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Was tun, damit ein Batterieausfall nicht zum Datenverlust führt?

ep10/1999, 1 Seite

Zu den Ursachen, die zum Datenverlust führen können, gehört die Batterie auf der Hauptplatine (CMOS-Batterie bzw. CMOS-Akku). Der normale Nutzer kommt mit dieser Batterie kaum in Berührung. Die Probleme beim Batterieausfall sind ihm kaum bewußt. Da Ausfälle häufig nach längerem Rechnerstillstand (Wochendende, Urlaub) auftreten, sind die Folgen besonders unangenehm.


Elektropraktiker, Berlin 53 (1999) 10 963 Report lassen, gibt es bei den Festplatten Probleme. Je nach Hersteller, Plattentyp und Speichervermögen sind die Einstellungen (insbesondere Köpfe, Zylinder, Sektoren) verschieden. Meist finden Sie diese Angaben auf dem Typenschild der Festplatte, aber nicht jede Festplatte hat ein Typenschild, und die tatsächlich eingestellten Werte stimmen nicht immer mit dem Typenschild übereinein. Außerdem müssen Sie, um das Typenschild zu lesen, in der Regel die Festplatte ausbauen. Schlußbemerkungen Rechtzeitig ausreichend vorsorgen erspart auch in diesem Fall Probleme. Gerade bei älteren Rechnern, die nach einem Batteriewechsel (maximal 50,- DM incl. Arbeitslohn) ggf. noch Jahre genutzt werden können, ist es wichtig, die Einstellungen des Systems ausreichend zu dokumentieren. Wer Probleme im Umgang mit dem BIOS-Setup hat, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen. Literatur [1] Möbus, H; Kühne, St.: Computeranwendung in der Elektrobranche. Berlin: Verlag Technik 1994. H. Möbus Einstellungen im Setup Wozu dient die CMOS-Batterie? Die CMOS-Batterie hat zwei grundlegende Aufgaben: · Nach dem Ausschalten wird die Echtzeituhr (RTC - Real Time Clock) des Rechners über diese Batterie weiterbetrieben. · Die im CMOS-RAM gespeicherten Konfigurationsinformationen werden durch diese Batterie erhalten. Diese Konfigurationsinformationen sind aber Voraussetzung dafür, daß die angeschlossene Peripherie, insbesondere das Speicherlaufwerk mit dem Betriebssystem, erkannt wird. Konsequenzen des Ausfalls Versagt nun diese Batterie den Dienst, gehen beim Ausschalten die im CMOS-RAM gespeicherten Konfigurationsinformationen verloren und die Echtzeituhr fällt aus. Meist (aber nicht immer) kündigt sich das Versagen der Batterie dadurch an, daß die Uhr nicht mehr richtig geht und damit auch das Systemdatum nicht mehr stimmt. Das ist weniger tragisch, denn Zeit und Datum kann man jederzeit einstellen. Eine defekte Echtzeituhr rechtfertigt in den wenigsten Fällen weder den Austausch der Hauptplatine noch den Kauf eines neuen Rechners. Kritisch wird es aber dann, wenn infolge des Batterieausfalls die Konfigurationsinformationen verloren gehen. Der Rechner ist dann nicht mehr in der Lage, auf die Festplatte zuzugreifen und das Betriebssystem [1], S. 16ff, zu laden. Damit sind Ihre Daten zwar nicht verloren, aber Sie können nicht mehr darauf zugreifen. Einstellungen dokumentieren Da die Lebensdauer der Batterien zwischen 3 und fast 10 Jahren liegt, ist es wenig sinnvoll, diese vorbeugend zu wechseln oder wechseln zu lassen. Besser ist es, die Einstellungen im BIOS-Setup zu dokumentieren, bevor die Batterie ausfällt. Und das ist einfacher als man vermutet. Beobachten Sie das Hochlaufen des Rechners (ggf. mehrfach), so wird Ihnen an einer Stelle kurzzeitig die Information angezeigt, daß Sie mit dem Drücken einer Taste bzw. einer Tastenkombination in das BIOS-Setup gelangen. Bei den im Bild ausschnittsweise dokumentierten Einstellungen eines schon etwas betagten 386ers erscheint beim Hochlaufen die Zeile: „Press <DEL>, If You want to run SETUP“. Mit dem Drücken der „Entf-Taste“ gelangt man hier also in das Setup. Üblich sind auch die Tastenkombinationen „Strg+Alt+S“ und „Strg+Alt+Esc“. Bei Rechnern verschiedener Firmen (IBM, Compaq) kann es auch sein, daß Sie zum Zugriff auf das BIOS-Setup eine mitgelieferte Diskette benötigen. Je nachdem, welches BIOS in Ihrem Rechner eingesetzt ist, finden Sie verschiedene Masken mit den Einstellungen, die ggf. auch geändert werden können. Um diese Einstellungen zu dokumentieren, ist lediglich dafür zu sorgen, daß der Drucker betriebsbereit ist und die Druck-Taste zu betätigen. Der Bildschirminhalt wird damit ausgegeben und Sie sind für den Fall der Fälle gerüstet, vorausgesetzt, Sie finden dann Ihre Ausdrucke. Hinweis: Damit Sie sicher gehen, daß Sie das BIOS-Setup verlassen, ohne versehentlich etwas geändert zu haben, sollten Sie die entsprechende Option zum Verlassen wählen. Die Y/N -Abfrage müssen Sie dort mit der Z-Taste quittieren, da der deutsche Tastaturtreiber erst mit dem Betriebssystem geladen wird. Besonders wichtig: Einstelldaten der Festplatte Da die Einstelldaten der Festplatte (Bild ) besonders wichtig sind, sollten Sie diese auf einem Aufkleber notieren und an den Rechner kleben. Während sich eine Vielzahl von Einstellungen durch Probieren, Verwenden von Standardwerten, Blick in das Rechnergehäuse usw. ermitteln Was tun, damit ein Batterieausfall nicht zum Datenverlust führt? Zu den Ursachen, die zum Datenverlust führen können, gehört die Batterie auf der Hauptplatine (CMOS-Batterie bzw. CMOS-Akku). Der normale Nutzer kommt mit dieser Batterie kaum in Berührung. Die Probleme beim Batterieausfall sind ihm kaum bewußt. Da Ausfälle häufig nach längerem Rechnerstillstand (Wochendende, Urlaub) auftreten, sind die Folgen besonders unangenehm.

Autor
  • H. Möbus
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