Aus dem Facharchiv: Lernen & Können
Modulationen: Frequenzmodulation (4)
Diese Beitragsreihe erörtert die Grundlagen der Modulationsverfahren und zeigt deren Nutzen und Einsatzbereiche auf. Es geht um grundlegende Methoden sowie das Verständnis zu den Verfahren. Umfassende mathematische Betrachtungen werden dabei größtenteils vermieden. Die Ausführungen zur Frequenzmodulation (Veränderung der Träger frequenz) stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Um nun die Frequenzmodulation zu erzeugen, wird die Nachrichtenspannung in die Formel der Trägerspannung eingesetzt.
Frequenzmodulation:

Komplett ausformuliert, weiterhin ohne Berücksichtigung des Phasenwinkels, lautet die Formel:

Signalverlauf
Um eine Vorstellung des Signalverlaufs zu bekommen, zeigt das Bild die Trägerschwingung und die Nachrichtenschwingung, mit dem nachfolgenden frequenzmodulierten Ergebnis. Die Frequenzen zwischen Nachricht und Träger unterscheiden sich nur im Faktor 1:10, was in der Praxis zu wenig ist, aber hier aus Anschauungsgründen gewählt wurde.
Hierbei ist nun angenommen, dass die Amplitude (Scheitelwert der Spannung) der Trägerspannung genauso groß ist, wie die Amplitude der Nachrichtenspannung. Dies ist in der technischen Realisierung normalerweise auch nicht der Fall. Aus Gründen der besseren Darstellung wird dies hier jedoch angenommen.
Bei der Frequenzmodulation wird die Frequenz des Trägersignals beeinflusst. Dabei haben sowohl die Amplitude als auch die Frequenz des Nachrichtensignals einen Einfluss.
Autor: T. Wübbe
[1] Wübbe, T.: Modulationen; Trägersignale – Grundlage ist das Sinussignal. Elektropraktiker Berlin 71(2017)7, LERNEN & KÖNNEN S. 1, 11–12.
[2] Wübbe, T.: Modulationen; Kennwertänderung des Sinussignals und Amplitudenmodulation. Elektropraktiker Berlin 71(2017)8, LERNEN & KÖNNEN S. 10–12.
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