Die neue DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410)

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Welche wichtigen Änderungen gibt es in der DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2018-10?

Aufgrund vieler Anfragen zur neuen DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] werde ich versuchen, die wichtigsten Änderungen gegenüber der Vorgängernorm herauszustellen. Ggf. werde ich die wichtigsten Änderungen mit zusätzlichen Kommentaren ergänzen.

Allgemeines. Dieser Teil 410 [1] der Reihe DIN VDE 0100 hat – wie alle neuen Normen – eine Übergangsfrist, die am 07.07.2020 endet. Diese Norm ist auch Ersatz für die VDE-Leitlinie DIN VDE 0100-739 (VDE 0100-739):1989-06 [2], die den meisten der Leserschaft kaum bekannt sein dürfte. In dieser Leitlinie wurde in erster Linie der zusätzliche Schutz durch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA für Wohnungen empfohlen.

Des Weiteren gilt, dass die allgemeine Struktur der neuen Norm mit der bisherigen Struktur und Abschnittsnummerierung fast 1:1 übereinstimmt, sodass man sich sehr leicht zurechtfinden kann.

Auch die nationalen „Grauschattierungen”, die eine Abweichung vom Harmonisierungsdokument (HD) aufzeigen, sind wieder enthalten.

An einigen Stellen hat man sich von nicht mehr zeitgemäßen Begriffen getrennt bzw. (Klammerbezüge) entfernt. Das trifft zum Beispiel beim Basisschutz und Fehlerschutz zu, beide wurden bisher immer mit (Schutz gegen direktes Berühren) bzw. (Schutz bei indirektem Berühren) ergänzt. Allerdings wurde die Streichung nicht durchgängig eingehalten.

Nachfolgend nun zu den normativen Anforderungen/Änderungen.

Abschnitt 411.1. Eigentlich ist die Ergänzung beim Schutzpotentialausgleich „über die Haupterdungsschiene” im Abschnitt 411.3.1.2 entfallen, aber im Abschnitt 411.1 wird er noch so benannt. Durch den Wegfall des Zusatzes erkennt man nun nicht mehr, um welchen Schutzpotentialausgleich es sich handelt, denn Schutzpotentialausgleich ist ein Überbegriff, der auch für den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich bei nicht erfüllter Abschaltbedingung und für den örtlichen Schutzpotentialausgleich in Bereichen erhöhter Gefährdung gilt.

Abschnitt 411.3.1.2. In diesem Abschnitt hat eine Bereinigung stattgefunden. So sind nun nur solche leitfähigen Teile mit der Haupterdungsschiene zu verbinden, die leitfähig in ein Gebäude eingeführt werden und die eine gefährliche Potentialdifferenz verursachen können.

Somit brauchen Heizungs- und Klimaanlagen, die keine leitfähige Zuführung von außerhalb des Gebäudes haben, nicht mehr mit der Haupterdungsschiene verbunden werden.

Unklar ist die Vorgehensweise bei Gasleitungen, die heute als Kunststoffrohr in ein Gebäude eingeführt werden und dann ggf. als leitfähige Rohre weitergeführt werden. Nach dem letzten Absatz von 411.3.1.2 wäre eine Verbindung nicht mehr gefordert, was aber im Widerspruch zur Anmerkung in diesem Abschnitt steht, in welcher noch ein Bezug zur DVGW G 459-1:1998-07 [3] enthalten ist.

Zusätzlich wird nun auch auf Abschnitt 542.4.1 von DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540) [4] verwiesen, wo weitere Teile aufgeführt sind, die mit der Haupterdungsschiene zu verbinden sind.

Entfallen ist der folgende Absatz, mit dem kaum jemand etwas anfangen konnte: „Metallmäntel von Fernmeldekabeln und -leitungen müssen mit dem Schutzpotentialausgleich verbunden werden, unter Berücksichtigung der Anforderungen der Eigner oder Betreiber dieser Kabel und Leitungen.“

Abschnitt 411.3.2.1. Hier wurde ein wichtiger Satz eingefügt, der eigentlich selbstverständlich sein müsste, nämlich die Forderung, dass die Einrichtungen für die automatische Abschaltung der Stromversorgung zum Trennen mindestens der Außenleiter oder des Außenleiters geeignet sein müssen. Das heißt, die Schutzeinrichtungen müssen die Trennfunktion erfüllen. Ein ggf. vorhandener Neutralleiter muss bei der automatischen Abschaltung der Stromversorgung nicht mit abgeschaltet werden. Eine Abschaltung gemeinsam mit den Außenleitern, z. B. mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs), ist jedoch zulässig.

Nach Tabelle B.1 von DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530) [5] erfüllen auch Sicherungen – wenn sie angesprochen haben – die Anforderungen für das Trennen.

Leider hat man bei der möglichen Abweichung von den Abschaltzeiten nicht den Inhalt der Verlautbarung [6] zu diesem Abschnitt eingepflegt. Es muss also weiterhin auf die Verlautbarung [6] zugegriffen werden, um, insbesondere für TT-Systeme auf eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung im Zählerplatz für die Zuleitung zum Wohnungsverteiler zu verzichten.

Da diese Verlautbarung nicht zurückgezogen wurde, müsste sie noch gültig sein, auch wenn die Verlautbarung sich auf den zurückgezogenen Teil 410 [7] bezieht.

Noch nicht offizieller Hinweis: In der Verlautbarung soll der wichtige 2. Aufzählungsstrich gestrichen werden, sodass im Zählerschrank/Zählerplatz für TT-Systeme doch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) notwendig werden können, z. B. zeitverzögerte mit einem Bemessungsdifferenzstrom von 300 mA.

Abschnitt 411.3.2.2. Hier hat sich eine wesentliche Änderung ergeben. Bisher galten die Abschaltzeiten der Tabelle 41.1 nur für Endstromkreise bis 32 A mit Steckdosen bzw. fest angeschlossenen Verbrauchsmitteln. Neu ist nun, dass die Tabelle 41.1 für Steckdosen bis 63 A anzuwenden ist. Für festangeschlossene Verbrauchsmittel bleibt die Grenze bei 32 A.

Auch die Abschaltzeiten in der Tabelle 41.1 sind an einer Stelle verändert worden und zwar wurde die Abschaltzeit bei Gleichspannung im TN-System bei „120 V < U0
≤ 230 V“ von 5 s auf 1 s reduziert.

Weiterhin fehlt aus meiner Sicht in der Tabelle 41.1 bei den Systemen der Bezug auf das IT-System, und zwar sowohl beim TN- als auch beim TT-System. Nach Abschnitt 411.6.4 muss ein zweiter Fehler im IT-System durch eine Schutzeinrichtung abgeschaltet werden. Je nach Erdungsverhältnisse der Körper entsteht nach dem ersten Fehler ein TN- oder TT-System.

Hinweis. Da es bezüglich dieser Tabelle 41.1 immer wieder zu Anfragen kommt, habe ich mir erlaubt, die Tabelle 41.1 von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] (Tabelle 1) etwas modifiziert wiederzugeben.

Abschnitt 411.3.2.5. Dieser Abschnitt wurde redaktionell überarbeitet, wobei die Festlegungen bezüglich nicht erfüllter Abschaltzeit, insbesondere bezüglich Leistungshalbleiter-Umrichtersysteme, in den Anhang D von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1], siehe weiter unten, verschoben wurden.

Abschnitt 411.3.3. Dieser Abschnitt wurde insofern geändert, als man den Bemessungsstrom für Steckdosen im Innenraum von bisher 20 A auf 32 A erhöht hat, das heißt, an den Wert angepasst hat, wie er für Steckdosen nur im Außenbereich gegolten hat. Wobei es nun eine etwas klarere Abgrenzung gibt, welche Steckdosen gemeint sind, nämlich nur solche, die für Laien zur allgemeinen Verwendung bestimmt sind.

Ich möchte allerdings bezweifeln, dass dadurch weniger Diskussionen zur Notwendigkeit von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA gegeben sein werden.

Aussagen zu einem möglichen Verzicht bezüglich Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA sind in einer neuen Anmerkung enthalten, die wie folgt lautet: „ANMERKUNG Steckdosen mit einem Bemessungsstrom nicht größer als 32 A können hiervon ausgenommen werden, wenn im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Maßnahmen festgelegt werden, die eine allgemeine Verwendung dieser Steckdosen dauerhaft ausschließen.“

Nicht mehr angeführt ist der mögliche Verzicht für Steckdosen, die einem bestimmten Betriebsmittel zugeordnet sind.

Neu ist nun auch, dass bei festangeschlossenen Betriebsmitteln/Verbrauchsmitteln nicht mehr relevant ist, ob die Betriebsmittel/Verbrauchsmittel während des Betriebs in der Hand gehalten werden. Maßgebend ist nun, dass die Forderung nach Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 32 A für fest angeschlossene „ortsveränderliche“ Betriebsmittel gilt. Als ortsveränderlich gilt ein Betriebsmittel, das während des Betriebs bewegt wird oder leicht von einem Platz zu einem anderen gebracht werden kann, während es an den Versorgungsstromkreis angeschlossen ist.

Abschnitt 411.3.4. Dieser Abschnitt beschreibt eine wesentliche Neuerung mit der Forderung, dass Leuchtenstromkreise in Wohnungen mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA zu versehen sind.

Durch den Bezug auf Wohnungen werden nun gewerbliche und andere Bereiche ausgeklammert. – Ob das so gewollt war?

Durch diese neue Forderung ergibt sich, dass nun in jeder neuen elektrischen Anlage mindestens zwei Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) vorzusehen sind, um die Forderung zu erfüllen, dass bei Ausfall eines Stromkreises nicht die gesamte elektrische Anlage ausfällt.

Abschnitt 411.4.1. Bei der Bedingung für die Spannungswaage hat sich ein Fehler eingeschlichen. Bei dem Wert „50“ müsste Volt angeführt sein, da sonst die Dimensionsgleichung nicht stimmt. Andernfalls hätte in der Spalte „Dabei ist [...]” die 50 angeführt und erläutert sein müssen.

Neu hinzugefügt wurde nun auch im Teil 410 die Forderung – Diese war bisher nur in DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540) [4] enthalten. –, dass in Deutschland in allen neuen Gebäuden (also nicht nur in Wohngebäuden) ein Fundamenterder nach DIN 18014 [8] zu errichten ist. Ein Erdungswiderstand ist nach wie vor nicht vorgeschrieben.

Die bisher unter 411.4.2 von [7] enthaltene Anmerkung 2 „Es wird empfohlen, Schutzleiter oder PEN-Leiter an der Eintrittsstelle in jegliche Gebäude oder Anwesen zu erden [...]“ wurde nun in einen normativen Text mit folgendem Wortlaut umgewandelt: „Es wird empfohlen, Schutzleiter oder PEN-Leiter an der Eintrittsstelle in Gebäude zu erden [...]“. Trotz der Umwandlung der Anmerkung 2 in einen normativen Text bleibt jedoch der Widerspruch gegeben, dass es sich hier nur um eine Empfehlung handelt. Im Abschnitt 542.4.1 von DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540) [4] wird aber gefordert, dass der Schutzleiter – der Schutzleiter ist bei jeder Netzversorgung am Hausanschlusskasten, spätestens im Zählerschrank mit dem PEN-Leiter verbunden – mit der Haupterdungsschiene zu verbinden ist. Die Haupterdungsschiene ist mit dem Fundamenterder verbunden. Das ist auch aus den Bildern A.1 bis A.3 von VDE-ARE-N 4101 [9] ersichtlich. Somit muss der PEN-Leiter am oder in jedem Gebäude mit dem Fundamenterder verbunden werden.

Abschnitt 411.4.3. Auch in diesem Abschnitt ergibt sich ein Widerspruch zu Abschnitt 444.4.3.1 von DIN VDE 0100-444 (VDE 0100-444) [10], wo festgelegt ist, dass ein TN-C-Systeme in neu zu errichtenden Gebäuden, die eine wesentliche Anzahl von informationstechnischen Betriebsmitteln enthalten oder wahrscheinlich enthalten werden, nicht verwendet werden darf. Auch zur VDE-ARE-N 4101 [9] ist der Widerspruch gegeben.

Abschnitt 411.4.4. Die nationale Grauschattierung wurde „leicht modifiziert” in eine Anmerkung umgewandelt.

Abschnitt 411.6.2. Es wurde eine Anmerkung aufgenommen, dass im IT-System die Begrenzung der Berührungsspannung bei Gleichspannung nicht berücksichtigt wurde, weil es bei Gleichspannung nur einen vernachlässigbar kleinen Ableitstrom Id gibt.

Abschnitt 411.6.3.1. Die bisherigen Abschnitte 411.6.3.1 und 411.6.3.2 wurden zum Abschnitt 411.6.3.1 zusammengefasst, jedoch ohne sachliche Änderung.

Abschnitt 412.1. Die Abschnitte 412.1.1 und 412.1.2 wurden zusammengefasst. Der bisherige Abschnitt 412.1.3 ist nun 412.1.2

Abschnitt 412.1.2. (geänderte Nummerierung) Der Schlusssatz von Abschnitt 412.1.3 in der bisherigen Norm [7]„Diese Schutzmaßnahme darf nicht angewendet werden für alle Stromkreise, die Steckdosen enthalten, oder wo ein Anwender ohne Berechtigung Teile von Betriebsmitteln auswechseln kann.“ wurde nun wie folgt geändert: „Diese Schutzmaßnahme darf deshalb nicht für Stromkreise mit Steckdosen mit einem Erdungskontakt angewendet werden.“

Abschnitt 412.2.4.1. Dieser Abschnitt wurde überarbeitet, bringt aber weniger Klarheit als die bisher gültige Norm. Es ist nun aus meiner Sicht nicht mehr klar zu erkennen, dass auch NYM und NYY diese Anforderungen erfüllen.

Abschnitt 414.1.1. Die Begriffe Spannungsbereich I und Spannungsbereich II wurden gestrichen. Somit konnten auch die Tabellen 1 und 2 zu einer Tabelle 1 zusammengefasst werden.

Abschnitt 414.1.2. Durch die Streichung der Begriffe Spannungsbereich I und II ist nun im ersten Aufzählungsstrich kein Bezug mehr zur Tabelle 1 gegeben. Es gilt aber, dass der Spannungsbereich I mit den Werten für Kleinspannung ELV übereinstimmt.

Anhang D. Der Inhalt des informativen Anhanges D von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 [7], wurde im neuen Teil 410 [1], in einen informativen nationalen Anhang NA verschoben.

Dafür wurde der neue Anhang D von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] nun „normativ”, allerdings nun mit Ausführungen zum Abschnitt 411.3.2.5 von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] für Fälle, in denen die automatische Abschaltung in den vorgegebenen Zeiten nicht erfüllt werden kann.

Für den Normenanwender wäre es vorteilhaft, wenn der Abschnitt 415.2 von DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] und Abschnitt D3 von Anhang D der DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] in Übereinstimmung gebracht würde. Im Abschnitt D3 von Anhang D der DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) [1] wird von „gleichzeitig berührbaren leitfähigen Teilen” gesprochen. Im Abschnitt 415.2.1 lautet die Forderung: „[...] alle gleichzeitig berührbaren Körper fest angebrachter Betriebsmittel und fremden leitfähigen Teile, einschließlich soweit praktikabel die metallene Hauptbewehrung von Stahlbeton [...]“.

„Leitfähige Teile“ ist alles, formal auch „bewegliche Teile“ wie z. B. ein Metalltisch, welcher aber kein fremdes leitfähiges Teil ist. Letztlich müsste man sogar die Körper von tragbaren Betriebsmitteln zu den leitfähigen Teilen dazu zählen, was sicher so nicht gemeint sein kann.


Literatur:

[1] [1] DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag.
[2] [2] DIN VDE 0100-739 (VDE 0100-739):1989-06 (zurückgezogen) Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1 000 V – Zusätzlicher Schutz bei direktem Berühren in Wohnungen durch Schutzeinrichtungen in TN- und TT-Netzen.
[3] [3] DVGW G 459-1:1998-07 Gas-Hausanschlüsse für Betriebsdrücke bis 4 bar – Planung und Errichtung.
[4] [4] DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540):2012-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-54: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Erdungsanlagen und Schutzleiter.
[5] [5] DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530):2018-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 530: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Schalt- und Steuergeräte.
[6] [6] Verlautbarung zu DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 vom 22.05.2012; DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.
[7] [7] DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 (zurückgezogen) Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag.
[8] [8] DIN 18014:2014-03 Fundamenterder – Planung, Ausführung und Dokumentation.
[9] [9] VDE-AR-N 4101 Anwendungsregel:2015-09 Anforderungen an Zählerplätze in elektrischen Anlagen im Niederspannungsnetz.
[10] [10] DIN VDE 0100-444 (VDE 0100-444):2010-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-444: Schutzmaßnahmen – Schutz bei Störspannungen und elektromagnetischen Störgrößen.

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