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Batteriespeicher: Endlich unkaputtbar?
Studentin entwickelt aus Versehen Super-Akku

Eine Doktorandin der University of California hat zufällig eine bahnbrechende Entdeckung gemacht – den Super-Akku.

Akku voll

(Foto: edK/stock.adobe.com)

Mya Le Thai experimentierte mit Nanodrähten, die bereits als herkömmliche Akkus verwendet werden. Dabei gelang ihr möglicherweise die Jahrhundertentdeckung. "Mya hat herumprobiert, dann hat sie einfach alles mit einer dünnen Gelschicht überzogen und startete die Testläufe“, erklärte der Leiter der Chemie-Fakultät der Universität, Reginald Penner.

Herkömmliche Nanodrähte besitzen eine große Oberfläche, auf der Elektronen gespeichert werden können. Das ermöglicht wiederum das Wiederaufladen der Batterien. Die Drähte sind jedoch sehr zerbrechlich, weshalb sie nach einer gewissen Anzahl von Ladezyklen kaputt gehen. Das Problem könnte mit der Entdeckung der Studentin in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Sie platzierte erstmals einen goldenen Nanodraht in einem plexiglasartigen Elektrolyt-Gel. Der Draht wurde flexibel und nutzte sich nicht so schnell ab. Den neu entwickelten Akku konnte sie in drei Monaten mehr als 200.000 Mal wieder aufladen. Er zeigte nach drei Monaten keinerlei Anzeichen von Erschöpfung. "Das war verrückt“, sagt Reginald Penner erfreut über den Erfolg, "normalerweise bauen solche Drähte nach 5.000 bis maximal 7.000 Testzyklen dramatisch ab." Das entspricht bei einem normalen Gebrauch einer Laufzeit von 400 Jahren.

Allerdings verhindern die hohen Materialkosten für Gold erstmal die serienreife Produktion eines solchen Super-Akkus. Nun kann allerdings mit Hochdruck an Materialien geforscht werden, die das Gold ersetzen. Ob sich die Industrie auf die Produktion der Power-Akkus einlassen wird, bleibt abzuwarten. Langfristig müssen sich wohl auch sie dem Fortschritt beugen.

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