Licht- und Beleuchtungstechnik
|
Elektrotechnik
Leuchtstofflampen mit langer Lebensdauer aus Schweden
ep10/2002, 1 Seite
Problemstellung In dem 4,5 km langen Autotunnel unter dem Öresund sorgen Tausende von Leuchtstofflampen dafür, dass die ständig steigende Zahl der Reisenden sicher und komfortabel durch den Tunnel kommt (Bild ). Ausgefallene Lampen verändern sofort die Umgebung im Tunnel, was den Servicemanager Kim Larsen und seine Service-Crew zu einem sofortigen Einsatz mit dem Steigwagen zwingt. Um alle Leuchtstofflampen im Tunnel zu wechseln, benötigt das Team vier Wochen Arbeitszeit im nächtlichen Verkehrsbetrieb. Lampen in einem Arbeitsgang austauschen Viele Gründe sprechen dafür, einen Lampen-Gruppenwechsel durchzuführen. Er spart Zeit, Geld und Material, reduziert die Anzahl der Aktivitäten in einer befahrenen und komplizierten Arbeitsumgebung, die viele Stunden Sicherheitstraining voraussetzt. Auswahl des Leuchtmittels Aus finanziellen Gründen haben die Öresundbrücken- und -tunnelbetreiber daher beschlossen, die 8200 Brennstellen mit Aura Long Life Leuchtstofflampen zu bestücken. Diese warmweißen Dreibanden-Leuchtstofflampen haben eine dreimal längere Nutzlebensdauer als herkömmliche Leuchtstofflampen. Somit wird innerhalb der nächsten vier Jahre kein Wechsel notwendig sein. „Aura Light garantiert, dass diese Leuchtstofflampen mindestens vier Jahre brennen, und wir gehen damit von mindestens 2 Millionen Schwedenkronen Einsparungen aus“ sagt Kim Larsen. Richtige Starter verwenden Auch die gleichzeitig eingesetzten 8200 elektronischen Starter Aura Cool Strike tragen zu erhöhter Sicherheit bei. Sie schalten flackernde Leuchtstofflampen automatisch aus. „Flackernde Lampen verbrauchen extra Energie und bergen ein Überhitzungsrisiko“ erklärt Nils-Eric Bergström, Verkaufsmanager der Aura Light AB, Schweden. Schlussbemerkung Für den schwedischen Lampenhersteller Aura Light bedeutet der Auftrag für den Öresundtunnel eine weitere Bestätigung seines Konzepts, das auf langfristigen Innovationen und umweltrelevanten Belangen basiert. R. Baer nen groben Überblick über die Bedienung des Programms und den Funktionsumfang. Im daran anschließenden Teil wird die Arbeit mit dem Programm handlungsorientiert beschrieben. Mit Blick auf den erheblichen Leistungsumfang des Programms wäre eine detailliertere Darstellung der dem Programm zugrunde liegenden Algorithmen hilfreich und würde auch dem Nutzer ein höheres Maß an Sicherheit bei der Handhabung geben. Intern verfügt die Software über eine Hilfe (Bild ), in welcher nach den einzelnen Themen sowohl mit Schlüsselwörtern als auch anhand einer Gliederung gesucht werden kann. Fazit Die Planung von BMA ist etwas für Spezialisten. Die Planungshilfe Securi Planer ist ein vorzügliches Werkzeug zur Erleichterung und Vereinfachung des Planungsvorganges, das mit Recht als Expertensystem bezeichnet werden kann. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass ein solches System letztlich auch nur von einem Experten genutzt werden kann. Die Planung, Montage, Inbetriebsetzung, Abnahme und Instandhaltung von BMA stellt ganz spezifische Anforderungen an die beauftragten Fachfirmen. Dieser Tatsache wird durch den Gesetzgeber mit der in der DIN 14675 geforderten Planerzertifizierung Rechnung getragen, nach der BMA zukünftig nur noch von zertifizierten Fachfirmen geplant werden dürfen. Mit dem Securi-Planer verfügt die Fachkraft über ein Werkzeug, dass nicht nur im konkreten Fall Planungshilfe ist, sondern darüber hinaus sehr wohl dazu geeignet ist, sich mit den prinzipiellen inhaltlichen Problemen dieses Fachgebietes zu beschäftigen. Die von Hekatron angebotene Planungshilfe gehört damit zu einer neuen Kategorie von Programmen [1] die zunehmend Verbreitung findet. Dabei handelt es sich um Software, die nicht nur formale Arbeitsschritte erleichtert, sondern darüber hinaus dem Anwender in einem nicht unerheblichen Umfang nutzbares Wissen bereitstellt. Literatur [1] Möbus, H.: Dynamische Baukalkulation für das Elektrohandwerk. Elektropraktiker, Berlin, 56(2002)9, S. 758-760 H. Möbus Leuchtstofflampen mit langer Lebensdauer aus Schweden 1999 wurde die letzte Lücke in der Straßenverbindung zwischen Nordkap und Gibraltar geschlossen - die neue Öresundquerung zwischen Dänemark und Schweden. Dieses einmalige Bauwerk wurde nach modernen technischen Erkenntnissen erstellt. Bei der Tunnelbeleuchtung entschieden sich die Bauherren und Betreiber auf Basis umfangreicher Überlegungen für langlebige Leuchtstofflampen. Beleuchtung im Öresundtunnel Foto: Aura Light
Autor
- R. Baer
Downloads
Laden Sie diesen Artikel herunterTop Fachartikel
In den letzten 7 Tagen:
Sie haben eine Fachfrage?
