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Prinzipschaltbild MRCD: Ein (hier) allstromsensitives modulares Fehlerstromgerät (Typ B) MRCDB303 mit integriertem Messstromwandler wird mit einem Leistungsschalter kombiniert Einstellbarer Ansprechbereich 30 mA … 3 A; flexibel anpassbar auf anlagenbedingte Ableitströme. Quelle: Bender/ep
Elektrosicherheit | Normen und Vorschriften | Schutzmaßnahmen | Messen und Prüfen

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Kombination von Personen-, Brand- und Anlagenschutz

14.09.2023

Elektrische Anlagen müssen reibungslos funktionieren und immer verfügbar sein. Wichtig dabei ist aber der Schutz gegen den elektrischen Schlag. Im Fehlerfall sorgen Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) durch ein Abschalten innerhalb kürzester Zeit für einen wirksamen Schutz bei indirektem und direktem Berühren sowie für Brandschutz. Aber sind sofortige Abschaltungen immer sinnvoll?

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Die permanente Überwachung und eine Voralarmierung bringen gerade den Betreibern elektrischer Anlagen weitere Vorteile, wie beispielsweise:

  • eine frühzeitige Information zum Isolationsniveau vor der Abschaltung;

  • die Vermeidung von ungeplanten und kostenintensiven Anlagenstillständen sowie

  • eine höhere Betriebs- und Anlagensicherheit.

Autoren: M. Schwarz-Bierbach, J. Lohrey

Literatur
[1] DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag.

[2] DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530):2018-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 530: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Schalt- und Steuergeräte.

[3] DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101):2020-11 Niederspannungsschaltgeräte – Teil 2: Leistungsschalter (IEC 60947-2:2016 + COR1:2016 + A1:2019); Deutsche Fassung EN 60947-2:2017 + A1:2020).

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


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