Inf.- und Kommunikationstechnik
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Elektrotechnik
Netzwerk "Intelligentes Wohnen"
ep1/2005, 1 Seite
Initiative des ZVEI In dem Netzwerk „Intelligentes Wohnen“ haben sich - auf Initiative des ZVEI - Hersteller, Fachverbände (ZVEH, ZV-SHK), das Frauenhofer Institut für mikroelektronische Schaltungen und Systeme sowie Dienstleister zusammengeschlossen. In einer für den elektrotechnischen Laien verständlichen Sprache stellt die Web-Seite www.intelligentes-wohnen.com vielfältige Möglichkeiten moderner Technik im Wohnbereich dar. In fünf Rubriken werden diverse Lösungen im Detail erläutert und konkrete Produkte vorgestellt. Bemerkenswert ist ein Prospekt für Bauherren, in dem für eine Ausstattung von Wohngebäuden mit Leerrohrsystemen geworben wird. Dabei wird zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten unterschieden (Tafel ). Dieser Vorschlag verdient vor allem deshalb Beachtung, weil mit vergleichsweise geringem Mehraufwand beim Bau die Kosten für spätere Nachrüstungen, Erweiterungen usw. um Größenordnungen gesenkt werden können. Diese Vorgehensweise bietet nicht nur kurzfristig Vorteile, sondern schafft auf lange Sicht die Voraussetzung dafür, moderne Technik in Wohnräume zu integrieren. Das Netzwerk „Intelligentes Wohnen“ ist ein durchaus zeitgemäßer Weg, der - geschickt genutzt - auch dem Planer und Handwerker sofort den einen oder anderen Zusatzauftrag verschaffen kann. Langfristig werden derartige Aktivitäten dazu beitragen, den Anteil der Elektroarbeiten an den Gesamtbaukosten wieder zu erhöhen. Wer mit Bauherren verhandelt, sollte auf die Informationsmöglichkeiten im Netz verweisen und die angebotenen Broschüren zielgerichtet einsetzen. Wenn es den Initiatoren des Netzwerkes gelingen würde, neben dem Vorschlag bezüglich der Leerrohre auch noch konkrete Ausstattungsvarianten für Wohnungen mit Multimedia- und Telekommunikationsanschlüssen zu erarbeiten, wäre nicht nur den Herstellern geholfen. H. Möbus Einfache Erweiterungen Netzwerke sind keine statischen Einrichtungen, die nach einmaliger Installation weitestgehend unverändert bleiben. Neue Anforderungen benötigen schnelle und einfache Erweiterungen sowie Veränderungen. Dabei geht es um die bestmögliche Ausnutzung vorhandener oder neuer Computersysteme in angepassten Infrastrukuren. Zugleich entstehen beim Auf- und Ausbau von Netzwerken nicht unerhebliche Investitionskosten für jedes Unternehmen. Anschaffung, Montage und nachträgliche Erweiterungen sind dabei entscheidende Kostenfaktoren. Die Fa. Rittal hat mit dem Netzwerkschrank TE 7000 Top Efficiency eine komfortable und wirtschaftliche Lösung geschaffen. Schneller Aufbau Eine Möglichkeit zur Senkung der Kosten betrifft den Aufbau des Netzwerkschranks. Schnelles Handling ermöglicht eine Plug&Play- und Modultechnik. Für Standard-Verkabelungen ist das IT-Rack bereits ab Werk fertig eingerichtet und der Innenausbau zur direkten Montage des ausgesuchten Zubehörs voreingestellt. Der Ein- und Ausbau von Türen und Seitenwänden, des Dachblechs zur Kabeleinführung und aktiven Belüftung sowie der schnelle Einbau von Zubehör lässt sich per Ein-Mann-Montage realisieren. Die Vielseitigkeit der Modultechnik erstreckt sich dabei vom Sockel bis zum Lüftersatz, von der Verschlusstechnik bis zu umfassenden Sicherheitseinrichtungen. Ob beim Innenausbau mit Böden, Befestigungschassis und Kabelabfangung, bei der Ausstattung mit Steckdosenleisten und Leuchten oder bei der Tür- oder Seitenwandmontage - alles ist zügig montiert. Mit dem Zubehör-Programm stehen außerdem verschiedenste Systemkomponenten zur Stromversorgung, Klimatisierung und Absicherung der Gehäuse zur Verfügung. Nach Bedarf erhält der Kunde so genannte Access-, Climate- und Security-Lösungen in einem Paket. Der Netzwerkschrank lässt sich in der Industrieelektronik, Telekommunikation und Datenübertragung einsetzen. Zugang und Innenraumausnutzung Der Netzwerkschrank basiert auf einem selbst tragenden 19"-Multifunktionsprofil (Bild ), das gleichzeitig als robustes Schrankrahmengerüst fungiert und sich vorne wie hinten tiefenvariabel zwischen Dach-Elektropraktiker, Berlin 59 (2005) 1 55 AUS DER PRAXIS Netzwerk „Intelligentes Wohnen“ Informationstechnik, Multimedia und moderne Gebäudetechnik bieten eine Fülle interessanter Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität. Bisher werden weder bei der Sanierung noch im Neubau konsequent die Voraussetzungen dafür geschaffen. Die vorgestellte Internetseite informiert Planer, Handwerker und Bauherren. Tafel Ausstattungsvarianten für Leerrohre Ausstattungsgrad Leerrohre für Minimum - Multimedia und Telekommunikation - Stromversorgung und Steuerung von Markisen und Rollläden Standard - Stromnetz in Decken, Wänden und Fußböden für spätere Erweiterungen und Erneuerungen - Haus- und Gebäudesystemtechnik zur Nachrüstung von Komfort-, Sicherheits- und Energiesparfunktionen Komfort - jeden Raum als Ring verlegt, mit zunächst nicht genutzten und verdeckten Anschlusspunkten für Multimedia und Telekommunikation Flexibler Netzwerkschrank Netzwerkstrukturen von heute können morgen schon veraltet sein. Aktuelle Anforderungen müssen sich deshalb schnell und leicht abbilden lassen. Dabei geht es bei der Umsetzung in der Praxis für Unternehmen und „Netzwerker“ mehr denn je um die Frage nach Kosten- und Zeitersparnis. Mit der Neuentwicklung eines Netzwerkschrankes (Bild ) wurde kürzlich eine interessante Rack-Lösung vorgestellt. Das IT-Rack TE 7000 eignet sich für den den Einsatz in der Industrietechnik, Telekommunikation und der Datenübertragung Multifunktionsprofil
Autor
- H. Möbus
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