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+++ News +++ Gewerblicher Brandschutz
Leben, Immobilien und Unternehmen retten

Effektiver, professioneller Brandschutz für Wohnimmobilien und im Gewerbe ist absolut notwendig und auch gesetzlich vorgeschrieben. Heinz-Jürgen Dohrmann, Geschäftsführer der Figo GmbH, erklärt, worauf es beim Brandschutz ankommt und warum eine langfristige, nachhaltige und sicherheitsbewusste Planung so wichtig ist.

Bild: stock.adobe.com/Bettina

In Deutschland richten Brände jedes Jahr einen Schaden von mehreren Mrd. Euro an. Feuer ist existenzbedrohend, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, da es nicht nur Menschenleben gefährdet, sondern auch ihr Hab und Gut. Wer beim Thema Brandschutz auf billige, schnelle Lösungen setzt, mit der Intention, Kosten zu sparen, zahlt im Schadensfall hohe Entschädigungen, die die Umsetzungskosten der nötigen Brandschutzvorkehrungen um ein Vielfaches übersteigen, betont der Fachmann für Innenausbau.

Die Geschäftsführung oder der Vorstand eines Unternehmens ist in der Regel für die Einhaltung von Brandschutzauflagen im Gewerbe zuständig. Bei Wohnimmobilien müssen Vermieterinnen und Vermieter einen adäquaten Brandschutz gewährleisten. Hierbei ist wichtig, nicht nur bei der Neuerrichtung eines Gebäudes ein entsprechendes Brandschutzkonzept zu erstellen, denn auch beim Umbau oder bei einer Umnutzung von Bestandsbauten ist dieses Pflicht. „Vorschriften und Auflagen ändern sich häufig, sodass eine Evaluation der Brandschutzvorkehrungen regelmäßig erfolgen muss. Deshalb gilt es auch bei Nutzungsänderungen ohne geplante Eingriffe in den baulichen Bestand erneut zu prüfen, ob neue Sicherheitsmaßnahmen für die intendierte Nutzung der Immobilie nötig sind“, erklärt Dohrmann.

Brandschutzbeauftragter ist keine Pflicht

Eine Vorschrift, einen Brandschutzbeauftragten zu engagieren, gibt es für Unternehmen oder Immobilienbesitzer in Deutschland nicht. Eine Konzepterstellung übernehmen meist Architekten oder Bauplaner. Allerdings sieht das Baurecht mancher Bundesländer eine offizielle Begutachtung vor, wenn es etwa um größere Verkaufsstätten oder medizinische Einrichtungen geht. Um das Brand- und Schadensrisiko auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, existieren verschiedene Vorgaben für Brandschutzmaßnahmen. „Zum baulichen Brandschutz gehören feuerbeständige Wände und Decken, Brandschutztüren und -verglasung sowie sichere Flucht- und Rettungswege mit entsprechender Kennzeichnung“, erklärt Dohrmann und ergänzt: „Darunter fallen auch die Installation und regelmäßige Überprüfung von technischen Einrichtungen wie Sprinkler, Feuerlöscher, Brandmelder sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.“

Je nach Nutzungsweise und Gebäudeart gelten unterschiedliche Kriterien bezüglich Brandwiderstandsklasse und Brandverhalten. Besonders die Qualität der eingesetzten Baustoffe und deren fachgerechter Einsatz spielen eine maßgebliche Rolle dabei, ob sich ein Brand ungehindert ausbreiten kann oder nicht. „Brandschutzarbeiten sollten deshalb nicht in Eigenregie, sondern immer durch fachkundiges, zertifiziertes Personal durchgeführt und abgenommen werden“, so Dohrmann weiter.

Einbindung von Fachexperten empfehlenswert

Auch während Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten muss ein vorbeugender Brandschutz gewährleistet sein. Aus diesen Gründen erfordern angemessene Sicherheitsmaßnahmen eine langfristige, professionelle Planung und Durchführung. Ist diese unzureichend, machen sich Verantwortliche zivil- und strafrechtlich haftbar, sodass es im Schadensfall nicht bloß zu materiellen und im schlimmsten Fall sogar personellen, sondern auch zu hohen finanziellen Schäden kommt, die weitaus höher sind als die Kosten adäquater Maßnahmen von Beginn an.

Um sowohl baurechtlich korrekt als auch kostenoptimiert in der Erstellung und Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes vorzugehen, lohnt sich eine frühzeitige Einbindung von Fachexperten. Ein weiterer Vorteil: Bauherren und Unternehmen erhalten schon bei der Beantragung der nötigen Baugenehmigungen Unterstützung.

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