Fachplanung
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Elektrotechnik
Glastaster verbinden Design und Funktion
ep4/2000, 1 Seite
Glastaster verbinden Design und Funktion Die bereits im letzten Jahr angekündigten Glastaster der Fa. Merten, Wiehl, werden ab Herbst 2000 lieferbar sein. Damit gibt es in Zukunft völlig neue Möglichkeiten für eine Symbiose aus Architektur und Design auf der einen und der technischen Funktion auf der anderen Seite. Die Glastaster nutzen die Entwicklung der Senortechnik für das konventionelle Schalten. Die in einem Spezialverfahren hergestellten entspiegelten Glas-Sensorflächen reagieren bereits auf leichte Berührung. Dabei nehmen feinste Sensoren, die sich zwischen zwei Glasplatten befinden, die leichten Verformungen der Glasoberflächen auf. Die intelligente Steuerelektronik wertet dazu den Berührungsimpuls aus und gibt die Information an die entsprechenden Schalteinsätze weiter. Da moderner Architektur zur Zeit vor allem von Glas und Stahl beeinflusst wird, bietet der Glastaster eine Reihe von Einsatzgebieten. Nachdem die Edelstahl-Programme verschiedener Hersteller ein voller Erfolg waren, steht dem Glastaster ähnliches bestimmt noch bevor. Erste Reaktionen auf der gerade zu Ende gegangenen Light + Building lassen dies zumindest vermuten. Durch die bisher drei unterschiedlichen Glassenorflächen (ein,- zwei- und dreifach) sind bereits viele Anwendungen möglich. Erweiterungen sind bei Merten in Arbeit. R. Lüders Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 4 347 Report Glastaster in drei verschiedenen Ausführungen schaffen ein breites Feld der Anwendungen Foto: Merten
Autor
- R. Lüders
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