Erneuerung einer Zähleranlage

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?In einem Zählerschrank aus den 70er-Jahren wurden zwei Wohnungen von Anfang an zusammengelegt und an einem Zähler angeschlossen. Nun sollen die beiden Wohnungen wieder getrennt werden. Dazu sollte die freie Zählertafel, welche ja schon bei der Errichtung dafür vorgesehen war, genutzt werden. Bei der Antragstellung bei den Stadtwerken wurde jedoch der Einbau eines neuen Zählers abgelehnt. Begründung: Es muss ein neuer Zählerschrank für diese Wohnung im Anschlussraum nach den jetzigen Vorschriften errichtet werden. Von dort aus kann man dann eine neue Zuleitung zum alten Zählerplatz verlegen. Der Vorschlag der Stadtwerke war, einen plombierbaren Abzweigkasten zu installieren und 1 × den vorhandenen Zählerschrank (4-adrig) und 1 × den neuen Zählerschrank (5-adrig) anzufahren. Der jetzige Zählerschrank befindet sich in einem Flur im Kellergeschoss. Der neue Zählerschrank für die Wohnung darf dort aus Sicherheitsgründen nicht montiert werden. Die jetzige Zähleranlage wurde damals zu den geltenden Vorschriften montiert und ein Zählerplatz für alle drei Wohnungen vorgesehen. Aus Kostengründen hatte man sich damals die Gebühr für einen Zähler gespart. Ist die Forderung der Stadtwerke gerechtfertigt oder ist eine Ausnahme wegen Bestandsschutz möglich. Der Kunde möchte die Kosten für eine Erneuerung nicht tragen, zumal ihm noch mitgeteilt wurde, dass es vor einigen Jahren noch möglich gewesen wäre, einfach einen neuen Zähler einzubauen.

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