Neue Anwendungsregeln für den Anlagenanschluss

Die neue VDE-AR-N 4100 (TAR Niederspannung)

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Die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 ist seit dem 1. April in Kraft und fasst die wesentlichen Gesichtspunkte zusammen, die beim Anschluss von 
Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz des Netzbetreibers zu beachten sind. Der Beitrag geht auf wesentliche und neue technische Anforderungen 
beim Anschluss von Anlagen an das Niederspannungsnetz ein.

Die neue VDE-AR-N 4100 (TAR Niederspannung, [1]) dient gleichermaßen dem Netzbetreiber wie dem Errichter als Planungsunterlage und Entscheidungshilfe. Außerdem erhält der Betreiber wichtige Informationen zum Betrieb solcher Anlagen.

Sie löst insgesamt sieben bisher gültige Regelwerke für die Niederspannung ab:

  • VDN-Richtlinie „Überspannungs-Schutzeinrichtungen Typ 1“;

  • VDE-Anwendungsregel VDE AR N 4101;

  • VDE-Anwendungsregel VDE AR N 4102;

  • VDN-Richtlinie „Notstromaggregate“, Ausgabe 2004;

  • Technische Anforderungen an den Zugang zu Niederspannungsnetzen des DistributionCode 2007;

  • DIN VDE 0100 732, Hausanschlüsse in öffentlichen Kabelnetzen;

  • VDEW „Anforderungen an Plombenverschlüsse“.

Unter anderem sind also auch die VDE-AR-N 4101 (Zählerplätze) und 4102 (Anschlussschränke im Freien) betroffen, die im Elek-trohandwerk eine große Rolle spielen. Der vorliegende Beitrag thematisiert nur einige der wichtigsten Überarbeitungen, denn er kann und soll die vertiefende Beschäftigung mit der neuen Anwendungsregel nicht ersetzen.

Sämtliche Anforderungen 
in einer Anwendungsregel

Die TAR Niederspannung vereint sämtliche Anforderungen für den Anschluss und Betrieb von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz in einem Dokument, mit Ausnahme der Anforderungen für Erzeugungsanlagen, was die Anwendungsregel zur wichtigsten Anwendungsregel für den E-Handwerker macht. Die bisherigen Regeln sind in überarbeiteter Form in das neue Dokument eingeflossen und an den Stand der Technik angepasst. Die VDE-AR-N 4100 gilt im Zusammenhang mit der VDE-AR-N 4105 [2] auch für Erzeugungsanlagen. Sie ist bei neu zu errichtenden Anlagen anzuwenden. Für bestehende Anlagen gibt es keine Anpassungspflicht, sofern ein störungsfreier und sicherer Betrieb möglich ist. Die Übergangsfrist für die VDE-AR-N 4100 und auch für die VDE-AR-N 4105 (Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz, Ausgabedatum November 2018) endete am 26. April 2019. Seit diesem Zeitpunkt gelten nur noch die neuen Anwendungsregeln. Für Erzeugungsanlagen, die vor dem 27. April 2019 angemeldet wurden, gilt allerdings eine Übergangsfrist bis 30.06.2020.

Neue Begriffe

Grundsätzlich unterscheidet die VDE-AR-N 4100 zwischen einer Kundenanlage und einer Anschlussnutzeranlage (Bild 1). Eine Kundenanlage beginnt am Hausübergabepunkt, in der Regel im Hausanschlusskasten an den Klemmen für die Zuleitung zum Zählerschrank. Sie umfasst die gesamte dahinter angeschlossene elektrische Anlage mit Ausnahme der Messeinrichtung.

Die Anschlussnutzeranlage beginnt unmittelbar nach der Messeinrichtung und umfasst ebenfalls die angeschlossene elektrische Anlage. Diese Unterscheidung ist für die Definition der Zuständigkeiten notwendig, wenn der Anschlussnehmer und der Anschlussnutzer nicht identisch sind und bringt Klarheit in die beiden Begriffe. Zudem wurden die Begriffe des oberen und unteren Anschlussraumes in den anlagenseitigen und netzseitigen Anschlussraum geändert.

Anlagen und Geräte anmelden: Leistungsgrößen beachten

Bei der Anmeldung elektrischer Anlagen und Geräte muss künftig besonders auf die Leistungsgrößen geachtet werden. Es wird unterschieden zwischen einer Information an den Netzbetreiber (Anmeldepflicht) und einer Anmelde- und Zustimmungspflicht, bei der der Netzbetreiber eine Genehmigung für den Anschluss erteilt. Hier ist die Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich:

  • Neue Anschlussnutzeranlagen;

  • Zu erweiternde Anlagen, wenn die im Netzanschlussvertrag vereinbarte gleichzeitig benötigte Leistung überschritten wird;

  • Trennung oder Zusammenlegung von Anschlussnutzeranlagen;

  • Vorübergehend angeschlossene Anlagen, z. B. Baustellen und Schaustellerbetriebe;

  • Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, wenn deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet;

  • Speicher, wenn deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet;

  • Erzeugungsanlagen;

  • Notstromaggregate;

  • Geräte zur Beheizung oder Klimatisierung (z. B. Wärmepumpen), ausgenommen ortsveränderliche Geräte;

  • Einzelgeräte, auch ortsveränderliche Geräte, von mehr als 12 kVA.

Bei Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge und Speichern unterhalb des Grenzwerts von 12 kVA besteht immer eine Anmeldepflicht beim Netzbetreiber (Bild 2).

Besonders die Forderung nach der Mitteilungspflicht für Ladeeinrichtungen wird durch die Neuauflage der Niederspannungsanschlussverordnung 2019 (NAV, [3]) seit dem 21. März 2019 nochmals untermauert.

Auf die NAV (dort § 13) geht auch die Anforderung an den Spannungsfall in Hauptstromversorgungssystemen zurück. Danach darf der Spannnungsfall einen Wert von 0,5 % der Nennspannung nicht überschreiten, Ausnahmen gibt es nicht mehr (in der VDE-AR-N 4100 niedergelegt in Abschnitt 6.2.5).

Neue Möglichkeiten für die 
Symmetriebedingung

Die Anforderung an den symmetrischen Anschluss mit der Unsymmetriegrenze von 4,6 kVA ist um einen Abschnitt „Symmetrischer Betrieb“ ergänzt worden. Es besteht nun die Möglichkeit, bei dem Betrieb von Geräten die 4,6-kVA-Grenze zu überschreiten, wenn eine Symmetrieeinrichtung zum Einsatz kommt, die am Übergabepunkt die maximale Unsymmetrie von 4,6 kVA sicherstellt.

Sollte also die Symmetrieeinrichtung am Markt verfügbar sein, könnte z. B. auch eine PV-Anlage mit 6 kVA einphasig angeschlossen werden. Die Symmetrieeinrichtung stellt dann am Übergabepunkt sicher, dass dort die Grenze von 4,6 kVA eingehalten wird.

Zählerplätze

Für Zählerplätze (Bild 3)sind in der Anwendungsregel einige Anpassungen eingearbeitet, die grundsätzlich auch für Wandlermessungen anzuwenden sind. Unter anderem ist der Raum für den Abschlusspunkt Zählerplatz (APZ) nur noch im Zählerschrank vorzusehen.

Die Möglichkeit, den Raum für APZ auch außerhalb des Zählerschrankes in einem separaten Gehäuse vorzusehen, so wie es in der VDE-AR-N 4101 noch möglich war, ist damit nicht mehr konform mit der neuen Anwendungsregel. Zudem ist in diesem Raum jetzt ein Buchsenstecker für die Spannungsversorgung künftiger Komponenten einzubauen, dessen Absicherung mit maximal 
16 A immer aus dem ungemessenen Bereich erfolgt.

Darüber hinaus ist vom Raum für Zusatzanwendung eine Datenleitung mit RJ45-Buchse in den Raum für APZ zu verlegen. Um den Zählerschrank zukunftssicher auszuführen, ist für eine Datenkommunikation die Anbindung an den Übergabepunkt des Telekommunikationsanbieters (HÜP) sicherzustellen. Dies kann mit einem geeigneten Kabelkanal oder Rohr umgesetzt werden.

Die Belastungs- und Bestückungsvarianten von Zählerplätzen gibt Tabelle 1 wieder, wobei die Anforderungen sowohl für Zählerplätze mit BKE-I als auch für Zählerplätze mit 3-Punkt-Befestigung sowie für Einfach- und Doppelbelegung mit Zählern gelten. Dabei müssen alle Energiefluss-Richtungen sowie die maximal möglichen Betriebsströme berücksichtigt werden.

Geänderte 
Anschlussmöglichkeiten

Die Anschlussmöglichkeiten im anlagenseitigen Anschlussraum werden mit Inkrafttreten der VDE-AR-N 4100 geändert. Künftig dürfen von den drei gestatteten Wechselstromkreisen (16 A) im anlagenseitigen Anschlussraum nur noch ein Stromkreis für eine einphasige Erzeugungsanlage oder eine einphasige Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge verwendet werden.

Neu ist auch die Ausnahme, dass in einem Zählerfeld, das ausschließlich der Versorgung einer definierten Anwendung – beispielsweise einer Wärmepumpe – dient, auch Steuer- und Schaltelemente eingebaut sein dürfen. Hier ist auch ein dreiphasiger Anschluss (max. 
3 x 16 A) möglich.

Neue Regeln für Anschluss 
und Betrieb von Speichern und 
Ladeeinrichtungen

Ebenfalls neu in die VDE-AR-N 4100 eingeflossen sind Regeln für den Anschluss und Betrieb von Speichern und Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge. Der technische Inhalt zum Abschnitt Speicher stammt aus dem FNN-Hinweis „Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“. Er wurde überarbeitet in die TAR eingearbeitet. Parallel wird dieser FNN-Hinweis weiterentwickelt, um neue Messkonzepte kurzfristig veröffentlichen zu können. Der FNN-
Hinweis wurde im März 2019 neu veröffentlicht [4].

Zählerplätze im Freien/Baustellen

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit dem Anschluss von Zählerplätzen im Freien. Hier ist die Anwendungsregel VDE-AR-N 4102 in die TAR übernommen und überarbeitet worden. Auch neue Anforderungen an Baustellenverteiler und Zählerplätze für Baustellen sind hier ein wichtiges Thema.

Neu ist zudem, dass künftig Baustellenverteiler maximal zwölf Monate betrieben werden dürfen. Nach Ablauf dieser Frist sind sie neu anzumelden oder zu entfernen. Diese Frist kann mit Rücksprache beim Netzbetreiber verlängert werden.

Anwendungsregel VDE-AR-N 4105
neu erschienen

Bereits im November 2018 ist die Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ [2] neu erschienen. Auch hier gibt es einige Änderungen, die für die Betriebe der E-Handwerke von Bedeutung sind. Das Thema der Netzrückwirkungen ist aus dieser Anwendungsregel herausgenommen und in die VDE-AR-N 4100 verschoben worden. Dort findet man die Netzrückwirkungen in einem separaten Abschnitt. Da sich das Aufgabengebiet des E-Handwerks überwiegend nicht im Bereich der Netzplanung abspielt, ist dieser Abschnitt kein übliches Schwerpunktthema für das Tagesgeschäft des Elektrohandwerks.

Mit der VDE-Anwendungsregel 4105 werden die Anforderungen an Erzeugungsanlagen des Typs A aus der Verordnung (EU) 2016/631 zur Festlegung eines Netzkodex mit Netzanschlussbestimmungen für Stromerzeuger. national umgesetzt [5]. Das hat auch zur Folge, dass zukünftig die Leistungsgröße der Anlage entscheidet, welche Anwendungsregel gültig ist. Alle Erzeugungsanlagen ≥ 135 kW sind nach der VDE-AR-N 4110 (TAR Mittelspannung, [6]) anzuschließen. Dies hat in diesem Leistungsbereich entscheidende Konsequenzen, unter anderem was den Nachweis der elektrischen Eigenschaften betrifft. Anlagen < 135 kW fallen demnach immer in den Bereich der VDE-AR-N 4105, auch wenn diese Anlagen zum Beispiel an einem Mittelspannungsanschluss betrieben werden.

Aus der genannten EU-Verordnung stammt der endgültige Umsetzungstermin für die neuen Anwendungsregel, der 26. April 2019. Da die Regeln 4100 und 4105 aufeinander verweisen, gilt dieses Datum auch für die Anwendungsregel 4100.

Bundesmusterwortlaut der TAB 
ebenfalls überarbeitet

Der Bundesmusterwortlaut der technischen Anschlussbedingungen (TAB, [7]) erfuhr ebenfalls eine Überarbeitung. Die aktuell gültige Version der Muster-TAB stammt aus dem Jahr 2007 mit Stand 2011.

Die neue TAB wird weitgehend auf technische Anforderungen verzichten, da diese sich jetzt in der einheitlich gültigen TAR wiederfinden.

Die TAB beschränkt sich hauptsächlich auf organisatorische Inhalte. Im Bereich technischer Inhalte enthält sie Verweise auf die TAR mit weiterführenden erklärenden Ausführungen. Es ist den Vertretern des E-Handwerks in der Projektgruppe zur Erarbeitung der neuen TAB zu verdanken, dass die Struktur des Bundesmusterwortlauts der TAB an die der VDE-AR-N 4100 angepasst wurde. Damit ist es einfacher möglich, beide Dokumente untereinander zu lesen und für den jeweiligen Anwendungsfall zu verwenden.

Neue Formulare

Konsequenterweise sind auch verschiedene Formulare geändert oder neu in die Anwendungsregeln aufgenommen worden. Das betrifft zum Beispiel das Datenblatt für Speicher und für Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge. Auch das Inbetriebsetzungsformular ist mit neuen Inhalten ausgestattet und kann nun bundesweit einheitlich genutzt werden.

Umfangreiche Änderungen 
erfordern Schulung

Aufgrund der zahlreichen wichtigen Änderungen im Bereich Anschluss und Betrieb elektrischer Anlagen am Niederspannungsnetz hat der Lenkungsausschuss Technik des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) entschieden, ein eintägiges Schulungskonzept zu entwickeln.

Diese Weiterbildungsmaßnahme wurde im Januar 2019 den Multiplikatoren der Landesinnungsverbände und den Schulungsstätten des Elkonet vorgestellt. Diese Schulungsmaßnahme wird den Innungsbetrieben flächendeckend regional angeboten und ist eine wichtige Maßnahme für jeden Betrieb, um die neuen Regeln kennenzulernen.

Bei Nichtbeachtung der gültigen Regelwerke drohen unter anderem finanzielle Mehraufwendungen auf Kosten des Unternehmens, die vermeidbar sind, wenn sich die Mitarbeiter des E-Handwerks mithilfe der Schulungen weiterbilden.

Fazit

Auch wenn sich einiges verändert, haben die neuen Regelwerke Vorteile. Mit der VDE-AR-N 4100 sind nun einige Regeln vereint, was es dem Leser im Endeffekt in der Anwendung einfacher machen soll, da sich die Verweise auf andere Dokumente reduzieren und die Zusammenhänge einfacher herzuleiten sind. Die inhaltliche Kenntnis ist dazu dringend erforderlich. Im VDE-Auswahlordner für das Elektrohandwerk, den jedes Unternehmen für die Eintragung beim Netzbetreiber verpflichtend vorhalten muss, werden die VDE-AR-N 4100 und 4105 enthalten sein.

Literatur


Bilder:


(1) Unterscheidung zwischen Kundenanlage und Anschlussnutzeranlage (Quelle: ZVEH/ep)

(2) Auch für den Anschluss von Ladeeinrichtungen besteht immer eine Anmeldepflicht beim Netzbetreiber, bei einer Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA je Kundenanlage muss vorher die Zustimmung eingeholt werden (Quelle: ArGe Medien im ZVEH)

(3) Arbeits- und Bedienbereiche vor einem Hausanschlusskasten, nun mit durchgängiger Höhe von mindestens 2 m (Quelle: ep nach [1])

(3) Aufgeräumtes Anschlussfeld: Unten mittig der APZ mit RJ45-Buchse und einer dreipoligen Buchse für die Spanungsversorgung (Quelle: Hager Vertriebsgesellschaft)


Tafeln:

{1} Belastungs- und Bestückungsvarianten von Zählerplätzen nach [1, Tab. 7]

Literatur:

[1] VDE-AR-N 4100 Anwendungsregel:2019-04 Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Niederspannung).
[2] VDE-AR-N 4105 Anwendungsregel:2018-11 Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz – Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz.
[3] Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung – (Niederspannungsanschlussverordnung – NAV) vom 
1. November 2006 (BGBl. I S. 2477), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 14. März 2019 (BGBl. I S. 333) geändert worden ist.
[4] FNN-Hinweis Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz. Erhältlich unter www.vde.com/de/fnn/dokumente/hinweise.
[5] Verordnung (EU) 2016/631 der Kommission vom 14. April 2016 zur Festlegung eines Netzkodex mit Netzanschlussbestimmungen für Stromerzeuger. Siehe https://publications.europa.eu/de.
[6] VDE-AR-N 4110 Anwendungsregel:2018-11 Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Mittelspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Mittelspannung).
[7] BDEW Bundesverband der Energie-und Wasserwirtschaft e.V.: Technische Anschlussbedingungen TAB 2019 für den Anschluss an das Niederspannungsnetz. Erhältlich über die jeweiligen Netzbetreiber und EVU. n

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