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Gebäudesystemtechnik | Elektrotechnik

Türstation ruft Handy

ep2/2007, 1 Seite

Ein neues Wohntelefon ermöglicht es, überall auf der Welt mit den Besuchern an der heimischen Haustür zu kommunizieren. Einzige zusätzliche Voraussetzung ist ein funktionierendes Mobiltelefon, auf das Türrufe bei Abwesenheit weitergeleitet werden und mit dem dann sogar Steuerbefehle ausführbar sind.


Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 2 Türstation ruft Handy Ein neues Wohntelefon ermöglicht es, überall auf der Welt mit den Besuchern an der heimischen Haustür zu kommunizieren. Einzige zusätzliche Voraussetzung ist ein funktionierendes Mobiltelefon, auf das Türrufe bei Abwesenheit weitergeleitet werden und mit dem dann sogar Steuerbefehle ausführbar sind. Komfort und Funktionalität Das Wohntelefon Handylink von Ritto eröffnet neue Möglichkeiten bei der Türkommunikation und läßt sich relativ unkompliziert in bestehende Twinbus-Anlagen einbinden. Diese Weltneuheit verknüpft den Komfort des mobilen Telefonierens mit den Vorzügen einer Türsprechanlage und trägt damit dem stetig wachsenden Stellenwert des Handys im Alltag Rechnung. Über eine Rufweiterleitung wird die Türstation mit dem Handy verbunden, so dass selbst aus der Ferne das Sprechen mit Besuchern, das Öffnen der Tür sowie die Ausführung weiterer Schaltbefehle möglich wird (Bild ). Durch diese Funktionalitäten kann z. B. dem Kind von unterwegs die Tür zuhause geöffnet oder dem Postboten gesagt werden, dass er das Paket beim Nachbarn abgeben soll. Auch das Licht in und außerhalb der Wohnung oder Rollläden an Fenstern sind damit steuerbar. Technische Merkmale Eine Rufweiterleitung auf bis zu vier externe Rufnummern ist möglich - wahlweise ins Mobilfunk- oder Festnetz. Am Gerät ist jeder zuvor gespeicherten Nummer eine Taste zugeordnet, über die der Nutzer eine Rufumleitung einfach per Knopfdruck aktivieren oder deaktivieren kann. An der Türstation können die eingespeicherten Nummern direkt per Tastendruck angewählt und so auch als Notfall-Rufnummern, z. B. für Kinder oder Senioren, programmiert werden. Eine aktivierte Weiterleitung sowie der Rufaufbau zu einer abgespeicherten Nummer werden optisch durch LED signalisiert. Nimmt der Empfänger ein weitergeleitetes Türgespräch an, kann er mit dem Besucher vor der Tür sprechen oder ihm auch per Mobiltelefon die Tür öffnen. Umgekehrt läßt sich die Innenstation ebenfalls über ein beliebig zuordenbares Handy oder Festnetztelefon anwählen und fernsteuern. So ist unter anderem das Ein- und Ausschalten der Rufweiterleitung sowie die unmittelbare Ausführung von Schaltbefehlen möglich. Darüber hinaus können dank einer Mobilbox-Funktion direkt an der Türstation Nachrichten auf dem Anrufbeantworter des Handybesitzers hinterlassen werden. Das Gerät verfügt außerdem über weitere praktische Funktionen wie z. B. Rufunterscheidung, fünf unterschiedliche Klingeltöne, Lichtschaltfunktion und Mithörsperre. Mit seiner Gestaltung reiht es sich in die mehrfach ausgezeichnete Designlinie für Indoor-Geräte des Herstellers ein, die in den Farben Weiß, Silber und Schwarz erhältlich ist. Montage Die Montage kann sowohl Aufputz als auch platzsparend Unterputz mit nur 8 mm Aufbauhöhe im Rahmen erfolgen. Optional bietet sich auch eine Verwendung als Tischgerät an. Da die Geräte für Objekte aller Art konzipiert sind, eignet sie sich ebenso für Einfamilienhäuser wie auch für Gewerbebetriebe. Wohntelefon, das Türrufe automatisch zum Handy umleitet Foto: Ritto 141 EP0207-137-143 23.01.2007 13:13 Uhr Seite 141

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