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+++ News +++ Studie zum Digital Office
Mittelstand nutzt Digitalisierungsschub nicht

Aufgrund der Pandemie erlebte die Digitalisierung in deutschen Unternehmen einen regelrechten Schub. Laut einer aktuellen Studie sieht sich jedoch die Hälfte der mittelständischen Unternehmen (51 %) zwischen 100 und 499 Beschäftigten als Nachzügler, wenn es um die Digitalisierung der Geschäfts- und Verwaltungsprozesse geht.

Bild: pixabay.com/geralt

Eine Studie der Bitkom Akademie zeigt auf, wie sich deutsche Mittelständler im Bereich „Digitalisierung der Geschäftsprozesse“ einschätzen. Für die repräsentative Umfrage wurden über 500 deutsche Unternehmen im März und April 2021 telefonisch befragt. Ebenso viele (51 %) sind es bei kleinen Unternehmen zwischen 20 und 99 Beschäftigten, die noch hinterherhinken. Bei großen Unternehmen ab 500 Beschäftigten schätzt sich hingegen nur ein Drittel (32 %) als Nachzügler ein.

Defizite bei der Digitalisierung

„Das digitale Büro sorgte insbesondere in den vergangenen Monaten für bessere Arbeitsfähigkeit und Zusammenarbeit in der hybriden Arbeitswelt. Aber wir sehen im Mittelstand, dass es bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen konkrete Rückstände gibt. Das liegt vor allem an strukturellen Digitalisierungsdefiziten, die im Mittelstand schon seit längerer Zeit bestehen“, sagt Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom.

Grund für die Rückstände ist unter anderem die geringe Investitionsbereitschaft: So gaben nur 39 % der befragten Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten an, im vergangenen Jahr in die Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Verwaltungsprozesse investiert zu haben. Laut Bitkom ist die Investitionsbereitschaft bei den Digitalisierungskompetenzen der Belegschaft sogar auf ein Vor-Corona-Niveau gesunken. 2021 haben rund 60 % in Fort- und Weiterbildungen im digitalen Bereich investiert. Zu Beginn der Pandemie waren es noch 72 %.

Es mangelt an Ressourcen, Standards und Datensicherheit

Parallel nahm auch das Qualifikationslevel in den Unternehmen ab: Im Jahr 2020 gaben noch drei Viertel (75 %) der mittelständischen Unternehmen an, über die erforderlichen Mitarbeitenden zu verfügen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Jetzt sagen das nur noch 6 von 10 (60 %) – und damit sogar etwas weniger als 2018, als es 62 % waren.

Die größten Hürden bei der Digitalisierung des Büros sieht der Mittelstand im hohen Investitionsbedarf sowie im Zeitmangel für Digitalisierungsprojekte (jeweils 70 %). 67 % fehlen ausreichend Standards. „Nur durch den Einsatz von modernsten digitalen Technologien lassen sich die hohen Anforderungen an Datensicherheit überhaupt erst umsetzen. Bei der richtigen Ausgestaltung wird das Digital Office zum Wettbewerbsvorteil im Mittelstand“, sagt der Bitkom-Experte.

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