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Checkliste für Stromspeicher
Wie finde ich den Richtigen?

Die Auswahl an Stromspeichern ist groß. Das Solarbatterie-Portal Enerkeep erklärt, wie man schnell die passende Lösung findet.

Bild: Enerkeep

Solarstromspeicher sind komplex, die Herstellerzahl wächst. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Produkte und von jedem Produkt etliche Varianten. Insgesamt bieten auf dem deutschen Markt etwa 50 Hersteller mehr als 300 Speicher in verschiedenen Ausführungen an: große Speicher, kleine Speicher, AC- oder DC-Systeme, Blei- oder Lithiumbatterien.

 

 

 

Worauf bei der Auswahl zu achten ist und für welchen Betreiber welches System Sinn macht, erklärt Enerkeep mit drei einfachen Auswahlkriterien: 

1. AC- oder DC-System?

Hier geht es um die simple Frage, ob die Solarbatterie nachgerüstet werden soll oder ob es sich um eine Neuinstallation handelt. Bei einer Neuinstallation kann man bei DC-Systemen Geld sparen, weil sich Speicher und PV-Module denselben Wechselrichter teilen. Zudem ist der Gesamtwirkungsgrad meist höher als bei AC gekoppelten Systemen. Bei einer Nachrüstung punktet die AC-Kopplung jedoch mit ihrer höheren Flexibilität: AC-Systeme sind unabhängig von der PV-Anlage und müssen folglich nicht auf deren Gegebenheiten angepasst werden. Eine Nachrüstung ist daher einfach und kann schnell umgesetzt werden. 

2. Blei oder Lithium?

Technisch kommt es hier vor allem auf den Installationsort an. Lithiumspeicher sind bezüglich des Temperaturbereichs weniger flexibel als Bleisysteme. Sie mögen es nicht zu kalt aber auch nicht zu warm. Ein beheizter Kellerraum mit relativ konstanter Temperatur ist daher ideal. Sollte kein beheizter Raum zur Verfügung stehen, z.B. in einem Ferienhaus oder einer Gartenlaube, fällt Lithium eigentlich aus der Wahl. Es gibt zwar auch Lithiumsysteme, die aktiv Kühlen und Heizen - dies geht jedoch zu Lasten des Wirkungsgrads. Neben diesem Kriterium spielen natürlich noch viele andere Faktoren eine Rolle. So sind Lithiumspeicher meist langlebiger und mögen viele Zyklen. Bleibatterien punkten dagegen bei der Sicherheit, Robustheit und beim Recycling.  

3. Welche Größe?

Die Speichergröße ist wichtig, denn sie bestimmt sowohl die Wirtschaftlichkeit der Batterie als auch die erreichbare Energie-Unabhängigkeit. Die optimale Größe hängt von dem individuellen Profil des PV-Generators sowie dem Verbrauch des Betreibers ab. Enerkeep empfiehlt grundsätzlich eher mit einem kleineren Speichersystem zu starten, das später noch erweitert werden kann, wenn der Bedarf wächst. 

Fazit

Mit diesen drei Auswahlkriterien lässt sich die Produktauswahl schnell und einfach eingrenzen. Weitere Faktoren wie Notstrombetrieb, Phasenzahl, Fernwartung, Wetteroptimierung oder der Teilnahme an Regelenergie können die Auswahl weiter reduzieren. So kann man die Übersicht bewahren und sich von den aktuell mehreren hundert Produkten am Markt auf die letztlich drei bis fünf passendsten Produkte konzentrieren. 

Interessenten und Installateure können mit Hilfe des Enerkeep-Speicherrechners ihre optimale Speichergröße berechnen.

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