Normen, Sicherheit
und Innovationen

Die sechs Elkonet-Partner laden am 21. Mai zum 3. Expertentreff ein

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Der Erfolg spricht für das bundesweite Kompetenznetzwerk: Der Expertentag mit interessanten Vorträgen rund um aktuelle Themen der Elektrotechnik wird gute Tradition. Erneut mit dem Konzept – gleiche Fachthemen an allen 6 Standorten, ergänzt durch individuelle Vorträge – bieten die Elkonet-Bildungseinrichtungen den Experten wieder eine wichtige Plattform für den Wissenstransfer und den Erfahrungsaustausch. Die diesjährige Fachtagung wird sich insbesondere mit 
der Thematik „Prüfen elektrischer Anlagen“ befassen.

Zum Kompetenzverbund Elkonet, das in dieser Form bundesweit einmalig ist, zählen neben dem Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) Oldenburg, das Bildungs- und Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BZL) Lauterbach, das Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart, ferner das Bildungszentrum Elektrotechnik (BEZ) Hamburg, das Elektrobildungs- und Technologiezentrum (EBZ) Dresden sowie das Zentrum für Elektro- und Informationstechnik (ZEIT) Nürnberg.

Fachvorträge und 
Austausch unter Experten

Ziel des Elkonet-Expertentags ist es, Führungs- und Elektrofachkräfte kompakt und fundiert über neueste Entwicklungen relevanter Themen der Elektrotechnik zu informieren und in Frage- und Diskussionsrunden den Austausch untereinander zu ermöglichen. Am Ende des Tages soll jeder Teilnehmer wichtige Impulse und Ideen mit nach Hause nehmen.

Aktuelle Themen 
der Elektrotechnik

Unter der großen Überschrift: Normen – Sicherheit – Innovationen sind vier Themen an allen Elkonet-Standorten gleichermaßen als Schwerpunkte gesetzt:

  • Thema 1: DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410): 2018-10: Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag, Aktuelle Änderungen und ihre Auswirkungen für die Praxis

  • Thema 2: DIN VDE 0100-704 (VDE 0100-704): 2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 7-704: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art – Baustellen

  • Thema 3: VEFK (verantwortliche Elektrofachkraft), anlagenverantwortliche Elektrofachkraft, EUP (elektrotechnisch unterwiesene Personen), befähigte Personen, Verantwortlichkeiten und Befähigungen; wer darf was?

  • Thema 4: Prüfen elektrischer Anlagen, neue Technologien und ihre Auswirkungen auf Prüfkonzepte, Neuerungen in der Beleuchtungstechnik (Planung und Prüfung von LED-Beleuchtungslösungen).

Individuelle Fachthemen

Zusätzlich zu den vier abgestimmten Prioritätsthemen sind zudem individuelle Fachvorträge an den Standorten wie folgt geplant:

Etz Stuttgart: Hier erwartet den Teilnehmer die Thematik „Prüfungen an speziellen elektrischen Anlagen (z. B. IT-Netz und Stromerzeuger)“.

BFE Oldenburg: Es werden die Änderungen und Aktualisierungen der Technischen Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Niederspannung) erläutert.

ZEIT Nürnberg: Den Teilnehmer erwarten Vorträge zu zwei Themen: „GMA – Sicherheit rund um ihr Zuhause“ und „Der Energiespeicher am Niederspannungsnetz“.

EBZ Dresden: Der Normenbeauftragte des ZVEH, Burkhard Schulze, referiert zu dem Thema „Aktuelles aus der Normenarbeit und Konsequenzen für die Praxis“.

BEZ Hamburg: Hier nimmt man zur DIN VDE 0100 Teil 600 Stellung.

BZL Lauterbach: Es rundet mit dem Sonderthema „Sicherheit durch baulichen Brandschutz“ die Expertentagung ab.

Die Webseiten der einzelnen Elkonet-Partner sowie der Flyer zum Expertentag geben einen Überblick über die Veranstaltungen hinsichtlich Referenten und Zeitablauf sowie die zusätzlichen Vortragsthemen.

Anmeldungen für den „Elkonet-Expertentag 2019“ sind in jeder Elkonet-Weiterbildungsinstitution direkt möglich sowie online unter: www.elkonet.de oder direkt über die Homepages der Bildungszentren.

Elkonet: Das Konzept

Als Kompetenznetzwerk für Elektro- und Informationstechnik bietet Elkonet flexible Qualifizierungslösungen auf vielen Gebieten. Die Teilnehmer können bei jedem der Partner Lehrgänge belegen und sogar den Standort wechseln. Das soll kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Fachwissen erleichtern, sodass sie in innovative und wachstumsstarke Geschäftsfelder einsteigen können. Moderne Lehrmethoden und multimediale Technologien sind Standard der Seminarangebote an sämtlichen Standorten.


Bilder:


(1) Die Teilnehmer folgen interessiert den Vorträgen der Experten (Quelle: BFE Oldenburg)

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