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+++ News +++ Elektroberufe
Nachwuchs für den Klimaschutz gesucht

Aspekte wie Zukunftsfähigkeit, Diversity und Geschlechtergerechtigkeit spielen im Wettbewerb um die besten Talente eine immer wichtigere Rolle.

Foto: stock.adobe.com/auremar

Ganz gleich, ob es um E-Mobilität geht, um Photovoltaik, Wärmepumpen, smarte Anwendungen, die Breitband-Anbindung oder ein vernetztes Energiemanagement: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elektrobranche – vom E-Handwerker bis zu Ingenieurinnen – sind Fortschrittmacher.
Technologische Innovationen sowie qualifizierte Fachkräfte sind gerade mit Blick auf Klimaschutz und Energiewende gefragt. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und Fachkräfte sind ein wichtiger Faktor für ihr Gelingen.

Die Elektro- und Digitalindustrie trägt mit ihren Innovationen maßgeblich dazu bei, Energie effizienter zu nutzen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.

Über alle Sektoren hinweg – Industrie, Wärme, Verkehr – bietet die Branche Lösungen für eine nachhaltige All-Electric-Society. Gleiches gilt für das E-Handwerk: Klimarelevante Tätigkeiten wie die Installation von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, der Einbau von Wärmepumpen, PV-Anlagen oder auch die Verknüpfung dieser Elemente mit einem intelligenten Energiemanagement machen einen immer größer werdenden Teil des elektrohandwerklichen Leistungsportfolios aus. Gleichzeitig wächst mit der Fülle an zusätzlichen Aufgaben auch der Fachkräftebedarf in der E-Branche.

Elektroberufe als Garant für die Zukunft

Die Elektrohandwerke haben ihre Ausbildungsberufe bereits 2021 neu geordnet und dabei auch einen neuen Beruf geschaffen, um diese Aufgaben zu meistern und die Attraktivität der e-handwerklichen Berufe weiter zu steigern. Mit dem Elektroniker bzw. der Elektronikerin für Gebäudesystemintegration stellen sie nun einen Experten für vernetztes, gewerkeübergreifendes Arbeiten, das im Zuge der Sektorkopplung und immer komplexer werdender Systeme weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Gleichzeitig macht sich der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnische Handwerke (ZVEH) für die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung stark, um auch das Image der Handwerke zu stärken.Die Botschaft: Eine elektrohandwerkliche Ausbildung ist nicht nur zukunftssicher und sinnstiftend, sondern auch eine hervorragende Alternative zum Studium.

„Elektro- und Informationshandwerker und -handwerkerinnen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft. Mit ihrer engagierten Nachwuchsarbeit gelingt es den E-Handwerken zwar, die Zahl der Auszubildenden Jahr für Jahr zu steigern. Um weiter im erforderlichen Maß wachsen zu können, braucht es jedoch klare Signale aus der Politik. Sie muss erkennen: Ohne qualifizierte, auf Basis des dualen Ausbildungssystems geschulte Fachkräfte werden wir unsere ambitionierten Klimaziele nicht erreichen“, so ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi.

„Alle Jugendliche, die eine technische Ausbildung anstreben, sei es als Elektriker bzw. Elektrikerin oder als Studierende der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik sind unser Garant für die Zukunft. Ohne ihren Beitrag sind wir chancenlos, die digitale und grüne Transformation in die Tat umzusetzen. Nun mag mein Aufruf angesichts der aktuellen Krise übertrieben sein, wer heute 14 Jahre alt ist, kann heute nicht die Welt retten. Er oder sie kann es aber in weniger als 10 Jahren. Und da müssen wir hin. Die Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen ist das wichtigste Asset für Deutschland“, ergänzt Ansgar Hinz, CEO des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik Elektronik).

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