Leiters; falls nicht bekannt, wird ein Wert von 0,08 mΩ/m angenommen;
IB Betriebsstrom (in Ampere);
U0 Spannung zwischen Außen- und Neutralleiter, in Volt.
Bei der Bestimmung des Spannungsfalles insbesondere nach der DIN VDE 0100-520 lauern gleich mehrere Fallen, die folgend erläutert werden. Zudem werden Alternativen vorgeschlagen [...]
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Das zuständige Normenkomitee nahm sich mittlerweile der Problematik an, wofür der oben stehende Fachartikel aus ep 10/2014 eine gute Vorarbeitet leistete.
