Anzeige

Neues Produkt
Schutz vor Spannungseinbrüchen

Spannungsschwankungen in Energieversorgungsnetzen sind eine Gefahr für industrielle Produktionsprozesse. Bereits Störungen von 20 ms Dauer können zu Produktionsausfällen führen. Von Ruhstrat gibt es eine Schutzlösung.

Oliver von Ruhstrat - Schutzmaßnahme bei Spannungsschwankungen

Auch in modernen Netzen sind Spannungseinbrüche nicht zu vermeiden. Fehlerhafte Betriebsmittel, Blitzeinschläge oder andere Störungen sind für zunehmend sensible elektronische Geräte problematisch. Über- und Unterspannungen können außerdem zu unerwünschten Leistungsschwankungen der Anlagen führen mit oft gravierenden Nachteilen für die Produktqualität oder die Lebensdauer der Anlagen.

Neuartiger Schutz gegen instabile Netzversorgung

"Moderne Anlagen erfordern eine sehr schnelle und dynamische Reaktion auf Spannungsschwankungen. So gehen sensible Netzkomponenten bereits bei einer Restspannung von weniger als 80 % in einen undefinierten Zustand, auch wenn der Spannungseinbruch nur 20 ms dauert", beschreibt Andreas Möbus von Eisenmann Thermal Solutions die Herausforderung. 

Mit Oliver (Online Voltage Regulation) wurde eine neuartige Spannungsoptimierung für die Betriebssicherheit industrieller Anlagen vorgestellt. Diese ist jetzt auch in der Leistungsklasse 900 kVA verfügbar.

 

Leistungsmerkmale sind 

  • Ausregelzeit < 10 ms
  • Spannungseinbrüche von bis zu 40 % korrigierbar
  • Wirkungsgrad von >98 %
  • geringe Anschaffungs- und Wartungskosten
  • Schutz vor Über- und Unterspannung 

"Das Stabilitätskonzept von Oliver arbeitet wie ein Online-System. Es ist extrem schnell und lässt sich besser als beispielsweise eine USV-Anlage in das industrielle Umfeld integrieren", erläutert Andreas Möbus. Im Gegensatz zu USV-Anlagen bleibt die Netzkurzschlussleistung weitgehend unverändert und vorhandene Schutzmaßnahmen wie Sicherungen oder Leistungsschalter können weiter betrieben werden. Zur Absicherung sensibler Anlagen wird Oliver in Serie zwischen Versorgungstrafo und Last geschaltet. Mit dieser Schutzeinrichtung werden nicht nur kurzzeitige Spannungseinbrüche von ±40 % ausgeglichen, das System sorgt auch für die dauerhafte Stabilisierung von Spannungsschwankungen von ±10 %.

Oliver ist mit Komponenten wie Gleichrichter, Wechselrichter und Bypass-Modulen in einem kompakten Schaltschrank untergebracht, kommt ohne Energiespeicher und Klimatisierung aus und arbeitet weitgehend wartungsfrei. Es ist in den Leistungsklassen 300 kVA, 600 kVA und 900 kVA verfügbar. Die Schutzeinrichtung ist für alle gängigen Netzspannungen von 220 V bis 480 V einsetzbar.

 

Das Video erklärt die Funktionsweise von Oliver. Quelle: Youtube, Eisenmann

 

 

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_926
Anzeige

Nachrichten zum Thema

Die Besucher der efa in Leipzig müssen sich auf einen früheren Termin einrichten. Die Fachmesse findet jetzt nicht mehr im Oktober, sondern einen Monat eher statt.

Weiter lesen

Die Energiewende wird für die Endverbraucher zur scheinbar endlos steigenden Belastung. Selbst das Wirtschaftsministerium hat den Überblick über die Kosten verloren – keine guten Aussichten für die Stromzahler.

Weiter lesen

Arbeitsunfälle von Elektrofachkräften Tödlicher Griff in die Freileitung

Eine ausgebildete Elektrofachkraft missachtet auf einer Hubarbeitsbühne den Schutzabstand zur Niederspannungsfreileitung – mit tödlichen Folgen.

Weiter lesen

Heizungstechnik: Ölheizungen in Überschwemmungsgebieten Ölheizungen werden aus Hochwasserschutzgebieten verbannt – mit Ausnahmen

Der Deutsche Bundestag verabschiedete Mitte Mai 2017 ein Gesetz von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zum besseren Schutz vor Hochwasser. Darin ist auch die Errichtung von Ölheizungen in Überschwemmungsgebieten geregelt.

Weiter lesen

Zur Expertenantwort auf die Leseranfrage "Phasengleicher Herdanschluss mit einem Neutralleiter" in ep Elektropraktiker 5/2017 erreichte uns ein kritischer Leserkommentar. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion zwischen dem Leser und Fachautor...

Weiter lesen
Anzeige