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Smart Living
Ohne einheitliche Standards wird das nichts

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für Geräte, die sich in ihr Haus oder Wohnung integrieren lassen. Intelligente Vernetzung soll mehr Komfort, Sicherheit und Entertainment bieten und im besten Fall auch Kosten und Energie sparen.

Diese Möglichkeiten der Hausautomatisierung bietet das Smarthome-System Qivicon von der Telekom

Industrie und Verbände fordern Wirtschaftsinitiative Smart Living

Die Voraussetzungen, dass sich Smart Home zu einem Massenmarkt entwickelt wären gegeben, allerdings behindern sich konkurrierende Ansätze.

Deshalb hat der VDE mit Partnern aus Industrie, Verbänden und Instituten nun eine Weißbuch-Trilogie "SmartHome2Market - Markt, Technik, Prozess" erarbeitet.

Im Weißbuch Markt, das auf einer Befragung namhafter Hersteller und Anbieter von Smart Home-Produkten beruht, wird dargelegt, wie wichtig einheitliche Sicherheitsstandards sind und das eine gewerkeübergreifende Interoperabilität geschaffen werden muss.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, Endkunden, Handel und Handwerk herstellerübergreifende Aufklärung und Orientierung zu bieten. Die übergeordnete Herausforderung lautet: gemeinsame Marktentwicklung ohne Behinderung einzelwirtschaftlicher Interessen. 

Angesichts der Bedeutung und des wirtschaftlichen Potenzials von Smart Home/Smart Living plädieren der VDE und die Mehrheit der befragten Industrievertreter für eine neue SmartHome2Market-Initiative mit dem Ziel, die Entwicklung eines Smart Home-Massenmarktes voranzutreiben. 

Sie soll sich in ihrer Struktur und Organisation am Erfolgsmodell Nationale Plattform Industrie 4.0 orientieren. Arbeitsschwerpunkte sollten laut Experten die Themengruppen Markterschließung und Marktentwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen, Europa und Förderung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie Engineering sein.

 

Wie passen das klassische Handwerk und die Smarthome-Technologie zusammen? Antwort gibt der kurze Film.


Quelle: Youtube, Mittelstand Die Macher

 

Lesen Sie auch:
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