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Veranstaltung | Elektrotechnik

Energiebedarf mindern

ep3/2008, 1 Seite

Soll das vereinbarte Klimaschutzziel erreicht werden, dann führt kein Weg an einem effizienten Umgang mit Energie vorbei. In einer Vortragsveranstaltung an der TFH-Wildau wurde dieses Thema mit Fachkräften diskutiert.


Bedeutung wächst Unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke fand Ende 2007 an der TFH Wildau eine Vortragsveranstaltung statt, die einmal mehr verdeutlichte, dass neben der Nutzung erneuerbarer Energien kein Weg an einem effizienten Umgang mit Energie vorbeiführt, sollen das vereinbarte Klimaschutzziel erreicht und dem Versiegen herkömmlicher fossiler und nuklearer Ressourcen begegnet werden. Frank Weichelt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) betonte in seiner Rede, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden müssen, um Maßnahmen zur Energieeffizienz treffen zu können. Hans-Heinz Müller, Geschäftsführer von Eldat, Eldat ist seit Ende 2007 Umweltpartner des Landes Brandenburg (s. u.), führte aus, dass z. B. funkbasierte Steuerungen einen wichtigen Beitrag dazu liefern können, den Bereitschafts-Energieverbrauch elektronischer Geräte zu senken. Dass der Standby-Energiebedarf auch bei Torantrieben eine Rolle spielt und Antriebe auch über PV-Module mit Energie versorgt werden können, machte Frank Kiefer von Marantec deutlich. Wie sich die Energieeffizienz von Gebäuden nachhaltig durch Dämmung und moderne Systeme steigern lässt, zeigte Dipl.-Ing. Klaus Wünschmann von Stiebel Eltron (s. a. ep 11/2007, S. 1022). Auch muss Energieeffizienz und Lichtqualität kein Widerspruch sein. Prof. Dr.-Ing. Paul W. Schmits von Firma Semperlux führte aus, dass sich beispielsweise durch eine separierbare Beleuchtung und ein nutzergeführtes Lichtmanagement Energie sparen lässt. Wie die Telematik zu einem effizienten Umgang mit Energie beitragen kann, verdeutlichte Prof. Dipl.-Inf. Birgit Wilkes von der TFH Wildau. Sie informierte über die Potentiale der Einzelraumregelung und darüber, wie sich mit einem Energiemanagement auch in Haushalten Lastspitzen vermeiden ließen (s. a. S. 228-232). Auf beeindruckende Weise erörterte Jörn Schwarz vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz Kälte und Klimatechnik (kekk), dass die Menschheit zurzeit das Überschreiten des globalen Ölfördermaximums erlebe. Aufgrund geologischer und technischer Einschränkungen werde in naher Zukunft die weltweite Ölförderung nicht mehr mit einer exponentiell steigenden Nachfrage Schritt halten können. Die Folge sei eine immer kostenintensiver werdende Energieversorgung. Umweltpartnerschaft Das MLVU sieht die 1999 ins Leben gerufene Umweltpartnerschaft als ein wichtiges Instrument des Dialoges zwischen Wirtschaft und Landesregierung, um die Rahmenbedingungen für eine umweltgerechte, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in Brandenburg zu verbessern. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind eine gültige EMAS-Validierung, eine Zertifizierung nach ISO 14001, das „Brandenburger Umweltsiegel im Handwerk/für KMU“ oder andere messbare betriebliche Umweltleistungen. Eldat erfüllt die Teilnahmebedingungen, da die Funklösungen des Unternehmens zum Energiesparen beitragen können. Derzeit gibt es 53 Teilnehmer. Elektropraktiker, Berlin 62 (2008) 3 185 Energiebedarf mindern Soll das vereinbarte Klimaschutzziel erreicht werden, dann führt kein Weg an einem effizienten Umgang mit Energie vorbei. In einer Vortragsveranstaltung an der TFH-Wildau wurde dieses Thema mit Fachkräften diskutiert. BRANCHE AKTUELL FÜR SIE AUF DER FÜR SIE AUF DER FÜR SIE AUF DER FÜR SIE AUF DER FÜR SIE AUF DER ELEKTRO PRAKTIKER Besuchen Sie uns Besuchen Sie uns Besuchen Sie uns Besuchen Sie uns Besuchen Sie uns in Halle 8, Stand C 93 6. 4. bis 11. 4. 2008 Messe Frankfurt/M Messeplus -Abo Software-Forum Fachbibliothek Messeplus -Abo Software-Forum Fachbibliothek Messeplus -Abo Software-Forum Fachbibliothek Messeplus -Abo Software-Forum Fachbibliothek Messeplus -Abo Software-Forum Fachbibliothek

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