Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Witterungsabhängigkeit der Stromversorgung und Folgen: Tarifstruktur, EEG-Umlage, Netzentgelte und Perspektiven (4)
Im ep-Dossier „Technik der Energiewende“ [1] wurde anhand aktueller Zahlen dargelegt, was es damit auf sich hat, wie die Aussichten sind, wo die Hoffnungen und Grenzen liegen und wie weit die „Wende“ bereits vollzogen ist.
Für diesen Konflikt ist zurzeit keine praktikable Lösung in Sicht. Die flexible Gestaltung der Tarife wird hierfür regelmäßig als mögliche Lösung dargestellt, jedoch – außer in „Pilotprojekten“ – niemals umgesetzt. Man fragt sich, wohin die Piloten im Blindflug fliegen, denn:
- In der Industrie scheitert die Umsetzung an Potentialen.
- Im Haushalt scheitert sie letztlich am zu geringen Verbrauch, gegenüber welchem die notwendige Infrastruktur zu kostenintensiv wäre.
- Dass im öffentlichen Raum das Licht immer dann brennt, wenn der Wind weht, ist auch keine Alternative (vom Sonnenschein gar nicht erst zu reden).
Für Master- und Doktorarbeiten taugt das Thema „Flexibilisierung der Stromnetze“ also; für die Praxis eher nicht.
Autor: S. Fassbinder
Literatur:
[1] http://shop.elektropraktiker.de/item/Technik-der-Energiewende-PDF.html
[5] www.tennettso.de/site/Transparenz/veroeffentlichungen/netzkennzahlen/tatsaechliche-und-prognostizierte-windenergieeinspeisung
[10] Fassbinder, S.: Euroverbundnetz – wie funktioniert das? ET Elektrotechnik 11/2009, S. 55.
[40] www.deutschlandfunk.de/energiewende-in-deutschland-wir-brauchen-einen-umbau-des.694.de.html?dram:article_id=362638
[41] Kather, A.: „Aschenputtel der Energiewende“. VDI-Nachrichten 31-32/2016, S. 2 (www.vdi-nachrichten.com/Technik-Gesellschaft/Aschenputtel-Energiewende).
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