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Personen und Firmen

Honeywell realisiert erstes Auto Demand Response Projekt

12.10.2011

Mit Scottish and Southern Energy plc (SSE) wird Honeywell ein Auto Demand Response (Auto DR) Pilotprojekt für kommerzielle und industrielle Anlagen in Europa durchführen.

Das Auto DR-Projekt wird SSE die Möglichkeit geben, mit seinen Firmenkunden so zusammenzuarbeiten, dass der Energieverbrauch zeitweise reduziert oder verlagert werden kann, wenn es zu allgemeinen Nachfragespitzen bzw. zu Übertragungs- und Verteilungsengpässen kommt.

Mit Hilfe von Auto DR können Energieversorgungsunternehmen den Energieverbrauch der Industrieanlagen und damit auch die Belastung des Stromnetzes in Zeiten des Spitzenbedarfs automatisch drosseln und somit ein flexibleres, dynamischeres Stromnetz schaffen.

Obgleich die Deckung des Energiebedarfs normalerweise kein Problem darstellt, nimmt die Höhe der Energiebezüge, die zur Erfüllung des Spitzenbedarfs erforderlich ist, rasch zu. Dies treibt die Netzauslastung in die Höhe und erhöht das potentielle Risiko von Ausfällen. Die zur Erneuerung oder zum Ausbau der Netzinfrastruktur erforderlichen Investitionen sind erheblich, genau so wie die Versorgungsunterbrechungen, die öffentliche Großprojekte verursachen können.

Dies führt nicht nur in den städtischen Siedlungsbebieten Großbritanniens zu wachsender Besorgnis, sondern auch europaweit.

SSE möchte das Pilotprojekt dazu nutzen, eine langfristige Strategie für Auto DR zu entwickeln. Das Projekt wird anderen Netzbetreibern in ganz Europa wertvolle Erkenntnisse aufzeigen. Die Anfangsbereitstellung wird durch den Low Carbon Network Fund finanziert, der von der britischen Energieregulierungsbehörde Ofgem ins Leben gerufen wurde, um die Entwicklung von Energiespartechnologien und die Umsetzung von Smart-Grid-Lösungen zu fördern.

Stewart Reid, künftiger Networks and Policy Manager für Scottish and Southern Energy, das annähernd 3,5 Millionen Unternehmen, Büros und Privathaushalte mit Energie versorgt, meint: "Das Hauptziel von SSE ist, die Energie, die von den Menschen benötigt wird, auf zuverlässige und nachhaltige Weise bereitzustellen. Automated Demand Response ist ein Element eines Portfolios von Tools, welches dies sicherzustellen soll, und wir freuen uns, mit Honeywell an diesem Projekt im Themsetal zusammenzuarbeiten.”

Honeywell stellt nicht nur die Technologie zur Verfügung und implementiert sie auch, sondern bietet auch Beratungs- und Servicedienstleistungen an, um seinen Kunden bei der Entwicklung von langfristigen Lastmanagementstrategien zu unterstützen. Vorrangig werden hier Möglichkeiten der zeitweisen Reduzierung des Energieverbrauchs bei minimalen Auswirkungen auf die Betriebsabläufe analysiert.

Außerdem verstärkt das Unternehmen sein Engagement bei der Suche nach Lösungen zur Verringerung des täglichen Verbrauchs, wodurch die Netzteilnehmer Betriebskosten und Umweltbelastung senken in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Carbon Reduction Commitment.

Bei dem Projekt handelt es sich um Pionierarbeit von SSE und Honeywell, da frühere Programme größtenteils manuell auszuführen und aufwendig in der Einführung waren. Die Gebäudebetreiber waren daher gezwungen, die zur Teilnahme notwendigen Ressourcen selbst bereitzustellen; umgekehrt konnten die Versorgungsunternehmen nicht mit konsistenten Reaktionen rechnen.

Die Akuacom- und Tridium-Technologien sind in der Lage, in praktisch jedes Gebäudemanagementsystem integriert zu werden, und ermöglichen so eine zuverlässige Verringerung des Verbrauchs bei minimalem Eingriff in die vorhandenen Systeme.

www.honeywell.com