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Gebäudesystemtechnik | Sicherheitstechnik | Elektrotechnik

EIB-Alarmzentrale

ep4/2003, 2 Seiten

Der EIB bietet seit Jahren eine hervorragende Plattform für Komfort und Flexibilität bei der Nutzung von Gebäudetechnik. Im Sinne der Zukunftssicherheit des EIB ist es heute sinnvoll, auch Sicherheitsfunktionen in den EIB zu integrieren. Die neue EIB-Alarmzentrale ermöglicht diese Integration auf Grundlage der ETS in der gewohnten Programmierumgebung.


Zentrale als EIB-Modul Die EIB-Alarmzentrale wird ab April 2003 von der Fa. Gira, Radevormwald, angeboten (Bild ). Sie trägt den immer komplexer werdenden Funktionslösungen Rechnung, weil sie sich vollkommen in die EIB-Umgebung einfügt. Die Zentrale wird über die ETS programmiert und projektiert. Die Gruppenadressen aus der ETS stehen in der Programmieroberfläche zur Verfügung. Bei der Parametrierung der Alarmzentrale lassen sich jedoch auch direkt Gruppenadressen anlegen, so dass ein optimiertes Arbeiten möglich wird. Die Zentrale verfügt über maximal 160 Meldeobjekte (Summe der Alarmobjekte und Sabotageeingänge). Diese sind dynamisch den Bereichen Feuer, Überfall und wahlweise den Bereichen 1 bis 4 zuordbar. Mit der Alarmzentrale sollen herkömmliche EIB-Geräte/Funktionen, wie Fensterkontakte und EIB-Automatikschalter, im Meldebetrieb für Sicherheitsfunktionen einer Alarmzentrale genutzt werden. Diese sind wie üblich über Tasterschnittstellen, Binäreingänge oder Busgeräte integriert. Anschluss konventioneller Alarmkomponenten Um die Synergien optimiert nutzen zu können, sollen außerdem übliche Alarmkomponenten genutzt werden. Aus diesem Grunde stellt die Alarmzentrale eine 12-V-Versorgung für externe Alarmverbraucher zur Verfügung. Diese können über den weiß-gelben Beidraht der EIB-Leitung mit in das System eingeschliffen werden. Hier können dann, z. B. über Aktorik, Sperrelemente zum Realisieren der Zwangsläufigkeit angesteuert werden. Die EIB-Alarmzentrale kann nahezu überall installiert werden, so z. B. im Hausanschlussraum neben der Verteilung, wo sie zugänglich ist und direkt über integrierte Open-Collector-Ausgänge ein Telefonwählgerät angesteuert werden kann. Auch eine Installation auf dem Dachboden bzw. in der abgehängten Decke an der Außenwand ist möglich, da notstromgepufferte 12 V-Ausgänge für die Alarmgeber vorhanden sind. Es können direkt Außensirene, Innensirene und Blitzlicht angeschlossen werden. Außerdem verfügt die Zentrale über einen Meldereingang für konventionelle Alarmmelder und eine Sabotageschleife für die Alarmmelder und Alarmgeber. Da die Programmierung über den Bus erfolgt, steht einer dezentralen Anordnung nichts entgegen. Die Zentrale ist außerdem über Deckelkontakte sabotagegesichert. Umfangreiche Visualisierungsfunktionen Zur Diagnosemöglichkeit verfügt die Zentrale im Klemmraum über Anzeige-LEDs, die den Status der Ausgänge anzeigen. Das Scharf-/Unscharfschalten erfolgt über EIB-Geräte oder konventionelle Alarmanlagenkomponenten wie Schlüsselschalter über Tasterschnittstelle. Eine Anzeige der Anlagenzustände bzw. von offenen Meldern erfolgt über normale EIB-Visualisierungsgeräte, die über drei Zeilen à 14 Zeichen ASCII Text Objekte verfügen, so z. B. das Gira Info-Display 2. Ein großer Vorteil für den Projektanten ist, dass er die angezeigten Texte nicht in der Visualisierung separat eingeben muss, sondern diese zentral in der Alarmzentrale definiert und so je nach Bedarfsfall an die Visualisierung gesandt werden. Der Vorteil für den Projektanten besteht darin, Texte nur einmal optimal auf den Kunden abgestimmt definieren zu müssen. Da er dieses in der ETS erledigt und auch über eine Dokumentationsfunktion verfügen kann, wird ihm bei späteren Wartungen und Änderungen in der Anlage der Überblick nicht verloren gehen. Die Zentrale verfügt über einen Ereignisspeicher, der je 20 Ereignisse für Feuer und Überfall und je Elektropraktiker, Berlin 57 (2003) 4 304 Report EIB-Alarmzentrale Der EIB bietet seit Jahren eine hervorragende Plattform für Komfort und Flexibilität bei der Nutzung von Gebäudetechnik. Im Sinne der Zukunftssicherheit des EIB ist es heute sinnvoll, auch Sicherheitsfunktionen in den EIB zu integrieren. Die neue EIB-Alarmzentrale ermöglicht diese Integration auf Grundlage der ETS in der gewohnten Programmierumgebung. Friedemann Schmidt Brandschutz in der Elektroinstallation Als Elektrofachkraft sind Sie für die Sicherheit Ihrer Anlagen verantwortlich, die nicht zum Brandherd werden oder die Ausbreitung von Bränden begünstigen dürfen. Wer sich auf Normen und Regelwerke stützt, vermeidet fahrlässiges Verhalten. Diese Neuauflage bietet alle wesentlichen aktuellen Rechtsgrundlagen und Richtlinien zum vorbeugenden Brandschutz von Elektroanlagen. Probleme werden dabei anhand von häufig auftretenden Praxisfragen auf den Punkt gebracht, so dass Sie schnell die richtige Lösung finden. Ein Leitfaden für Planer und Praktiker. 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Bestell-Nr./ISBN Autor/Titel /Stück 3-341-01275-3 Schmidt, Brandschutz 24,80 KUNDEN-NR.: (siehe Adressaufkleber oder letzte Warenrechnung) Vertrauensgarantie: Mir ist bekannt, dass ich diese Bestellung innerhalb von zwei Wochen ohne Begründung bei der HUSS-MEDIEN Gmb H, 10400 Berlin, schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Vertrauensgarantie: Mir ist bekannt, dass ich diese Bestellung innerhalb von zwei Wochen ohne Begründung bei der HUSS-MEDIEN Gmb H, 10400 Berlin, schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. BESTELL-SCHEIN 3. Aufl. 2000, 141 Seiten, 40 Abb., Paperback ISBN 3-341-01275-3 24,80 60 Ereignisse in vier Bereichen dynamisch verwaltet. Dieser Ereignisspeicher kann über die Projektierungssoftware ETS ausgelesen und ausgedruckt werden. Nicht VdS-fähig, aber sicher Da bei der Alarmzentrale auf volle Integration in das EIB-System Wert gelegt wird, um vollständig die Synergien zu nutzen, wirken EIB-Geräte, z. B. Beleuchtungstechnik oder Automatikschalter Komfort, direkt auf die Alarmzentrale. Deshalb liegt der Einsatzbereich im privaten und gewerblichen Bereich, wo Nutzen und Komfort kostenoptimiert genutzt werden sollten. Auch wenn mit dieser Zentrale ein EIB-Alarmsystem entwickelt wurde, welches auf Grund der möglichen Einflüsse aus der Gebäudetechnik und dem hier tätigen Elektrofachhandwerk und EIB-Spezialisten nicht zulassungsfähig gemäß VdS ist, steht natürlich die Vermeidung von Fehlalarmen durch unsachgemäße Projektierung und ungeeignete Peripherieprodukte an erster Stelle. So ist über die 12-V-Versorgung gewährleistet, dass über Schaltaktoren eine elektrische Zwangsläufigkeit realisiert werden kann. Dieses ist bei Außenalarmierung von besonderer Wichtigkeit, nicht nur weil bei einem Fehlalarm und einer Intervention durch die Polizei Bußgelder verhängt werden können, sondern weil gerade diese Interventionskräfte sich und andere in Gefahr begeben. Durch die Alarmzentrale können über EIB-Geräte wie Tasterschnittstelle und Binäreingänge VdS-zugelassene Peripheriekomponenten in das System integriert werden. Die Sabotagesicherheit ist durch die Einbindung von Sabotagekontakten außerdem durch folgende Maßnahmen erhöht: Ein Programmieren der Alarmzentrale ist nur in unscharfem Zustand möglich. Des Weiteren wird erkannt und verglichen, von welcher physikalischen Adresse ein Scharfschalttelegramm oder Unscharfwunsch eingeht. Nur bei Übereinstimmung mit der autorisierten physikalischen Adresse wird der Befehl ausgeführt. Die Melderobjekte werden zyklisch abgefragt. So wird eine Sabotage durch Entfernen eines Anwendungsmoduls oder Busankopplers unverzüglich erkannt. Inbetriebnahme erleichtert Da die Inbetriebnahmefreundlichkeit bei der Entwicklung besonders berücksichtigt wurde, verfügt die Zentrale über einen Meldertestmodus. Dieser kann in unscharfem Zustand durch ein EIB-Telegramm, z. B. durch einen Tastsensor, aktiviert werden. In diesem Testmodus werden die Alarmgeber nicht aktiviert, sondern die ausgelösten Melder gespeichert, diese können dann in der Visualisierung, z. B. am Info-Display, nach Gruppen geordnet eingesehen werden. Elektropraktiker, Berlin 57 (2003) 4 305 Report Die EIB-Alarmzentrale nutzt Funktionen des Installationsbusses für die Einbruchmeldetechnik und integriert die Aktorik für die Alarmgeber Foto: GIRA Weitere Informationen zur EIB-Alarmzentrale finden Sie auf unserer Homepage. www.elektropraktiker.de

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