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Licht- und Beleuchtungstechnik | Elektrotechnik

Einheitliches Leuchten-Verbindungssystem kommt zur Light+Building 2010

ep3/2010, 1 Seite

Verschiedene Hersteller werden zur Light+Building Einbauleuchten mit dem neuen Linect-Anschluss anbieten, der kompatibel zu allen wichtigen Steckverbindersystemen ist.


Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 3 ZZZJUDHVVOLQGH =HLWVFKDOWWHFKQLN I¾UK¸FKVWH (QHUJLHHI]LHQ] 'LHSU¦]LVH6WHXHUXQJ YRQ=HLW7HPSHUDWXUXQG /LFKWJDUDQWLHUWHLQHQ EHGDUIVJHUHFKWHQ (QHUJLHYHUEUDXFKXQGOHLVWHW ODQJIULVWLJHLQHQ]XYHU O¦VVLJHQ8PZHOWEHLWUDJ *U¦VVOLQ.RPSHWHQ]GLH VLFKDXV]DKOW %HVXFKHQ6LHXQVDXIGHU *U¦VVOLQ (LQJXWHV*HI¾KO )UDQNIXUWDP0DLQ $SULO +DOOH6WDQG$ lationen gesetzt", erklärt der Diplom-Ingenieur. Mit den individuell vorverdrahteten Systemverteilern und den Snap-In-Steckverbindern konnte die gesamte Elektroinstallation so vorbereitet werden, dass sich vor Ort alle Leitungen durch einfaches Stecken miteinander verbinden ließen. Zuvor musste lediglich der Systemverteiler, der sich in jeder Wohnung befindet, angeschlossen werden. Danach konnten die Stromkreise für die Decken- und Wandbeleuchtung, zwei Steckdosenstromkreise sowie die vormontierte Wandzelle einfach mit farbigen Winsta-Komponenten verbunden werden (Bilder und ). Die entsprechend konfektionierten Leitungen sowie die vorverdrahteten Systemverteiler kamen direkt aus dem Wago-Werk in Minden. Damit bei der Installation keine Fehler unterlaufen konnten, erhielten die Snap-In-Stecker und -Buchsen unterschiedliche mechanische und farbige Kodierungen. „Wir haben im Vorfeld mit Wago alles genau geplant und die Materialien immer dann direkt an die Baustelle liefern lassen, wenn sie auch benötigt wurden“, erklärt Jan Favre die Logistik zu diesem Projekt. Nach den ersten Monaten im Betrieb fällt das Fazit durchweg positiv aus: „Alle Elektroinstallationen funktionieren einwandfrei und durch das clevere Snap-In-System konnten wir viel Zeit und dadurch Geld sparen“, resümiert Favre. S. Keggenhoff Verschiedene Hersteller werden zur Light+Building Einbauleuchten mit dem neuen Linect-Anschluss anbieten, der kompatibel zu allen wichtigen Steckverbindersystemen ist. Die Geräte mit dieser Anschlusstechnik enthalten eine Anschlussklemme, die sowohl den konventionellen Netzanschluss als auch den Anschluss mit Steckverbindern ermöglicht. Großer Vorteil, besonders für den Installateur, aber auch für Handel und Hersteller, ist die Möglichkeit zur Reduzierung der Komplexität bei den Verbindungssystemen. Denn Leuchten mit dem Linect-Logo können mit allen ebenso gekennzeichneten Steckverbindern angeschlossen werden - unabhängig vom Hersteller. Kompatible Komponenten werden zur Messe von den Unternehmen Adels, Ensto, Tridonic Atco Connection Technology, Wago, Wieland, Fagerhult, Glamox, Ludwig, Philips, Regiolux, Ridi, Siteco, Thorn, Trilux und Zumtobel erhältlich sein. Mit dem System ergeben sich für den Planer folgende Vorteile: · Alle Phasen eines Projektes werden vereinfacht - von der einheitlichen Ausschreibung bis zur schnellen Installation · Die Darstellung der Gewerke kann durch die getrennte Ausschreibung von Beleuchtung und Installation transparent gemacht werden. · Herstellerunabhängig lassen sich Linect-Leuchten sowohl für konventionellen als auch für den Anschluss an unterschiedliche Steckverbindersysteme ausschreiben. Für den Elektroinstallateur können drei Hauptmerkmale genannt werden: · Kurze Installationszeiten über Plug-and-Play · Vermeindung von Fehlern durch Kodierung der Steckverbinder für unterschiedliche Funktion, z. B. Dimmen, Notbeleuchtung oder 230-Volt-Netz · Wiederverwendbarkeit von Leuchten und Leitungssystemen. Ein ausführlicher Beitrag folgt im Rahmen unserer Berichterstattung von der Light+Building. Einheitliches Leuchten-Verbindungssystem kommt zur Light+Building 2010 Steckverbinder in der Versorgungsleitung und als Einbauvariante am Systemverteiler Mit individuell vorverdrahteten Systemverteilern wurde die gesamte Elektroinstallation so vorbereitet, dass vor Ort nur noch gesteckt werden musste

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