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Elektrotechnik
Fachmesse SPS/IPC/Drives 2009 in Nürnberg - Automation in elf Hallen
ep11/2009, 1 Seite
Elektropraktiker, Berlin 63 (2009) 11 842 BRANCHE AKTUELL Herbsttagung des Fachverbandes NRW Permanente Weiterbildung ist wichtiger denn je Zu seiner traditionellen Herbsttagung traf sich der Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW diesmal in Gelsenkirchen. Fast wäre der große Konferenzraum in der Arena „Auf Schalke“ zu klein gewesen, denn 160 von 176 stimmberechtigten Delegierten reisten aus allen Teilen des Bundeslandes an. Themenschwerpunkte auf der SPS/IPC/Drives. Den finden Sie diesmal in Halle 6, Stand 264 Fachmesse SPS/IPC/Drives 2009 in Nürnberg Automation in elf Hallen Auch angesichts der aktuellen Wirtschaftslage liefert die Nürnberger SPS/IPC/Drives vom 24. bis 26. November 2009 wieder ein nahezu komplettes Bild der Automatisierungsbranche. Im 20. Veranstaltungsjahr zeigen rund 1300 Aussteller in elf Hallen ihre Produkte und Dienstleistungen. Schwerpunkte der Messe Allen Hallen sind auch in diesem Jahr Themenschwerpunkte zugeordnet, um die Orientierung zu erleichtern (Bild ). Der Zugang zum Messegelände erfolgt zum einen wie gewohnt über den Eingang Ost. Aufgrund einer kompletten Neugestaltung des Eingangsbereichs an der U-Bahn-Station werden in diesem Jahr die Frankenhalle sowie ein temporärer Eingang Mitte genutzt. Shuttle-Busse verkehren wie gewohnt zwischen den Parkplätzen und den Eingangsbereichen. Die Schwerpunkte auf den Messeforen in den Hallen 2 und 8 sowie beim parallel stattfindenden Kongress im CCN sind · Safety and Security, · Energieeffizienz und · Industrial Identification. Auch an den Ständen der Aussteller finden diese Themen besondere Berücksichtigung. Auf dem Gemeinschaftsstand „Wireless in Automation“ in Halle 10 präsentieren Aussteller darüber hinaus funkbasierte Produkte und Lösungen und halten ein kompaktes, interessantes Informationsangebot hierzu bereit. Kongress als Wissensbörse Der begleitende Kongress zeigt mit 56 Beiträgen und vier Tutorials, wie die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung in die Praxis fließen. In mehreren Vorträgen der sogenannten Trendsession wird besonders das Thema „Open-Source-Software in der Automatisierungstechnik - Potentiale und Strategien“ behandelt und diskutiert. SPS/IPC/Drives 2009 Ort: Messe Nürnberg Öffnungszeiten: 24.11. von 9 bis 19 Uhr 25.11. von 9 bis 19 Uhr 26.11. von 9 bis 17 Uhr Internet: www.mesago.de/sps Technologieführer bei zukunftsweisenden Lösungen In ihren Grußworten freuten sich Oberbürgermeister Frank Baranowski, Kreishandwerksmeister Holger Augustin und Obermeister Hans-Jürgen Muß über die große Zahl der Teilnehmer, die der Einladung nach Gelsenkirchen gefolgt waren. Baranowski machte deutlich, dass das Elektrohandwerk jenes „angestaubte Image des Stippenziehens“ längst abgelegt habe und schon seit Jahren der „Technologieführer“ in Sachen zukunftweisender elektrischer und informationstechnischer Lösungen sei. Nun gelte es, diese Kompetenz weiter einzubringen, beispielsweise bei der E-Mobilität und bei dem Aufbau der zugehörigen Infrastruktur. Nach Ansicht des Oberbürgermeisters kann das E-Handwerk auch vielerorts von den Konjunkturpaketen profitieren: „In unserer Stadt haben wir beispielsweise versucht, keine Großaufträge zu vergeben, sondern die zugewiesenen Mittel kleinverteilt an die örtlichen Unternehmen weiterzuleiten.“ Abschließend unterstrich Baranowski die wachsende Bedeutung einer starken Interessenvertretung, um speziell die Belange des Elektrohandwerks auf „Augenhöhe“ bei Politik und Wirtschaft einbringen zu können. Große Chancen und Herausforderungen In seinem Bericht betonte Verbandsvorsitzender Lothar Hellmann die großen Chancen und Herausforderungen, vor denen die Elektrohandwerke stehen. Als Beispiele nannte er die Einführung der elektronischen Haushaltszähler und deren Zusammenwirken mit dem intelligenten Haus, die steigende Bedeutung der Energieeffizienz und das Wachstum der erneuerbaren Energien sowie die aufzubauende Infrastruktur für die Elektrofahrzeuge von morgen. Bei den vielfältigen Aufgaben sei eine permanente Weiterbildung wichtiger denn je: „Wir müssen in die Köpfe unserer Mitarbeiter investieren“, so Hellmann. Hart ins Gericht ging der Fachverbandsvorsitzende mit der wachsenden Zahl von Hausmessen, die der Elektrogroßhandel veranstalte und die in Konkurrenz zu den traditionellen Regionalfachschauen stünden. „In diesem Jahr gibt es in Deutschland 180 solcher Messen. Das ist eindeutig zu viel.“ Zwischenzeitlich habe es erste Gespräche zwischen den Bundesverbänden ZVEH, ZVEI und VEG gegeben, um der Hausmessenvielfalt Einhalt zu gebieten. Verhalten optimistisch zeigte sich Lothar Hellmann mit Blick auf die wirtschaftliche Lage der elektrohandwerklichen Betriebe in Nordrhein-Westfalen: „Wir sehen derzeit wieder mehr Investitionen im Privatbereich und hoffen, insgesamt mit einem blauen Auge davonzukommen.“ Fachverbandsvorsitzender Lothar Hellmann: „Wir müssen in die Köpfe unserer Mitarbeiter investieren“ Foto: ep
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