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Licht- und Beleuchtungstechnik | Elektrotechnik

Leuchtenfamilie mit vielen Einsatzmöglichkeiten

ep12/2005, 1 Seite

Charakteristisch für die Leuchtenfamilie Siluette ist eine für unterschiedliche Raumnutzungen gleichmäßige Beleuchtung und passende Lichttechnik. Zwei Grundtechniken - die Prismenoptik und die Diffusoroptik - sorgen je nach Raumsituation für optimale Ausleuchtung und angenehme Atmosphäre.


Aufbau Im Vergleich mit rein direkt strahlenden Rasterleuchten ermöglicht die hier vorgestellte Leuchtenfamilie durch ihre Kombination aus direkt strahlender Lichtverteilung und Decken- bzw. Wandaufhellung eine flexiblere Raumorganisation. Die Leuchtenkonstruktion ist so aufgebaut, dass sich an das schlanke Gehäuse aus Stahlblech die konvex geformte PMMA-Abdeckwanne anschließt. Je nach Beleuchtungsaufgabe wird sie mit Prismenoptik oder zwei Versionen von Diffusoroptiken versehen (Bild ). Prismenoptik. Die Variante mit klarer Abdeckwanne und Prismenoptik gewährleistet hohen Sehkomfort durch eine gute Blendungsbegrenzung. Das ermöglicht eine hohe Flexibilität der Raum- und Arbeitsplatzgestaltung. Vorwiegende Einsatzbereiche sind Büroräume mit Lese-und Schreibarbeiten und mit Publikumsverkehr, Besprechungsräume, Werkstätten mit sehr feinen Montagearbeiten, Verkaufsräume ebenso wie Behandlungsräume und Klassenzimmer. Opale Diffusoroptik. Die Variante mit opaler Diffusoroptik schafft eine gleichmäßige Lichtcharakteristik mit weicher Abstufung. Empfohlene Anwendungsbereiche sind z. B. Werkstätten mit feinen bis mittelschweren Montagearbeiten, Empfangsbereiche, Wartezonen sowie Kantinen. Satinierte Diffusoroptik. Das Licht der Siluette mit satinierter Diffusoroptik vermittelt ein Gefühl der Sicherheit, gibt Orientierung und akzentuiert zugleich Architekturdetails. Diese Ausführung eignet sich für Flure und Treppenhäuser, Lager- und Versandbereiche, Industrieräume mit groben Montagearbeiten sowie Archive. Die einzelnen Varianten erfüllen den jeweils zulässigen Grad der Direktblendung nach der Beleuchtungsnorm DIN EN 12464-1: UGR-Stufe 16 bis 25 je nach Abdeckwanne. Neben der Ausführung für tiefstrahlende Lichtverteilung sind auch Ausführungen für asymmetrische oder breitstrahlende Lichtverteilungen erhältlich. Lampen. Mit dem Multipowerkonzept kann die Leuchte mit verschiedenen T16-Leuchtstofflampen bestückt werden. Das ermöglicht je nach Anzahl der Leuchten und der Raumgröße unterschiedliche Beleuchtungsstärken und ein Mehr an Flexibilität und einen universellen Einsatz. Die Elektronik sorgt für einen sanften Lampenbetrieb und somit eine hohe Lampenlebensdauer. Die sehr hohen Leuchtenbetriebswirkungsgrade bis zu 90 % tragen zu guter Energieeffizienz bei. Montage Die Leuchten weisen die Schutzart IP50 auf und sind damit staubgeschützt. Dies bedeutet im Vergleich mit IP20-Leuchten weniger Wartungsaufwand. Schnellmontagezubehör liegt serienmäßig bei. Die Leuchten eignen sich für den Deckenanbau, die Schienen-, Pendel- und Einzelmontage. Ein zusätzlicher Schnellmontage-Längsverbinder ermöglicht eine vereinfachte Lichtbandmontage. Die neu entwickelte Schnappverbindung gewährleistet bei allen Varianten eine zügige Montage. Eine aufschnappbare Klemmenabdeckung verhindert Staubablagerung in der Leuchte und gewährleistet die elektrische Sicherheit. Weitere Pluspunkte für die Montage sind eine Abhängevorrichtung als Montagehilfsmittel und die Möglichkeit der Durchgangsverdrahtung oberhalb der Leuchte im Leitungskanal oder innerhalb des Gehäuses. R. Baer Elektropraktiker, Berlin 59 (2005) 12 995 Leuchtenfamilie mit vielen Einsatzmöglichkeiten Charakteristisch für die Leuchtenfamilie Siluette ist eine für unterschiedliche Raumnutzungen gleichmäßige Beleuchtung und passende Lichttechnik. Zwei Grundtechniken - die Prismenoptik und die Diffusoroptik - sorgen je nach Raumsituation für optimale Ausleuchtung und angenehme Atmosphäre. Leuchtenfamilie Siluette Foto: Siteco EP-1205-994-995 18.11.2005 13:26 Uhr Seite 995

Autor
  • R. Baer
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